Birkner warnt vor Bad Wildungen

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    Birkner warnt vor Bad Wildungen

    Im dritten Spiel der Rückrunde in der Handball Bundesliga Frauen trifft die HSG Blomberg-Lippe am morgigen Samstag, 22. Februar, auf die Bad Wildungen Vipers. Wenn diese Partie um 16.30 Uhr in der Halle an der Ulmenallee angepfiffen wird, ist die Ausgangslage klar. Der Tabellenfünfte empfängt den Drittletzten. Das bedeutet, dass die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner mit 17 Punkten Vorsprung auf die Hessinnen eindeutig in der Favoritenrolle sind. Doch der HSG-Coach warnt davor, die Begegnung als einen »Selbstläufer« zu bezeichnen. »Mit Bad Wildungen treffen wir auf einen unangenehm zu spielenden Gegner. Meine Trainer-Kollegin Tessa Bremmer ist bekannt dafür, eine körperlich robuste und physisch fitte Mannschaft aufs Feld zu schicken. Die vergangenen Partien haben gezeigt, dass es immer emotional und körperlich zugeht«, weiß Birkner, dass es gegen die Vipers kein Zuckerschlecken werden wird. Vielmehr betont der 39-Jährige, dass seine Spielerinnen Bad Wildungen auf keinen Fall unterschätzen werden. »Wenn wir erfolgreich sein wollen, erwarte ich, dass wir über die gesamte Spielzeit couragiert und mit dem größtmöglichen Einsatz agieren. Bad Wildungen hat in Sabine Heusdens ihre überragende Spielerin, die auf nahezu allen Positionen eingesetzt werden kann. Ferner verfügen sie über einen guten Mix an jungen und erfahrenen Akteurinnen. Wir müssen uns auf einen harten Kampf einstellen und dabei Nervenstärke zeigen«, ist sich Birkner sicher. Am vergangenen Wochenende stellten die Bremmer-Frauen gegen die SG BBM Bietigheim unter Beweis, dass man sie nicht abschreiben sollte. Dem Deutschen Meister boten sie ordentlich Paroli und zogen sich beim 25:30 achtbar aus der Affäre. In bislang 15 Aufeinandertreffen in der Bundesliga seit 2011 spricht die Statistik eindeutig für die HSG Blomberg-Lippe. Bei einem Remis und zwei Niederlagen verließen die Blombergerinnen das Parkett zwölfmal als Sieger.

    Für Kurzentschlossene öffnet die Tageskasse am Samstag um 15 Uhr. Für alle, die es nicht in die Halle schaffen, bieten wir in Kooperation mit der Lippischen Landes-Zeitung unter www.lz.de/hsg wieder einen Livestream der Begegnung an.

    Birkner bleibt an der Seitenlinie der HSG

    Die Trainerfrage bei der HSG Blomberg-Lippe ist geklärt: Steffen Birkner wird auch in den kommenden zwei Spielzeiten an der Seitenlinie des lippischen Handball-Bundesligisten Platz nehmen. Der 39-jährige unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum 30.06.2022. Eine Entscheidung, die allen Seiten leichtgefallen ist.

    Von einer „optimalen Lösung“ sprach HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch im April 2018 bei der Neuvorstellung des Nachfolgers von André Fuhr, und sollte damit recht behalten. Nachdem sich Team und Trainer zunächst erst einmal finden mussten, ist der gebürtige Stralsunder Birkner mittlerweile voll und ganz bei der HSG und in der Region angekommen. Mit seinen Schützlingen stellte er im Jahr 2019 die drittbeste Mannschaft der 1. Handball Bundesliga Frauen und feierte zuletzt die erfolgreichste Hinrunde der HSG-Bundesligageschichte. Erfolge, die Kietsch nicht daran zweifeln lassen haben, die Zusammenarbeit mit Birkner zu verlängern: „Die härteste Währung sind Bundesliga-Punkte. Wir haben gesehen, dass Steffen mit Herzblut dabei ist und sich Spielerinnen unter seiner Führung verbessert haben. Daher ist es logisch, dass wir die erfolgreiche Arbeit mit ihm fortsetzen«, schildert Kietsch.

