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    HSG Blomberg-Lippe gewinnt knapp beim BSV

    Die HSG Blomberg-Lippe schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und ließ sich auch vom Buxtehuder SV nicht stoppen. Im Alten Land südwestlich von Hamburg feierten die Nelkenstädterinnen am späten Samstagnachmittag den nächsten Erfolg und besiegten die Gastgeberinnen mit 27:29 (13:18). Damit konnten die Blomberger Handballerinnen den vierten Erfolg in Serie einfahren. Beste Werferin auf Seiten der HSG war wieder einmal Nieke Kühne vor 1041 Zuschauern in der Halle Nord in Buxtehude.

    Starker Beginn der Nelkenstädterinnen

    Auch wenn der BSV den ersten Treffer des Tages erzielen konnte, machte die HSG von Beginn an klar, dass sie die Siegesserie der vergangenen Wochen um jeden Preis fortsetzen wollte. Aus einer kompakten und aggressiven Defensive ging die Mannschaft von Cheftrainer Steffen Birkner immer wieder mit viel Tempo nach vorne. Angeführt von HSG-Youngster Nieke Kühne lag der lippische Bundesligist bereits in der siebten Spielminute mit 2:5 in Führung. BSV-Coach Dirk Leun hatte genug gesehen und nahm seine erste Auszeit. Die Buxtehuderinnen fanden aber auch in der Folge zunächst kein Mittel gegen die Angriffsaktionen der Lipperinnen. Als Kapitänin Laura Rüffieux in der elften Minute zum 3:8 einnetzte betrug die Führung erstmals fünf Tore. Nach und nach kämpften sich die Gastgeberinnen aber zurück in die Partie. Auch wenn der Vorsprung vorerst weiterhin Bestand hatte, war der BSV fortan präsenter. Dazu kam, dass die HSG immer öfter an der eingewechselten Laura Kuske im Tor der Hausherrinnen scheiterte. Beim 8:9 durch Teresa von Prittwitz sah sich auch HSG-Cheftrainer Birkner gezwungen sein erstes Team-Timeout zu nehmen. Dabei fand er scheinbar die richtigen Worte, denn die Blombergerinnen konnten bis zur 24. Minute wieder auf 11:16 davonziehen. Bis zum Halbzeitpfiff blieb der Abstand bei fünf Toren, sodass es mit 13:18 in die Kabinen ging.

    HSG behält in den wichtigen Phasen die Ruhe

    Den ersten Treffer des zweiten Spielabschnitts erzielte Ona Vegué vom Siebenmeterstrich. Doch die Gastgeberinnen ließen sich ihrerseits noch nicht vorentscheidend abschütteln, sondern verkürzten innerhalb weniger Minuten auf 16:19. Auf die gute Phase des BSV, folgte dann umgehend eine Phase, in der die HSG dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. Mit erneut drei Treffern in Folge erhöhte der lippische Bundesligist die Führung wieder auf 16:22. Nach einer erneuten Auszeit von Buxtehudes Cheftrainer Dirk Leun, erzielte Mie Rakstad den siebzehnten Treffer für die Hausherrinnen. Kurze Zeit später war die Partie für Buxtehudes Magda Kašpárková beendet. Nach einem Foul gegen Nieke Kühne zeigten die beiden Unparteiischen der BSV-Spielerin die rote Karte. Doch auch davon ließen sich die Mannschaft um Sina Hagen und Co. nicht entmutigen. Angetrieben von dem lautstarken Publikum in der Halle Nord verkürzte die Spielmacherin des BSV knapp zehn Minuten vor dem Ende auf 23:26. Bei den Nelkenstädterinnen schlichen sich zu viele technische Fehler und Fehlwürfe ein, die Buxtehude nutzen konnte. Als die ehemalige HSG-Spielerin Cara Hartstock viereinhalb Minuten vor dem Ende das 25:26 erzielen konnte, war die Spannung am Siedepunkt. Doch die Lipperinnen blieben nervenstark und behielten im Sinne einer Spitzenmannschaft die nötige Ruhe. Nieke Kühne, Laetitia Quist und Ida Hoberg sorgten dafür, dass am Ende ein 27:29-Auswärtssieg bejubelt werden konnte.

