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    Arbeitssieg gegen den Aufsteiger aus Solingen

    Nach drei spielfreien Wochen konnte die HSG den dritten Sieg in Folge einfahren. Im Heimspiel gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76 stand am Ende ein 29:25-Heimsieg, 15:13 zur Halbzeit, auf der Anzeigetafel. Gegen den Aufsteiger aus der Klingenstadt war es allerdings ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft um Laura Rüffieux und Co. Beste Werferin für die Nelkenstädterinnen vor 926 Zuschauern war Ona Vegué mit acht Treffern.

    Überragende Melanie Veith im Tor der HSG

    Beiden Teams merkte man die dreiwöchige Spielpause zu Beginn an. Die Mannschaften leisteten sich zunächst einige technische Fehler und Fehlwürfe. Wobei die HSG dennoch den besseren Start erwischte und nach sechs Minuten mit 4:2 in Führung lag. HSG-Torhüterin Melanie Veith kam direkt gut in die Partie und konnte mit mehreren Paraden glänzen. In der 11. Spielminute gelang Leni Ruwe das 6:3 für die Nelkenstädterinnen. Kurze Zeit später erhöhte Lisa Rajes in der zweiten Welle auf 9:4 für die Blombergerinnen. Gäste-Coach Lars Lehnhoff nahm seine erste Auszeit und versuchte sein Team neu einzustellen. Diese zeigte jedoch nur bedingt Wirkung. Die HSG blieb weiterhin mit fünf Treffern in Führung und lag in der 17. Minute mit 11:6 in Front. Ein 0:3-Lauf der Gäste zwang kurz darauf auch Blombergs Cheftrainer Steffen Birkner zu seiner ersten Auszeit. Ona Vegué erhöhte danach postwendend vom Siebenmeterstrich auf 12:9 (21. Minute) für die Hausherrinnen. Verlassen konnte sich die HSG auch in dieser Phase auf Melanie Veith. Mit ihren Paraden sorgte sie dafür, dass der Vorsprung konstant bei drei Treffern blieb. Einige technische Fehler in der Offensive verhinderten jedoch, dass sich die Blombergerinnen weiter absetzen konnten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verkürzte der Aufsteiger dann per Siebenmeter auf 15:13. Zu diesem Zeitpunkt hatte HSG-Keeperin Melanie Veith bereits 11 Bälle gehalten und legte damit den Grundstein für die Führung der Birkner-Sieben.

    HSG tut sich lange Zeit schwer

    Wie bereits im Hinspiel kamen die Gäste deutlich besser aus der Kabine. Innerhalb weniger Minuten glich der HSV zum 15:15 aus und ging beim 16:17 sogar in Führung. Doch die Lipperinnen zeigten Moral und kämpften sich zurück in die Partie. Angeführt von Ona Vegué, Laetita Quist und Melanie Veith im Tor konnte die HSG beim 19:18 erneut in Führung gehen. Aber auch in den folgenden Minuten war es ein Spiel auf Messers Schneide, in dem es keiner Mannschaft gelang, sich entscheidend abzusetzen. In der 49. Minute nahm Steffen Birkner beim Stand von 22:21 seine zweite Auszeit an diesem Abend und versuchte seinem Team die entscheidenden Vorgaben für die letzten elf Minuten mit auf den Weg zu geben. Mit Erfolg, durch Tore von Ida Hoberg und Laetitia Quist konnten sich die Nelkenstädterinnen auf 24:21 absetzen. Der HSV musste abreißen lassen und die HSG drückte noch einmal aufs Gaspedal. Als Alexia Hauf vier Minuten vor dem Ende auf 27:22 erhöhte, war eine erste Vorentscheidung gefallen und spätestens als Lisa Rajes zum 28:23 einnetzte war die Partie entschieden. Den letzten Treffer des Spiels erzielte HSG-Nachwuchsspielerin Milena Stürenburg und damit gleichzeitig auch ihr erstes Bundesligator. Am Ende gewannen die Blombergerinnen verdient mit 29:25.

    HSG-Trainer Birkner zeigte sich nach dem Abpfiff nicht ganz zufrieden mit dem Arbeitssieg: „Zunächst freue ich mich natürlich, dass wir nach einem großen Kampf gewonnen haben. Dennoch hatten wir heute handballerisch einige Probleme, die zwar erklärbar sind, mich dennoch trotzdem ärgern. Wir werden die kommende Woche dafür nutzen, um das Timing im Angriff und in der Abwehr wieder zu erarbeiten. Persönlich freut es mich für Milena Stürenburg, die ihr erstes Bundesligator erzielen konnte. Für die nächsten Wochen wünsche ich mir, dass wir verletzungsfrei bleiben, um für die kommenden wichtigen Aufgaben gewappnet zu sein.“

    Das nächste Auswärtsspiel für die Blombergerinnen steht am kommenden Samstag (27. April) an. Dann geht die Reise in den Süden Deutschlands nach Baden-Württemberg. Ab 19:30 Uhr wartet dort der amtierende DHB-Pokalsieger die TuS Metzingen. Das nächste Heimspiel für die HSG findet in zwei Wochen am Samstag, dem 04.05.2024, statt. Zu Gast ist dann der TSV Bayer 04 Leverkusen an der Ulmenallee. Tickets für diese Partie gibt es zu den gewohnten Öffnungszeiten in der HSG-Geschäftsstelle oder im Online-Ticketshop auf www.diehsg.de.