    Auch dem Bundesligatrainer, welcher vor seiner Station in Blomberg als Trainer beim Herren-Drittligisten VfL Fredenbeck aktiv war, fiel die Entscheidung für einen Verbleib leicht: „Die HSG ist ein toller Verein. Wir haben hier in den vergangenen anderthalb Jahren sehr gut zusammengearbeitet und zusammengefunden. Ich fühle mich hier absolut wohl und freue mich die Zusammenarbeit mit Team und Umfeld weiterführen zu können.“ Nachdem den Verein im Sommer sieben Spielerinnen verlassen werden steht mittlerweile fest, dass die HSG in der kommenden Spielzeit ein neues Gesicht bekommen wird. „Mein Ziel ist es möglichst schnell eine eingespielte Mannschaft und ein ähnliches starkes Gebilde wie in der laufenden Spielzeit zu formen. Das wird mit Sicherheit eine große Herausforderung, der ich mich aber stellen möchte. Ich freue mich schon jetzt den Umbruch weiter aktiv mitgestalten zu können “, so Birkner.

    Doch auch für die Rückrunde hat der ehemalige Handballtorwart noch große Ziele und möchte mit seinem Team weiter an den internationalen Plätzen schnuppern. Nachdem der aktuelle Tabellenfünfte zuletzt in Göppingen als Sieger vom Feld gehen konnte, soll beim kommenden Heimspiel gegen Bad Wildungen (Samstag, 16:30 Uhr) ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gemacht werden.

    HSG feiert in Göppingen ersten Rückrundensieg

    Der HSG Blomberg-Lippe ist im zweiten Anlauf der erste Sieg der Rückrunde gelungen. Zur ungewohnten Anwurfzeit konnten die Lipperinnen am Freitagabend in der Handball Bundesliga Frauen einen souveränen 27:31 (13:17)-Auswärtserfolg bei den FRISCH AUF Frauen aus Göppingen einfahren.

    Vor einem „unbequemen Gegner“ hatte HSG-Trainer Steffen Birkner im Vorfeld der Begegnung mit den Göppingerinnen gewarnt. Zwei Heimsiege in Folge hatte das Team von Aleksandar Knežević zuletzt einfahren können und zeigte sich auch gegen die HSG von der ersten Sekunde an hochmotiviert einen dritten Erfolg hinzukommen zu lassen. Die bestens aufgelegte Gästespielerin Michaele Hrbkova konnte nach sieben gespielten Minuten zur 3:1-Führung einnetzen. Doch Silje Brøns Petersen und Co. ließen sich vom guten Start der Gastgeberinnen nicht beeindrucken. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Blomberginnen die Begegnung und gingen in der Folge selbst mit 3:6 in Front. Eine Führung, die die Nelkenstädterinnen an diesem Abend kein einziges Mal mehr aus der Hand geben sollten. Während HSG-Torfrau Anna Monz-Kühn die FRISCH AUF Frauen Mitte der ersten Halbzeit mit starken Paraden zur Verzweiflung brachte, wirkten diese mehr und mehr verunsichert. Sinnbildlich dafür verfehlte Annika Blanke nach zwölf Minuten das leerstehende HSG-Gehäuse, wenig später verwarf Hrbkova einen Siebenmeter ebenfalls deutlich. Mit vier Toren Vorsprung konnte die HSG beim Halbzeitstand von 13:17 zufrieden in die Kabinen gehen.