    HSG-Cheftrainer Steffen Birkner sah man die Freude über den vierten Sieg in Folge sichtlich an: „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, wie sie das heute gemacht hat. Wir haben über 60 Minuten sehr gut verteidigt und immer wieder gute Lösungen gegen die verschiedenen Konstellationen von Buxtehude gefunden. Generell haben wir sehr strukturiert angegriffen und nur die Dinge in der Abwehr zugelassen, die wir auch zulassen wollten. Ich denke, dass wir grundsätzlich ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Auch wenn wir zwischendurch einige Fehler gemacht haben, haben wir immer die Ruhe bewahrt und mannschaftlich geschlossen den Auswärtssieg eingefahren!“

    Für die Mannschaft von der Ulmenallee geht es jetzt in die Länderspielpause. Das nächste Spiel findet erst wieder in drei Wochen am Samstag, dem 16.03. statt. Zu Gast ist dann der VfL Oldenburg in der Nelkenstadt. Die Partie beginnt wie gewohnt um 18 Uhr am Samstagabend. Tickets für die Begegnung mit dem Verein aus der Huntestadt gibt es zu den gewohnten Öffnungszeiten in der HSG-Geschäftsstelle oder im Online-Ticketshop auf www.diehsg.de.

    Tore für die HSG Blomberg-Lippe: Kühne (8) Quist (5), Vegué (4/3), Rüffieux (3), Hauf (3), Frey (2), Hoberg (2), Ruwe (1), Rajes (1)

    Tore für den Buxtehuder SV: Dölle (5), Hagen (4), Hartstock (3), Krullaars (3), Rakstad (3), Kähr (3), von Prittwitz (2), Nielsen (2), Reiche (1), Kašpárková (1)

    „Wir müssen uns auf ein kämpferisches Spiel einstellen.“

    Zum 17. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen gastiert die HSG am Samstag, dem 24.02. beim Nordclub Buxtehuder SV. Die Lipperinnen möchten an ihre zuletzt guten Leistungen anknüpfen und den vierten Sieg in Folge einfahren. Das Duell gegen den BSV wird an diesem Spieltag kostenfrei im Livestream auf Sportdeutschland.TV und kostenpflichtig auf DYN übertragen.

    Die Performance aus den letzten Partien weiter auf die Platte bringen

    Die Rückrunde verläuft für die Blombergerinnen bisher hervorragend. Nach drei gespielten Partien stehen drei Siege auf der Habenseite. Hervorzuheben ist dabei die geschlossene Mannschaftsleistung, die das Team von Trainer Steffen Birkner aktuell von Spiel zu Spiel auf die Platte bringt. Mit dieser konnte zuletzt auch die favorisierten Dortmunderinnen vor dem heimischen Publikum besiegt werden. Das Team um Rückraumspielerin Laetitia Quist wird alles daransetzen, um den erarbeiteten Rückenwind aus den letzten Partien, mit ins schwere Auswärtsspiel nach Buxtehude zu nehmen. Treffen werden die Blombergerinnen dabei auf eine zukünftige Mitspielerin auf der Gegenseite. Mit Maxi Mühlner steht eine Spielerin im Kader der Gegnerinnen, die zur neuen Saison nach Blomberg wechseln wird.
    Die letzten drei Partien gegen die Hamburger Vorort-Mannschaft verliefen ausgeglichen. Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage sind zu verzeichnen, sodass sich alle HSG-Fans auf ein spannendes Spiel am Samstagnachmittag einstellen können.

    Buxtehuder SV im Überblick

    Für den Buxtehuder SV verlief die Hinrunde der Handball Bundesliga Frauen eher durchwachsen. Von dreizehn gespielten Partien konnte das Team von Trainer Dirk Leun sechs Spiele für sich entscheiden, was auch einigen Verletzungsausfällen geschuldet war. Ende Januar schrammte man nur knapp an einem sensationellen Heimsieg gegen Borussia Dortmund vorbei (25:26). Seitdem zeigte sich der BSV in aufsteigender Form. Zwar verlor man das erste Rückrundenspiel gegen das Topteam aus Bensheim, jedoch folgte danach ein starker Erfolg gegen den VfL Oldenburg (25:24) und zuletzt ein klarer Auswärtssieg gegen die Vipers aus Bad Wildungen (30:23). Aufpassen müssen Laura Rüffieux & Co. dabei auf die Rückraumspielerinnen Isabelle Dölle und Charlotte Kähr sowie auf Kreisspielerin Maxi Mühlner, die zusammen bisher knapp die Hälfte alle Saisontore der Buxtehuderinnen erzielt haben (202 von 420 Toren).