    Tore für die HSG Blomberg-Lippe: Vegué (8/3), Rajes (5), Quist (5), Ruwe (5), Frey (2), Hauf (1), Stürenburg (1), Kaiser (1), Hoberg (1).

    Tore für HSV Solingen-Gräfrath 76: Adams (9/4), Stens (3), Polsz (3), Bühler (2), Nanfack (2), Uscinowicz (2), Brandt (2), Senel (1), Penz (1).

    „Sie werden kämpferisch keinen Zentimeter zur Seite weichen.“

    Nach drei spielfreien Wochen steht am Samstag, dem 20. April, das nächste Bundesligaspiel an. Zu Gast an der Ulmenallee ist dann der Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76. Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in Serie wollen die Schützlinge von Cheftrainer Steffen Birkner auch in heimischer Halle den nächsten Sieg einfahren. Anwurf der Partie gegen die Gäste aus der Klingenstadt, ist wie gewohnt um 18:00 Uhr. Die Begegnung des 21. Spieltags wird auf Sportdeutschland.TV und Dyn übertragen.
    Die HSG Blomberg-Lippe stellt ihr Heimspiel am Samstagabend unter das Thema Inklusion im Handballkontext. Zu Gast an der Ulmenallee werden dabei auch die Superkidz aus Bad Salzuflen und das Handballglück Detmold sein. Zudem spielt im Vorfeld der Bundesligapartie das B-Jugend Team ab 14:30 Uhr um die deutsche Meisterschaft im Achtelfinalhinspiel gegen die HBD Löwen Oberberg.

    Starker Aufsteiger reist ins Lipperland

    Nachdem die HSG Blomberg-Lippe die vergangenen beiden Auswärtsspiele bei den Vipers in Bad Wildungen und gegen die HSG Bensheim/Auerbach gewinnen konnte, empfangen die Blombergerinnen eines der Überraschungsteams der diesjährigen Saison. Der Aufsteiger aus dem Bergischen Land stieg vor der Saison erstmals in Beletage des deutschen Frauenhandballs auf und spielt entgegen allen Expertenmeinungen eine sehr ordentliche Saison. Aktuell belegt die Mannschaft von Interimstrainer Lars Lehnhoff mit 9:31 den zwölften Tabellenplatz und ist damit nur einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt. Die vor der Spielzeit von vielen als Abstiegskandidat Nummer eins eingeschätzten Klingenstädterinnen konnten teils beachtliche Ergebnisse erzielen. U. a. besiegten sie in heimischer Halle den BSV Sachsen Zwickau, den SV Union Halle-Neustadt und die Sport-Union Neckarsulm teilweise deutlich. Zudem rang das Team dem VfL Oldenburg, dem Buxtehuder SV und den HSG Bad Wildungen Vipers jeweils einen Punkt ab.

    Die besten Torschützinnen beim HSV sind Vanessa Brandt (91 Tore), Pia Adams (79 Tore) und Paulina Uścinowicz (78 Tore). Zudem verfügen sie mit Katja Grewe über eine der besten Torhüterinnen der Liga, die in den bisherigen Spielen insgesamt 175 Paraden verzeichnen konnte. Dass die Gäste auf keinen Fall zu unterschätzen sind, zeigte bereits das Hinspiel im November. Damals lag die HSG zur Halbzeit bereits mit 11:19 in Front, ehe die Gastgeberinnen aufdrehten und kurz vor Schluss sogar auf 25:26 verkürzen konnten. Letztendlich setzten sich Laetitia Quist und Co. mit 26:29 durch.

    Trainer-Einschätzung zum HSV Solingen-Gräfrath 76

    „Wir freuen uns nach der Pause den Saisonendspurt mit einem Heimspiel einläuten zu können. Wir treffen auf einen Gegner, der sich mitten im Abstiegskampf befindet und kämpferisch keinen Zentimeter zur Seite weichen wird. Wichtig wird sein, dass wir den Schalter wieder in den Wettkampfmodus umlegen und die PS auf die Bahn bringen. Aufgrund der Verletzungssituation waren es keine einfachen Trainingswochen, was aber keine Ausrede sein wird. Ähnlich wie schon zuletzt gegen Bensheim, werden wir im Rückraum wenig Optionen haben. Da haben wir eine geschlossene Mannschaftsleistung gebraucht und das gleiche gilt für Samstag. Solingen ist eine Mannschaft mit viel Wurfkraft aus dem Rückraum. Da zählt es in der Abwehr konsequent zu sein und die Räume zuzuschieben. Im Angriff müssen wir den 6-0-Riegel gut in Bewegung bringen und in den Dingen, die wir tun, effektiv sein“, ordnet HSG-Trainer Steffen Birkner das Duell am Samstagabend ein.