    Im zweiten Abschnitt erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Als Anja Brugger nach 35 Minuten auf 17:19 verkürzte witterten die 563 Zuschauer in der EWS Arena noch einmal Morgenluft. Mit einem Griff in den Wurfarm der starken Isabelle Jongenelen schwächten sich die Knežević-Schützlinge jedoch wenige Zeigerumdrehungen später selbst, denn Kreisläuferin Lina Krhlikar sah für dieses Foul die rote Karte. Munia Smits verwandelte den fälligen Siebenmeter eiskalt. Nachdem beim Stand von 21:23 kurzzeitig noch einmal Spannung aufkam, präsentierten sich die HSG-Akteurinnen zur richtigen Zeit hellwach und voll fokussiert. Die Göppingerinnen fanden in der Folge keine Lösungen gegen das Blomberger Abwehrbollwerk. Als HSG-Youngster Emy van Wingerden sich nach 50. Minuten erfolgreich den Ball stibitze und nervenstark zum 22:27 verwandelte, glich dies schon einer Vorentscheidung. Denn in der Schlussphase spielten die Lipperinen ihren Stiefel abgezockt runter und gingen verdient als Sieger vom Feld. Beste HSG-Torschützinnen am Freitagabend waren Brøns Petersen und Jongenelen mit jeweils sechs Toren. Bei den Gastgeberinnen war Hrbkova ganze zehn Mal erfolgreich.

    Birkner zeigte sich nach dem Spielende glücklich: „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Wir wussten, dass es nicht einfach wird hier zu bestehen und haben gegen die offensive Deckung in den ersten Minuten keine guten Lösungen gefunden. Mit einer starken mannschaftlichen Geschlossenheit haben wir es in der Folge aber deutlich besser gemacht, vor allem in der Defensive wenig zugelassen und sind in den entscheidenden Phasen ruhig geblieben. Der Sieg geht auf jeden Fall in Ordnung. Danke an unsere Fans für die Unterstützung vor Ort.“

    Durch den Auswärtserfolg springt die HSG zumindest bis morgen auf Rang 3 der Tabelle. Am Samstag und Sonntag haben der Thüringer HC, Metzingen und Leverkusen jedoch noch die Chance wieder vorbeizuziehen. Für das Birkner-Team geht es nächste Woche Samstag mit einem Heimspiel gegen die Bad Wildungen Vipers weiter. Anwurf der Begegnung ist um 16:30 Uhr.

    HSG-Tore in Göppingen: Brøns Petersen (6), Jongenelen (6/2), Michielsen (5), Kordovská (4), van Wingerden (3), Rüffieux (2), van Zijl (2), Agwunedu (1), Smits (1/1), Monz-Kühn (1)

    HSG möchte in Göppingen ersten Rückrundenerfolg landen

    Am 15. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen geht es für die HSG Blomberg-Lippe morgen (Anwurf: 19 Uhr) zu den FRISCH AUF! Frauen aus Göppingen. Beim Spiel gegen den aktuellen Tabellenzehnten möchten die Birkner-Schützlinge am Freitagabend den 24:20-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen und können dabei kadertechnisch aus dem Vollen schöpfen.

    Mit nur einem Sieg aus den ersten acht Spielen erwischten die Baden-Württembergerinnen einen denkbar schlechten Start in die aktuelle Spielzeit. Geplagt von zahlreichen Verletzungen konnte das Team von Trainer Aleksandar Knezevic nur selten in Bestbesetzung antreten und befand sich mit einem Mal mitten im Abstiegskampf. Spätestens jedoch mit der Rückkehr der rumänischen Rückraumspielerin Roxana Ioneac Mitte Dezember hat sich die Personalsituation beim kommenden Gegner der HSG sichtlich entspannt und auch bei den Ergebnissen ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Mit zuletzt drei Siegen aus den letzten sechs Partien konnten die Gastgeberinnen das Abstiegsgespenst vorerst vertreiben. Am Mittwochabend gab es jedoch gegen das Starensemble aus Bietigheim mit einer 35:20-Niederlage einen klaren Dämpfer. Und auch gegen die HSG warten die FRISCH AUF Frauen bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg. Das letzte Mal konnten sie im Oktober 2016 zwei Punkte gegen die Nelkenstädterinnen erkämpfen. HSG-Trainer Steffen Birkner warnt sein Team vor der Begegnung dennoch eindringlich vor einem „unbequemen Gegner“. „Wir wissen um die hohe Qualität der Göppingerinnen. Mit ihrer offensiven Deckung stellen sie ihre Gegner immer wieder vor schwere Aufgaben. Auch wenn wir das im Hinspiel sehr gut gelöst haben, müssen wir am Freitagabend erneut sehr geduldig spielen und freie Räume und Lücken nutzen, um gegen die stabile und körperlich robuste Mannschaft von Aleksandar bestehen zu können. Wir wollen die zwei Punkte auf jeden Fall mit zurück nach Blomberg bringen“, so Birkner.