    HSG-Trainer Steffen Birkner erwähnt u. a. die Heimstärke des BSV: „Wir treffen auf einen starken Gegner, der vor allem sehr heimstark ist. Wir müssen uns auf ein sehr kämpferisches Spiel einstellen, auch aus dem Grund, weil sich Buxtehude mit Sicherheit für die Hinspielniederlage revanchieren möchte. Wir müssen es schaffen flexibel zu verteidigen und für deren wurfstarke Rückraumspielerinnen ein gesundes Mittelmaß zwischen Heraustreten und Zweikampf führen, zu finden. Mit Sinah Hagen hat der BSV zudem eine Spielerin, die ihrer Mannschaft Stabilität und Spielführung verleiht. Da gilt es die Räume engzumachen, aber auch die gute Kreisläufer-Kooperation zu unterbinden. Wir möchten unsere guten Leistungen der letzten Wochen weiterhin abrufen, um die Rückreise mit zwei Punkten im Gepäck antreten zu können und positiv in die Nationalmannschaftspause zu gehen.“

    Die HSG geht weiterhin mit einem dezimierten Kader in die kommende Partie

    Für das Auswärtsspiel gegen Buxtehude werden Trainer Birkner weiterhin Nele Franz, Stefanie Kaiser und Marie Michalczik nicht zur Verfügung stehen. Angeworfen wird das Spiel um 16 Uhr in der Buxtehuder Halle Nord. Geleitet wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Konrad Gimmler und Jannik Rips.

    Die Begegnung kann ab 15:45 Uhr im kostenfreien Livestream über Sportdeutschland.TV und kostenpflichtig im DYN-Livestream verfolgt werden.

    „Das macht mich sehr stolz!“

    Die HSG Blomberg-Lippe hat mit einem spannenden 26:25-Heimsieg gegen Borussia Dortmund den dritten Sieg in Serie und damit zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze eingefahren. Gegen die Schwarz-Gelben war es über die gesamte Spieldauer ein Spiel auf Augenhöhe, welches erst in den Schlusssekunden entschieden wurde. Beste Werferin für die Nelkenstädterinnen vor 1004 Zuschauern war Laetitia Quist mit sechs Treffern. Mit HSG-Nachwuchsspielerin Milena Stürenburg stand zudem wieder einmal ein Eigengewächs aus dem Nachwuchs der Lipperinnen im Bundesligateam.

    Die Abwehrreihen und Torhüter dominieren

    Die Bedeutung der Partie war beiden Mannschaften in der Anfangsphase deutlich anzumerken. Es gelang zunächst keinem Team sich in den ersten Minuten abzusetzen, sodass es nach sechs gespielten Minuten 2:2 stand. Auf beiden Seiten dominierten von Beginn an die Abwehrreihen und Torhüterinnen. Auf Seiten der HSG startete Melanie Veith gut in die Begegnung und auch Dortmunds Sarah Wachter glänzte mit wichtigen Paraden für die Schwarz-Gelben. Beim Stand von 5:4 aus Sicht der Nelkenstädterinnen nahm Gäste-Coach Henk Groener in 13. Minute seine erste Auszeit und versuchte seine Spielerinnen neu einzustellen. Doch auch in den folgenden Spielminuten drückten vor allem die Abwehrreihen dem Spiel ihren Stempel auf. Als Meret Ossenkopp in der 21. Minute zum 7:9 traf, lagen die Borussinnen erstmals mit zwei Treffern in Führung. Die HSG glich jedoch postwendend aus über Laura Rüffieux und Alexia Hauf. Das Spiel wurde zunehmend temporeicher und als Alexia Hauf zum 11:10 traf, führte erneut die HSG drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Bis zur Pause gelang es dem BVB wieder auszugleichen, sodass mit 12:12 die Seiten gewechselt wurden.

    Krimi bis zum Schlusspfiff

    Der lippische Bundesligist erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt. Mit einem 3:0-Lauf setzte sich die HSG bis zur 35. Minute auf 15:12 ab. Als Judith Tietjen kurz darauf zum 16:12 einnetzte, führten die Nelkenstädterinnen erstmalig mit vier Toren.