    Personelle Situation

    Nach wie vor ist die HSG-Personallage angespannt. Trainer Birkner muss weiterhin auf die beiden Langzeitverletzten Nele Franz und Marie Michalczik verzichten. Zudem steht ein großes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Nieke Kühne, die verletzt von der U20-Nationalmannschaft zurückgekehrt ist und über deren Einsatz mit Hinblick auf die kommenden intensiven Wochen kurzfristig entschieden wird. Ida Hoberg und Ona Vegué, die sich zuletzt nur im Aufbautraining befinden konnten, werden zunächst im Kader stehen können.Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Matthias Klinke und Sebastian Klinke. Das Bundesligaduell wird ab 17:45 Uhr auf den Streaming-Plattformen Sportdeutschland.tv und Dyn übertragen.

    Während der laufenden Saison konnte die geplante Partnerschaft zwischen dem Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont und der HSG Blomberg-Lippe unter Dach und Fach gebracht werden.

    Den Auftakt der Partnerschaft machte der Besuch Fabian Ullrich, Leiter Marketing, Vertrieb und Ticketing bei der HSG, in der Schule. Die Sport-WPK-Kurse der Jahrgänge 9 und 10 sowie der Sporttheoriekurs der 11. Klassen nahmen an einem Vortrag zu den Themen Sportmanagement, Sportmarketing, Jobs in Profivereinen und das Leben als Schüler*in und Profisportler*in teil. Auch Motivation, Psychologie, Finanzierung sowie Trainer- und Kaderplanung interessierten die jungen Zuhörer*innen sehr.

    Im Gegenzug besucht das Humboldt-Gymnasium am Samstag, dem 20.04.2024 das Spiel der HSG gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76. Das Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont freut sich auf eine schöne Begegnung mit einem hoffentlich positiven Ausgang für die HSG.

    Heimspiel im Achtelfinalhinspiel an der Ulmenallee

    „Jetzt geht’s es rund“, äußert sich Timon Döring, Cheftrainer der weiblichen B-Jugend, wenn er auf die kommenden Wochen vorausblickt. Nachdem die Landesverbände ihren Ligabetrieb erfolgreich beenden konnten, starten die besten Teams in die Deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend 2024. Der amtierende Westfalenmeister, die B-Jugend der HSG Blomberg-Lippe, empfängt im Achtelfinalhinspiel den Meister aus dem benachbarten Handballverband Nordrhein, die HBD Löwen Oberberg.

    Am Samstag, dem 20.04.2024 kommt es zum Aufeinandertreffen beider Teams, an der Ulmenallee in Blomberg. Angeworfen wird die Partie um 14:30 Uhr, vor dem Heimspiel der Bundesligamannschaft gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76 um 18:00 Uhr.

    Die Mannschaft von Trainer Achim Eckstein konnte in der Regionalliga Nordrhein mit 31:1 Punkten die Meisterschaft deutlich für sich entscheiden. Mit einem Torverhältnis von 371:264 setzten sich die Mädels aus Oberberg gegen acht weitere Konkurrenten durch, zu denen u.a. der Bundesliganachwuchs des TSV Bayer Leverkusen sowie vom HSV Solingen-Gräfrath gehörten. Cheftrainer Achim Eckstein äußert sich vor dem Achtelfinale wie folgt: „Wir freuen uns auf die beiden Achtelfinalspiele. Die HSG Blomberg-Lippe ist sicher in der Favoritenrolle, was für uns nur von Vorteil sein kann. Insofern gehen wir mit Respekt, aber durchaus auch dem entsprechenden Selbstbewusstsein in die Partien“.

    Blombergs Trainer Timon Döring äußert sich zum anstehenden Achtelfinale wie folgt: „Wir freuen uns auf die anstehende Runde und die beiden Achtelfinalspiele. Mit den Löwen Oberberg bekommen wir eine engagierte und talentierte Mannschaft, die es auf keinen Fall zu unterschätzen gilt. Wir gehen mit absolutem Respekt und vollem Fokus an diese Aufgabe.“

    Zum Rückspiel reisen die Blomberger Nachwuchshandballerinnen dann eine Woche später, am 27.04.2024 ins Bergische Land.