    Verzichten muss die HSG in der EWS arena dabei lediglich auf die Langzeitverletzte Jenny Murer, ansonsten stehen jedoch alle Spielerinnen zur Verfügung. Übertragen wird die Begegnung wie gewohnt auf Sportdeutschland.TV.

    Nele Franz geht ihren Weg bei der HSG weiter

    Nele Franz ist endgültig in der höchsten deutschen Spielklasse, der 1. Handball Bundesliga Frauen, angekommen. Nachdem das Nachwuchstalent vor zwei Jahren ihren ersten Profivertrag bei der HSG Blomberg-Lippe unterschrieben hat, erarbeitet sich die 20-Jährige in der laufenden Saison mehr und mehr Spielanteile. Die starken Leistungen des Blomberger Eigengewächses wurden von den Verantwortlichen nun mit einer Vertragsverlängerung bis zum 30.06.2022 belohnt.

    „Nele hat speziell in dieser Spielzeit eine tolle Leistungsentwicklung genommen“, ist HSG-Trainer Steffen Birkner zufrieden mit seinem Schützling. Bereits seit 2013 gehört Franz zum Verein und kann somit trotz ihres jungen Alters schon fast als HSG-Urgestein bezeichnet werden. Als C-Jugendliche wechselte sie in die Nelkenstadt, wagte zwei Jahre später den Schritt in die Blomberger Handballakademie – mit Erfolg. In dieser Saison bewies die variabel einsetzbare Spielerin sowohl auf Linksaußen als auch auf Rückraum Mitte eindrucksvoll, dass sie der ersten Liga absolut gewachsen ist. Erst kürzlich überzeugte die 1,68m-große Rechtshänderin mit sieben Treffern gegen Aufsteiger Ketsch. Starke Leistungen, die auch Bundestrainer Henk Groener nicht unentdeckt blieben, welcher die talentierte Allrounderin im Februar erneut zu einem Regionallehrgang der deutschen A-Nationalmannschaft eingeladen hat. „Nach dem Ausfall unserer Linksaußen Jenny Murer hat Nele diese Lücke eindrucksvoll geschlossen. Mit ihrer großen Treffsicherheit und Schnelligkeit bildet sie zusammen mit Ndidi Agwunedu ein tolles Duo auf dieser Position. Zuletzt hat sie aber bewiesen, dass sie auch auf Rückraum Mitte ein wichtiger Bestandteil sein kann. Ich bin froh, dass wir mit ihr weiterhin eine starke Allrounderin in unserem Team wissen dürfen“, zeigt sich Birkner glücklich über den Verbleib von Franz.