    Doch die Schwarz-Gelben ließen sich nicht abschütteln und verkürzten umgehend auf 16:15. Aber auch davon zeigte sich die Birkner-Sieben wenig beeindruckt. Das Momentum lag in den folgenden Minuten eindeutig auf Seiten der HSG und als Ona Vegué per Siebenmeter auf 19:16 erhöhte, betrug der Vorsprung wieder drei Treffer. Nachdem erneut Vegué vom Siebenmeterstrich auf 21:17 erhöht hatte, sah sich BVB-Trainer Groener gezwungen seine zweite Auszeit an diesem Abend zu nehmen. Fortan agierten die Borussinnen mit dem siebten Feldspieler in der Offensive. Dieser taktische Schachzug ging in den folgenden Minuten auf. Bis zur 50. Spielminute hatte Dortmund zum 21:21 ausgeglichen. Kurze Zeit später nahm auch HSG-Cheftrainer Steffen Birkner seine zweite Auszeit an diesem Abend. Der lippische Bundesligist ging durch Nieke Kühne erneut in Führung, doch im Gegenzug glich Dortmund wieder aus. Erst als wiederum Kühne in der 57. Minute zum 25:23 traf, führte die HSG wieder mit zwei Treffern. Im darauffolgenden Angriff parierte Torhüterin Zoe Ludwig den Siebenmeter der Gäste und sorgte damit für eine erste kleine Vorentscheidung. Doch der BVB verkürzte noch einmal auf 25:24. Aber spätestens als sich Laetitia Quist zum 26:24 durchsetzen konnte, war die Partie entschieden. Am Ende stand ein 26:25-Heimsieg auf der Anzeigetafel in der Halle an der Ulmenallee.

    HSG-Trainer Steffen Birkner merkte man die Freude über den wichtigen Sieg deutlich an: „Ich glaube, es war eine tolle Energieleistung beider Mannschaften und vom gesamten Publikum. So macht es unfassbar viel Spaß, Handball zu spielen. Es war Werbung für unsere Sportart. Beide Teams haben sich zu keiner Zeit etwas geschenkt. Wir wussten, dass es eine schwere Aufgabe wird und wir unser Herz auf der Platte lassen müssen. Insbesondere die Kreisläuferkooperation mussten wir teilweise mit drei Spielerinnen verteidigen, weil Dortmund das hervorragend macht. Ich bin total glücklich, dass wir das Spiel am Ende sehr erwachsen und routiniert gewinnen können und trotz des engen Spielverlaufs einen kühlen Kopf bewahren. Das macht mich sehr stolz!“

    Das nächste Auswärtsspiel erwartet die Blombergerinnen am nächsten Samstag (24. Februar). Dann geht die Reise in den Norden zum Traditionsverein nach Buxtehude. Ab 16:00 Uhr wartet dort der BSV auf die Mannschaft von Steffen Birkner. Das nächste Heimspiel findet erst am Samstag, dem 16.03.2024 statt. Zu Gast ist dann der VfL Oldenburg an der Ulmenallee. Tickets für diese Partie gibt es zu den gewohnten Öffnungszeiten in der HSG-Geschäftsstelle oder im Online-Ticketshop auf www.diehsg.de.

    Tore für die HSG Blomberg-Lippe: Quist (6), Vegué (5/4), Hauf (5), Rüffieux (4), Kühne (4), Tietjen (2)

    Tore für Borussia Dortmund: Sprengers (6/3), Ossenkopp (6), Rönning (4), Campos Costa (3), Antl (2), Sasaki (2), Olsson (1), van Kreij (1)

    HSG-A-Jugend Spielerin erstmalig im Bundesligakader.

    Die HSG Blomberg-Lippe empfängt am 16. Spieltag den Bundesligakonkurrenten aus Dortmund. Die Mannschaft von HSG-Cheftrainer Steffen Birkner wird alles in die Waagschale werfen, um dem Favoriten aus dem Ruhrgebiet Paroli zu bieten und die zwei Punkte an der Ulmenallee zu behalten. Der Anwurf der Partie gegen den Tabellenvierten erfolgt am Freitag, dem 16. Februar um 19:00 Uhr in der Sporthalle an der Ulmenallee in Blomberg. Für kurzentschlossene Handballfans werden nur noch Stehplatzkarten an der Tageskasse verfügbar sein. Zudem wird das NRW-Duell live ab 18:45 Uhr im Free-TV bei Eurosport übertragen.