    Vegué bleibt ein weiteres Jahr – Tietjen verlängert vorzeitig

    Die HSG Blomberg-Lippe setzt auf Kontinuität auf den Außenbahnen und kann zwei Vertragsverlängerungen vermelden. Ona Vegué hat ihr auslaufendes Arbeitspapier um eine Saison verlängert und auch Judith Tietjen bleibt der HSG treu und verlängert vorzeitig bis 2026.

    Ona Vegué kam im Sommer vom spanischen Erstligisten KH-7 BM Granollers nach Blomberg. Von 2016-2023 kam sie insgesamt auf 165 Einsätze für die Katalaninnen und ist somit Rekordspielerin ihres ehemaligen Vereins. Zudem steuerte die spanische Nationalspielerin insgesamt 573 Tore in der ersten spanischen Liga bei, was sie zur zweitbesten Vereinstorschützin macht und 2022 mit 154 Saisontoren zur Torschützenkönigin.

    In ihrer Premierensaison bei der HSG avancierte die 25-Jährige zur sicheren Sieben-Meter-Schützin und traf bislang 69-mal, davon 40 Tore vom Strich. Nun wurde der auslaufende Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert, somit bildet Ona Vegué auch in der kommenden Saison mit Alexia Hauf das Duo auf der linken Außenbahn.

    „Ich freue mich sehr, noch mindestens ein weiteres Jahr hier zu bleiben, um dem Team weiterhin zu helfen, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen und als Gruppe weiter zusammenzuwachsen,“ zeigt sich Ona Vegué glücklich über den Verbleib in Blomberg.

    „Ich freue mich, dass Ona bei uns bleibt. Sie verfügt über großes Potenzial und eine hohe Wurfvariabilität. Sie hat sich nach den ersten Monaten der Eingewöhnung, die problemlos gelaufen sind, bereits als wichtig erwiesen und in der Kombination mit Lexi haben wir ein sehr starkes Linksaußen-Gespann. Daher ist es super, dass sie weiter Bestandteil des Teams ist“, erklärt HSG-Trainer Steffen Birkner zur Verlängerung.

    Eine vorzeitige Vertragsverlängerung kann die HSG zudem mit Judith Tietjen verkünden. Das Arbeitspapier wurde bis 2026 verlängert. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin wechselte zur aktuellen Saison von den Wildcats aus Halle-Neustadt in die Nelkenstadt. Das Handballspielen erlernte die 22-Jährige beim TSV Bargteheide, ehe sie über den VfL Bad Schwartau und den VfL Waiblingen beim SV Union Halle-Neustadt landete. Seit 2023 geht die Rechtsaußen für die HSG auf Torejagd und erzielte in der laufenden Spielzeit bislang 27 Treffer.

    „Ich fühle mich hier in Blomberg sehr wohl und habe super Menschen kennen lernen dürfen, sowohl im Team, als auch außerhalb vom Handball. Zusammen mit der Mannschaft möchte ich weiterhin für unsere Ziele kämpfen und mich mit ihnen gemeinsam entwickeln. Durch das professionelle Umfeld und die individuellen Trainingsmöglichkeiten sehe ich beste Voraussetzungen für die kommenden Jahre und freue mich auf die gemeinsame Zeit“, äußert sich Judith Tietjen zur vorzeitigen Verlängerung.

    „Ich freue mich, dass wir mit Judith vorzeitig verlängern konnten. Judith hat ebenfalls großes Potenzial und ihre Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Ich finde, dass sie in den Spielen starke Leistungen zeigt. Sie ist sehr selbstkritisch mit sich und ihren Leistungen und ist ein toller Teamplayer. Die Nominierung in der 35er-Kader von Markus Gaugisch zeigt, dass sie auch dort im Blickfeld ist. Ich freue mich, weiter mit ihr an ihrer Entwicklung zu arbeiten und ihre Leistung zu stabilisieren, damit sie den nächsten Schritt machen kann“, zeigt sich Steffen Birkner glücklich über die vorzeitige Verlängerung.

    „Ich bin sehr zufrieden, dass wir sowohl mit Ona als auch mit Judith verlängern konnten und sie die HSG weiter als beste Adresse für ihre Entwicklung sehen. Beide Spielerinnen verfügen über hohes Potenzial und werden uns weiterhin viel Freude bereiten. So bleiben wir auch künftig auf den Außenpositionen sehr gut aufgestellt. Ona hat sich schnell in Blomberg eingelebt und wird auch abseits des Feldes bei der HSG geschätzt, ebenso wie Judith, die mit ihrer sympathischen Art auch im HSG-Umfeld sehr gut ankommt“, freut sich HSG-Geschäftsführerin Franziska Rautauoma über die Personalmeldungen.

    Vegué und Tietjen bleiben mindestens ein weiteres Jahr zusammen bei der HSG. (Weib’z Fotografie)

    Die HSG Blomberg-Lippe stellt ihr Heimspiel am 20. April um 18 Uhr gegen den Aufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76 unter das Thema Inklusion im Handballkontext. Zu Gast an der Ulmenallee werden dabei auch die Superkidz aus Bad Salzuflen und das Handballglück Detmold sein.

