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HSG bezwingt Halle-Neustadt mit 27:26 vor der Rekordkulisse von 3.501 Besuchern in Lemgo

Die HSG Blomberg-Lippe hat in der Frauenhandball-Bundesliga ihr letztes Spiel im Jahr 2018 gewonnen. Gegen SV Union Halle-Neustadt setzte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Birkner mit 27:26 (18:12) durch und beendete somit eine Negativserie von zuletzt sieben verlorenen Spielen in Folge. In der Phoenix Contact-Arena in Lemgo waren die Nelkenstädterinnen von Beginn an das dominierende Team, das während der gesamten 60 Spielminuten in Führung lag und schließlich mit 18:12 in die Pause ging. Nach Wiederanpfiff sahen die 3.501 Zuschauer (neuer HSG-Rekord) eine weiter überlegene Blomberger Mannschaft. Doch in den letzten Spielminuten wurde es noch einmal eng für die Gastgeberinnen. Der Tabellenletzte aus Halle-Neustadt holte Tor um Tor auf, sodass die Anzeigetafel in der Lemgoer Halle fünf Minuten vor Spielende einen Zwischenstand von 27:24 anzeigte. Obwohl der Aufsteiger weiter verkürzen konnte, entschieden die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner die Partie knapp, aber verdient, mit 27:26 für sich. Franziska Müller war mit acht Toren beste Werferin der HSG. Einen starken Eindruck in den erste dreißig Minuten hinterließ auch Torhüterin Melanie Veith. »Es war ein toller Event und eine unglaubliche Stimmung. Trotzdem war nicht alles Gold, was glänzte. Am Ende zählt nur der Sieg. Meine Mannschaft war gut auf den Gegner vorbereitet, trotzdem hat nicht alles so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Vor allen Dingen in der zweiten Hälfte hatten wir viele Schwachstellen. Diese gilt es nach drei freien Tagen aufzuarbeiten. Was mir Kopfzerbrechen bereitet, ist die fehlende Durchschlagskraft im Rückraum«, resümierte Steffen Birkner nach der Partie. Tore für die HSG: Gisa Klaunig (6), Franziska Müller (8/2), Celine Michielsen (3/2), Tessa van Zijl (2), Patricia Rodrigues (1), Silje Brøns Petersen (4/2), Kathrin Pichlmeier (2), Laura Rüffieux (1). Foto: Paul Cohen
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