    Spieltag im Zeichen der Sicherung unserer Artenvielfalt

    Neben der Übertragung auf Eurosport, steht das Spiel gegen den BVB zudem im Fokus einer nachhaltigen Biodiversität und der Sicherung unserer Artenvielfalt. In Zusammenarbeit mit der Feldwerk GmbH und dem Männer-Bundesligisten TBV Lemgo Lippe ist die HSG zum ersten Mal Mitveranstalter einer Blühspielwoche. Dabei werden beim HSG-Heimspiel am 16.02. und beim TBV-Heimspiel am 23.02. die Feldwerker mit ihrem Stand vor Ort sein. Die Feldwerker haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Bürgern und Unternehmen etwas für die heimische Flora und Fauna zu bewegen, dem Artenschwund entgegenzuwirken, Wälder aufzuforsten und für eine gesunde Biodiversität zu sorgen. Alle Handballfans können sich an dem Stand u. a. Blühflächen sichern und so Lebensräume für die Artenvielfalt entstehen lassen. Mehr Informationen gibt es auf www.feld-werk.de.

    Zum sportlichen Geschehen

    Der Gegner: Der BVB gehört seit längerer Zeit zu den Schwergewichten im deutschen Frauenhandball und ist auch im internationalen Wettbewerb nicht mehr wegzudenken. In der Spielzeit 2022/2023 traten die Dortmunder Handball-Damen in der EHF European League an und durften dabei den Einzug in das EHF-Final4 in Graz feiern. In der laufenden Bundesligasaison spielen die Borussinnen bisher eine solide Runde. Aktuell steht das Team von Trainer Henk Groener mit nur drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz und damit einen Platz vor der HSG Blomberg-Lippe. Geht es nach dem Tabellenstand, ist demnach ein spannendes Nachbarschaftsduell am Freitagabend vorprogrammiert. Zu den besten BVB-Feldtorschützinnen gehören aktuell die deutsche Nationalspielerin Lisa Antl (40 Tore), die Japanerin Haruno Sasaki (38 Tore) sowie die Niederländerin Harma van Kreij (38 Tore).
    Die Lipperinnen gehen nach zuletzt zwei klaren Siegen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Rückrundenstart mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Trotz der Außenseiterrolle möchte man die Schwarz-Gelben mit aller Macht und den eigenen Fans im Rücken ärgern und die nächsten zwei Bundesligapunkte einfahren. In den letzten fünf Pflichtspiel-Duellen konnte die HSG gegen den BVB keine Punkte einfahren. Es wird somit eine harte, aber keine unlösbare Aufgabe.

    Das weiß auch HSG-Trainer Steffen Birkner: „Natürlich freuen wir uns auf das NRW-Derby am Freitagabend vor einer großartigen Kulisse an der Ulmenallee und vor den sportbegeisterten Zuschauern bei Eurosport. Wenn man den vierten Tabellenplatz betrachtet, haben wir ein wichtiges Spiel vor der Brust. Wir müssen es schaffen, unsere Performances aus den letzten beiden Spielen auf die Platte zu bringen. Dortmund hat seine Spiele trotz einiger Verletzungsausfälle immer wieder gut gemanagt und seine Punkte gesammelt, wovor man den Hut ziehen muss. Deswegen werden wir auf einen sehr starken Gegner treffen. Wir müssen es unsererseits schaffen, uns ohne Ball gut zu bewegen und gegen die starke Dortmunder Deckung die richtigen Räume anzulaufen. In der Abwehr wird es wichtig sein, die Zweikämpfe erfolgreich zu gestalten und die Dortmunder Kreisläuferkooperation zu unterbinden. Natürlich brauchen wir an so einem Tag eine gute Torhüterleistung und von allen Spielerinnen eine hundertprozentige Leistungsfähigkeit. Wir freuen uns auf eine sehr gut gefüllte Halle und auf unsere Fans im Rücken.“

    HSG-Jugendspielerin vor Bundesligadebüt

    Im Kader von Trainer Birkner wird eine Jugendspielerin erstmalig im Kader stehen. A-Jugend Spielerin Milena Stürenburg hat sich im Training des Bundesligateams mit guten Leistung empfohlen und kann sich somit auf ihren ersten Einsatz in der Handball Bundesliga Frauen freuen. Angeworfen wird das NRW-Duell um 19 Uhr in der Halle an der Ulmenallee. Geleitet wird das Spitzenspiel vom Schiedsrichtergespann Frederic Linker und Sascha Schmidt.