    Beide Teams sind Handballmannschaften für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen. Die dänische Idee der „LykkeLiga“ hat sich seit 2021 auch in Deutschland etabliert. Die gebürtige Dänin und Handballspielerin der 1. Damenmannschaft von Handball Bad Salzuflen Maria Ravn Jørgensen erfuhr aus den sozialen Medien von dieser Initiative und trainiert Deutschlands erstes „Glücksteam“, die Handball Bad Salzuflen SuperKidz und ist Mitgründerin der Glücksliga in Deutschland. Ziel ist es, entwicklungsgestörte Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in die Vereine und Spielgemeinschaften zu integrieren und den Familien etwas mehr Normalität zu geben. Inzwischen haben sich deutschlandweit über 20 Mannschaften mit über 300 Kindern und Jugendlichen unter dem Dach der Glücksliga zusammengefunden und trainieren in ihren Vereinen mit viel Spaß und Enthusiasmus.

    Die Superkidz aus Bad Salzuflen gehen bereits in ihre dritte Saison und haben zudem zwei Glücksliga Cups veranstaltet, bei denen einmal jährlich die mittlerweile über 20 Mannschaften der Glücksliga aus ganz Deutschland vereint werden. Das Handballglück Detmold gehört zu den neueren Teams, wurde im Januar dieses Jahres gegründet und freut sich bereits über regen Zulauf.

    Ab dem Einlass um 16:30 Uhr wird in der weiter hinten gelegenen BU2 ein Bewegungsparcour aufgebaut sein, bei dem Klein und Groß an verschiedenen Stationen Bewegungsaufgaben lösen können und auch die Stadt Detmold ist mit einem kleinen Infostand dabei. Vor dem Anpfiff des Bundesligaspiels führen die beiden Glücksliga-Teams die Profis auf das Feld und auch in der Halbzeit bleibt es spannend. Dann erleben die Zuschauer/innen bei einem kurzen Einlagehandballspiel die Faszination Glücksliga live vor Ort und die beiden Mitbegründer der Glücksliga Maria Ravn Jørgensen und Andreas Stolle stehen im Halbzeitinterview Rede und Antwort.

    „Es ist fantastisch zu sehen, wie sich einzelne Vereine dafür engagieren, auch behinderte Kinder und Jugendliche im Handballsport mit einzubeziehen und ihnen Teilhabe zu ermöglichen. Hier wird gesellschaftliche Verantwortung ganz praktisch gelebt. Denn alle wissen, dass insbesondere bei den strukturellen und terminlichen Herausforderungen der Bundesligisten kaum Potenziale bestehen, sich um Dinge zu kümmern, die vom „Kerngeschäft“ abweichen. Hier danken wir, insbesondere im Namen der Kinder, den Verantwortlichen der HSG Blomberg-Lippe ausdrücklich für ihr Engagement“, freut sich Andreas Stolle, Mitgründer und Vorstand der Glücksliga, bereits auf das Heimspiel und HSG-Geschäftsführerin Franziska Rautauoma ergänzt: „Die Glücksliga ist wirklich ein herausragendes Projekt. Die Kinder und Jugendlichen strahlen so viel Freude aus und die Helfer/innen sind mit unglaublichem Herzblut dabei, da ist es umso schöner, dass wir dem Thema Inklusion im Handballkontext im Rahmen eines Heimspiels eine Bühne geben können. Ich freue mich sehr auf den Tag und es sind alle aufgerufen mitzumachen, ins Gespräch zu kommen, dabei zu sein und sich selbst ein Bild von der Glücksliga zu machen.“

    Ein weiteres Highlight an dem Tag wartet im Vorfeld des Bundesligaspiels auf die Fans. Um 14:30 Uhr findet das Achtelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft der weiblichen B-Jugend statt. Dabei trifft der HSG-Nachwuchs auf die HBD Löwen Oberberg.

    Die HSG Blomberg-Lippe besiegt die HSG Bensheim/Auerbach am 20. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen mit 31:34. Nach einem kämpferischen und, am Ende aufgrund einer dauerhaften Führung, souveränen Auftritt nehmen die Blombergerinnen zwei Punkte mit ins Lipperland. Beste Werferin des Abends war Kim Naidzinavicius mit neun Treffern und auf Seiten der HSG teilten sich Leni Ruwe, Laetitia Quist und Nieke Kühne mit sechs Toren die Auszeichnung.