    Das Bundesligaduell wird ab 18:45 Uhr exklusiv auf dem Free-TV Sender Eurosport übertragen. Zudem kann die Partie wie gewohnt über Sportdeutschland.TV und DYN verfolgt werden.

    Anmeldungen auch während den nächsten beiden Heimspielen am HSG-Fanstand möglich.

    HSG-Fans aufgepasst! Am 23.03.2024 bietet die HSG eine Fanfahrt zum Auswärtsspiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers an. Die Plätze sind im Reisebus auf 40 Personen begrenzt, so dass sich eine vorzeitige Anmeldung für die gemeinsame Fahrt in die Ense-Halle nach Bad Wildungen lohnt.

    Ab sofort können sich alle Interessenten bis zum 16.03.2024 in der Geschäftsstelle oder per E-Mail (info@diehsg.de) anmelden. Zusätzlich kann eine Anmeldung bei den kommenden beiden Heimspielen gegen Borussia Dortmund (16.02.) und gegen VfL Oldenburg (16.03.) am HSG-Fanstand erfolgen.

    Der Preis für die Fahrt beträgt für Erwachsene 35€, für Kinder bis 12 Jahre 28€ (Busfahrt inklusive Spielticket). Abfahrt ist am 23.03. um ca. 15:30 Uhr an der Schießhalle in Blomberg. Über die genaue Abfahrtszeit wird einige Tage vor dem Spiel informiert.

    Wichtige Information:
    Die Fanfahrt kann nur stattfinden, wenn sich mindestens 30 Personen angemeldet haben! Eine Vorauszahlung wird erst erforderlich, sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht wurde. Nach Eingang der Zahlung ist der reservierte Platz im Anschluss verbindlich gebucht. Die Zahlungsinformationen werden Euch ebenfalls nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl per E-Mail oder telefonisch mitgeteilt.

    Zweiter Sieg in Folge für Blombergs Handballerinnen

    Die HSG Blomberg-Lippe hat mit einem deutlichen 20:35-Auswärtssieg bei den Wildcats vom SV Union Halle-Neustadt die nächsten zwei Punkte eingefahren. Die Gastgeberinnen taten sich von Beginn an schwer gegen den lippischen Bundesligisten. Bereits in der ersten Halbzeit hatten sich die Nelkenstädterinnen eine 10:19-Führung erspielt. Beste Werferin für die HSG war Ona Vegué mit acht Treffern.

    Überragende erste Halbzeit aus Sicht der HSG

    Zu Beginn der Partie konnten sich die Nelkenstädterinnen in den Anfangsminuten eine 1:3-Führung erarbeiten. Die Defensive der HSG stand, wie in der Vorwoche gegen Zwickau, sehr kompakt und die Blomberger Handballerinnen verteidigten aggressiv und aufmerksam. Dahinter erwischte HSG-Torhüterin Melanie Veith einen guten Start ins Spiel und konnte mit mehreren Paraden glänzen. Alexia Hauf erhöhte mit ihrem zweiten Treffer im Spiel in der zwölften Minute auf 3:6. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit von Wildcats-Trainer Till Wiechers änderte zunächst wenig am Spielverlauf. Die Schützlinge von HSG-Chefcoach Steffen Birkner rührten teilweise in der Abwehr Beton an und ließen bis zur 19. Minute nur drei Gegentore zu. Nachdem Laetitia Quist zur 5:12-Führung für den lippischen Bundesligisten getroffen hatte, nahmen die Gastgeberinnen kurz danach bereits ihr zweites Time-Out. Die HSG agierte weiterhin sehr souverän und konzentriert. Als Ona Vegué ihren dritten Siebenmeter erfolgreich verwandelte, war die Führung der Nelkenstädterinnen bereits auf 6:14 angewachsen. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erzielte Kapitänin Laura Rüffieux das 10:19, sodass die Blombergerinnen mit einem deutlichen 9-Tore-Vorsprung in die Pause gingen.

    Die zweite Hälfte begann ähnlich wie der erste Spielabschnitt. Melanie Veith parierte weiterhin zahlreiche Wurfversuche der Hallenserinnen und in der Offensive wurde geduldig bis zur hundertprozentigen Wurfchance gespielt. Beim 13:24 in der 38. Spielminute lag die HSG mit elf Toren in Front. Cheftrainer Steffen Birkner nutzte den deutlichen Vorsprung und wechselte viel durch. Doch auch das tat dem Lauf der Nelkenstädterinnen keinen Abbruch. Bis zur 48. Minute führte der lippische Bundesligist mit 17:29. Auch die eingewechselte Zoe Ludwig stand ihrer Torhüterpartnerin in nichts nach und zeigte direkt nach ihrer Einwechslung einige starke Paraden. Die HSG blieb weiterhin voll fokussiert und baute den Abstand Stück für Stück aus. Alles in allem war es über 60 Minuten eine hervorragende Leistung des lippischen Bundesligisten in allen Mannschaftsteilen. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 20:35-Auswärtssieg zu Buche.

    HSG-Cheftrainer Steffen Birkner war nach der Partie voll des Lobes für seine Mannschaft: „Wir sind eine junge Mannschaft und haben immer wieder Wellentäler in unserem Spiel, aber auch in der ganzen Saison. Uns war klar, dass wir heute sehr gut verteidigen müssen. Das ist unsere Philosophie. Wir brauchen jedes Spiel Herz, Kampf und Leidenschaft. Das haben wir heute gut auf die Platte bekommen und auch spielerisch sehr gute Lösungen gefunden. Das macht mich sehr stolz. Wir haben heute eine überragende Mannschaftsleistung über 60 Minuten gesehen. Besonders hervorheben möchte ich aber Ann Kynast, die in den letzten Wochen sehr mit sich gehadert hat, aber heute ein starkes Spiel gemacht hat und bei ihr viele Dinge super funktioniert haben. Dieses Sonderlob hat sie sich absolut verdient!“

    Das nächste Spiel der HSG Blomberg-Lippe findet bereits am kommenden Freitag, dem 16. Februar, statt. Dann empfangen Laura Rüffieux und Co. Borussia Dortmund in der Nelkenstadt. Anwurf der Partie ist um 19:00 Uhr in der Halle an der Ulmenallee. Tickets für die Begegnung mit den Schwarz-Gelben gibt es noch in der HSG-Geschäftsstelle oder im Online-Ticketshop auf www.diehsg.de.

     

    Tore für die HSG Blomberg-Lippe: Vegué (8/5), Rüffieux (6), Kühne (5), Kynast (4), Quist (4), Ruwe (3), Hauf (2), Frey (2/1), Rajes (1)

    Tore für SV Union Halle Neustadt: Niewiadomska (5/2), Lundström (4/2), Röpcke (3), Woch (3), Mikkelsen (2), Wipper (1), Strauchmann (1), Reuthal (1)

    In der vergangenen Woche war der Reporter Frank Schröder von Radio Lippe zu Gast in der HSG-Akademie in Blomberg. Dabei interviewte er u. a. Internatsleiterin Nina Lohmann zu den Abläufen und Strukturen in der Nachwuchsakademie des lippischen Bundesligisten. Auch mit den HSG-Nachwuchsspielerinnen Lotta Schulte, Inken Vogel und Svea Hermeling sprach der Moderator über den Alltag und das Leben in einer Handball-Akademie.

    Den kompletten Beitrag bei Radio Lippe gibt es hier: https://www.radiolippe.de/nachrichten/lippe/detailansicht/die-handball-wgs-von-blomberg.html

     

    Schwere Auswärtsaufgabe für die HSG.

    Am Samstag, dem 10.02., ist die HSG Blomberg-Lippe bei den Wildcats vom SV Union Halle-Neustadt zum 15. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen zu Gast. Um 19 Uhr wird das Duell in der SWH.arena angepfiffen. Das Hinspiel konnte die HSG mit 39:26 vor heimischem Publikum für sich entscheiden. Auswärts werden die Karten nun neu gemischt und es gilt nach dem Heimsieg gegen Zwickau die nächsten beiden Punkte mit ins Lipperland zu nehmen.

    Statistik spricht für die HSG

    Bereits im September 2023 trafen beide Mannschaften zum 2. Spieltag aufeinander. Dabei konnten sich die Nelkenstädterinnen in der torreichen Partie klar durchsetzen. Kapitänin Laura Rüffieux war damals mit sieben Treffern die beste Torschützin für die Nelkenstädterinnen. Die Bilanz der letzten fünf Pflichtspiel-Duelle gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ist deutlich: fünf Siege fuhr das Team von Trainer Steffen Birkner ein. Abgesehen vom letzten Aufeinandertreffen, waren die Begegnungen aber meist sehr umkämpft und spannend bis zum Schluss. Die Gastgeberinnen von Trainer Till Wiechers, der sein Team erst im vergangenen Sommer übernommen hatte, zeichnen sich durch ein schnelles Handballspiel und eine aggressive Defensive aus. Aktuell belegen die Wildcats den zehnten Tabellenplatz und haben sich einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze erarbeitet. Zu den gefährlichsten Torschützinnen zählen bei den Hallenserinnen Julia Niewiadomska (48 Tore) und Alexandra Lundström (39 Tore).