    Vor dem Spiel warnte HSG-Trainer Steffen Birkner vor einer sehr schweren Aufgabe, da Bensheim eine super Saison spiele und über einen guten Kader verfüge. Das Ziel sei es natürlich dennoch, das Spiel zu gewinnen. Die HSG Blomberg-Lippe startete sehr gut in die Partie. Durch starke Paraden von Melanie Veith und einer überwiegend konzentrierten Angriffsleistung zogen die Gäste trotz zeitweiser Unterzahl in der siebten Spielminute auf 5:0 davon. Bensheims Trainerin Heike Ahlgrimm hatte genug gesehen und nahm die erste Auszeit. Sie forderte mehr Effektivität im Angriff und mehr Kontakt in der Abwehr. Die Auszeit zeigte Wirkung und mit zwei Treffern in Folge durch Lisa Friedberger verkürzten die Gastgeberinnen auf 2:5. Die Blombergerinnen blieben ihrerseits fokussiert und zogen über 2:7 (9. Minute) und 3:9 (12. Minute) wieder deutlicher davon. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, dass durch viele Zeitstrafen geprägt war. Am Ende standen jeweils sechs Zweiminuten-Strafen pro Mannschaft in der Statistik. Die HSG behauptete eine 3-Tore-Führung und ging mit einem 14:17 in die Pause.

    Die Hessinnen kamen besser aus der Pause und verkürzten in der 34. Minute auf 16:17. Doch die HSG kämpfte sich zurück in die Partie und eroberte die 3-Tore-Führung bereits in der 37. Minute zurück und bauten diese in der Folge sogar auf 5 Tore aus (41. Minute, 19:24), ehe Bensheim wiederum erneut auf 3 Tore verkürzt (46. Minute, 23:26).

    Beim Stand von 23:27 in der 47. Minute bat Heike Ahlgrimm zur zweiten Auszeit und mahnte zur Ruhe und Gelassenheit, da noch viel Zeit für vier Tore sei. Die Ansprache sollte allerdings keine Wirkung zeigen, denn die Blombergerinnen bestraften die Bensheimer Fehler konsequent und bauten die Führung vorentscheidend auf 6 Tore aus (50. Minute, 23:29).

    Steffen Birkner forderte in seiner Auszeit in der 51. Minute Disziplin, Bensheim gab jedoch nicht auf und verkürzte in der 58. Minute noch einmal auf 29:32. Am Ende stand ein umjubelter und mit Blick auf den Kampf um die europäischen Plätze sehr wichtiger 31:34- Auswärtserfolg.

    HSG-Trainer Steffen Birkner zeigte sich nach Abpfiff erleichtert über den Auswärtserfolg: „Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war klar, dass es nicht einfach wird. Bensheim hat eine sehr gute Qualität und die Erfahrung aus den europäischen Auftritten mitgenommen, das merkt man in den Spielen. Unsere Trainingswochen sind aktuell aufgrund von Verletzungen nicht so gut, ich habe der Mannschaft aber gesagt, dass das keine Ausrede sein kann. Ich finde wir haben das in allen Belangen richtig gut gemacht, abgesehen von dem ein oder anderen Fehler. Ich bin stolz, dass wir hier als Mannschaft geschlossen gewonnen und immer wieder gute Lösungen gefunden haben. Für uns war es wichtig in der Situation um Europa nicht zu viel Boden zu verlieren. Wir wissen, dass wir eine gute bis sehr gute Saison spielen müssen, um das Ziel des europäischen Wettbewerbs zu erreichen. Wir haben Punkte liegengelassen, die wir uns jetzt zurückgeholt haben und so geht man gerne in die Nationalmannschaftspause.“

    Weiter geht es für die Blombergerinnen nach der Nationalmannschaftspause am 20. April zuhause gegen den HSV Solingen-Gräfrath. Tickets für diese Partie gibt es zu den gewohnten Öffnungszeiten in der HSG-Geschäftsstelle oder im Online-Ticketshop auf www.diehsg.de.

    Tore für die HSG: Ruwe, Quist, Kühne (je 6), Hauf (5), Tietjen (3), Frey, Rüffieux, Kaiser (je 2), Vegué (2/2)

    Tore für Bensheim/Auerbach: Naidzinavicius (9/5), Kretzschmar (7), Friedberger (5), Agwunedu (4), Dekker (3), Kooij, van Gulik, Soffel (je 1)

    „Auch wenn wir nicht der Favorit sind, wird es wichtig sein, dieses schwere Auswärtsspiel zu gewinnen.“

    Die HSG Blomberg-Lippe reist am 20. Spieltag zum aktuellen Tabellendritten HSG Bensheim/Auerbach. Das Team von Cheftrainer Steffen Birkner möchte alles in die Waagschale werfen, um zwei wichtige Punkte im Kampf um die Europapokalplätze mitzunehmen. Der Anwurf der Partie erfolgt am Samstag, dem 30. März um 18:00 Uhr in der Weststadthalle in Bensheim. Das mit Spannung erwartete Duell wird auf Sportdeutschland.TV und Dyn übertragen.