    HSG-Trainer Steffen Birkner blickt wie folgt auf die kommende Auswärtsbegegnung: „Wir haben am Samstag eine schwere Aufgabe vor uns. In Halle waren es bisher immer schwierige und unangenehme Duelle. Damit wir was Zählbares mitnehmen können, müssen wir es dort schaffen, unsere PS auf die Bahn zu bringen und gut zu verteidigen. Dazu zählt es u. a. deren Kreisläuferkooperation zu unterbinden, den wurfstarken Rückraum einzuengen sowie die 1 gegen 1 Situationen zu gewinnen, wo Halle mit Mikkelsen, Reuthal und Niewiadomska verschiedene und gute Rückraumspielerinnen besitzt. Es wird zudem darum gehen, effektiv in allen Mannschaftsteilen zu sein und geduldig unsere Angriffe zu gestalten.“

    Drei Spielerinnen stehen weiterhin nicht zur Verfügung

    Neben der Langzeitverletzten Nele Franz, werden Kreisläuferin Stefanie Kaiser und Rückraumspielerin Marie Michalczik weiterhin nicht zum Kader gehören können. Die Partie wird um 19 Uhr in der SWH.arena angepfiffen. Geleitet wird das Spiel vom Schiedsrichterduo Lukas Müller und Robert Müller.

    Die Begegnung kann ab 18:45 Uhr unter Sportdeutschland.TV im kostenpflichtigen Livestream oder auf DYN verfolgt werden.

    Die Partner und Sponsoren der HSG Blomberg-Lippe zu Gast bei pro office

    Am 16.01. lud die HSG gemeinsam mit ihrem Partner pro office ihre Sponsoren und Partner zum ersten Sponsorenevent des neuen Jahres zu pro office in Lemgo ein. Dieses versprach nicht nur spannende Einblicke in die Welt des Handballs, sondern auch inspirierende Impulse zum Thema New Work und innovative Arbeitsplatzkonzepte.

    Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch HSG-Geschäftsführerin Franziska Rautauoma, gefolgt von einem lebendigen Sporttalk mit Rückraumspielerin Nele Franz und Torwarttrainer Ronny Krüger. Gemeinsam gaben sie einen Ausblick auf die Rückrunde der aktuellen Saison und die Vorfreude auf die noch kommenden sportlichen Herausforderungen.

    Luca Stracke, Workplace Consultant bei pro office in Lemgo, ließ die Gäste im Anschluss in die moderne Arbeitswelt eintauchen. In einem inspirierenden Impulsvortrag sprach er über den Wandel der Arbeitswelt und die neugestaltete pro office Fläche namens „Flex“. Die ehemalige Ausstellung an der Herforder Straße wurde im letzten Jahr aufwändig umgebaut und saniert, um Raum für die Anforderungen der neuen Arbeitswelt zu schaffen.

    Das „Flex“ ist mehr als nur ein Büro – es ist ein Statement für die Zukunft. Statt einer herkömmlichen Schreibtischwüste erwartet die Mitarbeitenden und Besucher hier eine völlig neue Arbeitsumgebung. pro office setzt mit dieser Neugestaltung ein klares Zeichen für den bevorstehenden Generationswechsel und zeigt, dass man den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt positiv gegenübersteht.

    Nach dem Vortrag folgte ein geführter Rundgang durch die neu gestalteten Räumlichkeiten. Die Sponsoren der HSG konnten hautnah erleben, wie innovative Arbeitsplatzkonzepte in der Praxis aussehen und welchen Mehrwert sie für die Mitarbeitenden schaffen können. Der Rundgang ermöglichte nicht nur einen Blick hinter die Kulissen von pro office, sondern bot auch Raum für vertiefende Gespräche und den Austausch von Ideen.

    Der Abend war geprägt von Partnerschaft, Sportgeist und innovativen Impulsen. Die HSG Blomberg-Lippe bedankt sich bei pro office für die wunderbare Veranstaltung und die besondere Gastfreundschaft.