    Topduell mit Favoritenrolle bei den Gastgeberinnen

    Nach dem überzeugenden 34:23-Auswärtserfolg gegen die Bad Wildungen Vipers, hat der lippische Bundesligist nun ein absolutes Top-Team vor der Brust. Gegen die Gastgeberinnen aus Hessen stehen die Nelkenstädterinnen vor einer großen Herausforderung. Denn die Flames stehen nach dem 19. Spieltag auf dem dritten Tabellenplatz der Handball Bundesliga Frauen und haben erst drei Niederlagen hinnehmen müssen.

    Im Hinspiel zeigte die HSG jedoch, dass mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen das Team von der Bergstraße etwas zu holen ist. Als Bensheim im November 2023 an der Blomberger Ulmenallee zu Gast war, gab es für das gegnerische Team um Trainerin Heike Ahlgrimm nichts zu holen im Lipperland. Die Blombergerinnen konnten sich mit einem 28:26-Heimerfolg durchsetzen und die Punkte für sich sichern. Ein enges und spannendes Duell ist am Samstagabend also vorprogrammiert. Die Flames mussten zuletzt nach einem hohen Sieg gegen die Bad Wildungen Vipers am Mittwochabend eine 40:31-Auswärtsniederlage gegen den Ligaprimus Bietigheim einstecken. Mit Mia Ziercke und Ndidi Agwunedu stehen zwei ehemalige HSG-Spielerinnen im Kader der Flames. Die aktuell beste Torschützin der Bensheimerinnen ist Lisa Friedberger mit 92 Toren.

    Birkners Einschätzung zur HSG Bensheim/Auerbach

    „Am Samstag erwartet uns ein schweres Auswärtsspiel. Wir konnten in der Hinrunde als eines der wenigen Teams Bensheim schlagen und wollen auch in Bensheim erfolgreich sein. Dafür müssen wir ganz viel investieren und ganz viele Dinge richtig machen. Sie spielen eine gute Saison und sind sehr stabil. Auch wenn sie jetzt das Topspiel am vergangenen Mittwoch verloren haben, verfügen sie über eine hohe Qualität und Kreativität im Angriffsspiel. Es gilt das variable Angriffsspiel um Hauptakteurin Kim Naidzinavicius zu bekämpfen und uns in der Offensive gute Chancen zu kreieren. Aufgrund unserer Kadersituation wird es zudem wichtig sein, unsere Kräfte gut zu verwalten. Auch wenn wir nicht der Favorit sind, wird es wichtig sein, dieses schwere Auswärtsspiel zu gewinnen, damit wir nicht noch weiteren Boden im Kampf um Platz vier verlieren. Dafür brauchen wir von jeder Spielerin eine hundertprozentige Leistungsfähigkeit“, äußert sich HSG-Trainer Steffen Birkner vor dem Duell in Südhessen.

    Personelle Situation

    Trainer Birkner wird weiterhin auf Nele Franz, Marie Michalczik und Ida Hoberg verzichten müssen. Ob dafür Jugendspielerinnen aufrücken, wird kurzfristig nach dem Abschlusstraining entschieden.
    Angeworfen wird das Spiel um 18:00 Uhr in der Weststadthalle in Bensheim. Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Christian Hannes und David Hannes.
    Das Bundesligaduell wird ab 17:45 Uhr auf den Streaming-Plattformen Sportdeutschland.TV und Dyn übertragen.

    „Die Personalplanungen für die kommende Saison nehmen finalere Formen an.“

    Die HSG Blomberg-Lippe kann nun den dritten Neuzugang für die kommende Saison präsentieren und zudem eine Vertragsverlängerung verkünden. Die Isländerin Díana Dögg Magnúsdóttir wird die Lücke füllen, die mit dem Abgang von Ann Kynast entstanden ist. Die Linkshänderin wechselt im Sommer vom Bundesligakonkurrenten BSV Sachsen Zwickau ins Lipperland und unterschreibt einen Zweijahresvertrag in der Nelkenstadt. Darüber hinaus verlängerte die HSG Blomberg-Lippe auch das Arbeitspapier mit Rückraumspielerin Ida Hoberg um eine weitere Saison.

    Die isländische Nationalspielerin Magnúsdóttir begann das Handballspielen in ihrem Geburtsort Vestmannaeyja, einer kleinen Insel mit ca. 4.200 Einwohnern, beim Club ÍBV Vestmannaeyja. Dort startete sie ihre Karriere zunächst als Außen-Spielerin und hat u. a. am EHF-Pokal-Wettbewerb teilgenommen. Parallel spielte sie in ihrem Jugendverein zudem Fußball. Im Sommer 2016 wechselte die 1,74 m große Magnúsdóttir in die Hauptstadt zum isländischen Club Valur Reykjavík, wo sie fortan im rechten Rückraum zum Einsatz kam. Vier Jahre lang lief sie für Valur auf, wo sie u. a. die isländische Meisterschaft sowie den isländischen Pokal mit ihrer damaligen Mannschaft gewinnen konnte. 2018 gab sie gegen Slowenien ihr Debüt in der isländischen A-Nationalmannschaft, vorher durchlief sie einige Jugendnationalmannschaften. Zur Saison 2020/21 wagte Magnúsdóttir dann den ersten Schritt ins Ausland und unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim BSV Sachsen Zwickau. 2021 folgte der Aufstieg mit Zwickau in die erste Liga, seit der Saison 22/23 agiert die 26-Jährige als Kapitänin des Ostklubs.

    Der HSG-Neuzugang Díana Dögg Magnúsdóttir ist bereits voller Vorfreude auf die kommende Spielzeit: „Ich freue mich schon sehr, in der nächsten Saison für die HSG Blomberg-Lippe zu spielen. Ich denke, dass ich mich handballerisch und persönlich noch mehr weiterentwickeln kann und dass ich mich in Blomberg wohlfühlen werde. Blomberg spielt einen schönen, schnellen Handball, der mir sehr gut gefällt und ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison auch so weiterspielen können und unsere Ziele erreichen werden.“

    „Ich freue mich, dass wir mit Diana eine Spielerin gewinnen konnten, die eine der Leistungsträgerinnen und eine wichtige Säule in Zwickau war. Sie geht voran, kennt die Bundesliga und hat mit der isländischen Nationalmannschaft bereits auch internationale Erfahrung gesammelt. Mit Laetitia und Diana haben wir in der nächsten Saison zwei unterschiedliche Spielerinnentypen, die uns voranbringen werden. Diana verfügt über eine hohe Qualität im Eins-gegen-Eins, im Durchbruch und in Schlagwurfsituationen. Sie wird uns mit ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Mentalität weiterhelfen“, zeigt sich Bundesligatrainer Steffen Birkner glücklich über die Verpflichtung.

    Auch die dänische Spielmacherin Ida Hoberg wird weiter für die HSG Blomberg-Lippe wirbeln. Im vergangenen Sommer schloss sie sich kurzfristig der HSG an und wechselte vom isländischen Erstligisten Knattspyrnufélag Akureyrar in die Nelkenstadt. Nun wurde der auslaufende Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert.

    Die 20-Jährige integrierte sich schnell in die Mannschaft und erarbeitete sich immer mehr Spielanteile. Sie erzielte in ihrer Premierensaison bislang 22 Treffer und gab 10 Assists. Ihre Handballkarriere begann Ida Hoberg bei Viborg HK in Dänemark. 2020 folgte schließlich der innerdänische Wechsel zu Randers HK, ehe sie über ihre erste kurzzeitige Station im Ausland ins Lipperland kam.

    „Ich bin unglaublich glücklich und sehr dankbar, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, noch eine Saison in Blomberg zu bleiben. Die HSG hat ein äußerst professionelles Umfeld mit einem starken Trainerstab, großartigen Trainingsmöglichkeiten und einer wirklich unterstützenden Fanbasis. Ich fühle mich im Team und in dieser Umgebung sehr wohl. Ich bin gespannt, was die nächste Saison bringt. Ich bin entschlossen, mein Bestes für den Verein, das Team und die Fans zu geben“, freut sich Ida Hoberg über den Verbleib in Blomberg.

    HSG-Rückraumspielerin Ida Hoberg verlängert ihren auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr. (Foto: Weib’z Fotografie)

    „Wir konnten Ida aufgrund der Verletzung von Nele Franz im vergangenen Sommer kurzfristig verpflichten. Natürlich hat es etwas gedauert, Ida in unser Spielkonzept zu integrieren und sie ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung. Ida ist eine junge Spielerin, die in den Spielen bereits gezeigt hat, dass sie über ein hohes Potenzial verfügt sowohl in der Abwehr als auch in Eins-gegen-Eins-Situationen, in der sie mit ihrer Dynamik auch Raum für Nachbarpositionen schafft und im Durchbruch. Es wird darum gehen, Ida in der kommenden Saison weiter über das Training und den Wettkampf Stabilität zu geben und ich freue mich auf die weitere Arbeit mit ihr“, erklärt Steffen Birkner zur Verlängerung.

    „Die Personalplanungen für die kommende Saison nehmen finalere Formen an. Ich bin glücklich darüber, dass wir mit Diana eine leistungsstarke Spielerin auf und neben dem Platz verpflichten und auch mit Ida eine weitere Saison verlängern konnten. Ida bringt sich ein und entwickelt sich stetig weiter. Sie wird auch neben dem Feld für ihre offene und lebensfrohe Art geschätzt. Ich bin mir sicher, dass wir mit Diana und Ida für die neue Spielzeit gut aufgestellt sind“, äußert sich HSG-Geschäftsführerin Franziska Rautauoma zu den Personalmeldungen.