    Für die weiteren Schritte in ihrer Entwicklung sieht sich die gebürtige Bielefelderin in Blomberg „genau an der richtigen Adresse“, strahlt Franz. „Ich fühle mich hier absolut wohl, kenne nach sieben Jahren HSG gefühlt jedes Gesicht in der Halle und bin zudem nah an meiner Familie und Heimat. Die Vorfreude auf weitere Spielzeiten im HSG-Trikot ist schon jetzt riesengroß. Ich werde weiterhin alles geben und möchte unbedingt die Chance ergreifen, den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen.“

    „Eine super Nachricht“, freut sich auch HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch über die Vertragsverlängerung mit dem HSG-Youngster. „Nele hat in den vergangenen Spielzeiten die nötige Geduld mitgebracht und arbeitet sich nun kontinuierlich nach oben. So muss es sein. Wir sind froh, dass Nele uns weiterhin das Vertrauen schenkt und ich bin mir sicher, dass ihr Weg bei der HSG noch lange nicht zu Ende ist“, blickt Kietsch der Zukunft von Franz gespannt entgegen.

    Neben dem Handball hat die sympathische Ostwestfälin zum Wintersemester ein Studium begonnen. An der Uni Bielefeld studiert Franz die Fächer Sport und Biologie auf Lehramt für die Schulformen Gymnasium und Gesamtschule.

    HSG belohnt sich gegen Metzingen nicht

    HSG belohnt sich gegen Metzingen nicht

    Die HSG Blomberg-Lippe hat am 14. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen eine 24:28 (10:13)-Niederlage hinnehmen müssen. Im Verfolgerduell gegen die favorisierten TusSies Metzingen sah lange vieles nach einem Herzschlagfinale aus, doch in der Schlussphase bestraften die Gäste die hastig agierenden Blombergerinnen eiskalt.

    899 Zuschauer sorgten beim mit Spannung erwarteten Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenfünften schon vor dem Anwurf für eine würdige Kulisse. Und auch die Birkner-Schützlinge wirkten von Beginn an hellwach und entschlossen, den 27:29-Hinrundenerfolg gegen Metzingen zu wiederholen. HSG-Youngster Ndidi Agwunedu sorgte in der 8. Spielminute für die erste Führung des Abends. Doch die Abwehr der Gäste aus Metzingen stand in der Folge stabil und das Team von Edina Rott fand zunehmend besser in die Begegnung. Mit einem Zwischenspurt setzten sich die TusSies in der 19. Spielminute nach einem Treffer von Maren Weigel erstmals mit drei Toren ab. Ein Vorsprung, der bis zur Halbzeitpause Bestand haben sollte. Mit 10:13 ging es in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt zeigten Celine Michielsen und Co. schnell, dass mit ihnen an diesem Abend noch zu rechnen ist. Doch jedes Mal, wenn es so schien, als könnten sich die Nelkenstädterinnen Richtung Ausgleich kämpfen, warfen sie sich mit technischen Fehlern selbst zurück. Dank starker Paraden von Melanie Veith gelang dem lippischen Handball-Bundesligisten in der 51. Spielminute dennoch der 21:21-Ausgleich. In der Folge präsentierten sich die Gäste jedoch eiskalt, schlugen mit einem 0:3-Lauf zurück. Als die HSG noch ein weiteres Mal am Ausgleich schnupperte, sorgte erneut Gästespielerin Weigel mit einem unhaltbaren Wurf in den Winkel für die 23:25-Führung der TusSies. Ein Tor, was für die Vorentscheidung sorgte. Die Gäste aus Metzingen behielten in der Schlussphase die Nerven und konnten letztendlich sogar noch auf vier Tore davonziehen. Enttäuscht zeigte sich HSG-Trainer Steffen Birkner: „Wir haben über 60 Minuten gut verteidigt, letztendlich aber zu wenige eigene Tore erzielt. Es ist schade, dass wir uns als Mannschaft beim Stand von 21:21 alle Möglichkeiten erkämpfen, in der Folge aber auch als Mannschaft den Kopf verlieren, drei Tore in Serie kassieren und die Chance auf den Sieg somit verspielen.“

    Durch die Niederlage rutscht die HSG vorerst auf den fünften Tabellenrang zurück, während die TuS Metzingen sich auf Platz drei vorschiebt. Den ersten Sieg der Rückrunde möchte die HSG nun am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel gegen die FRISCH AUF Frauen aus Göppingen einfahren. Anwurf in der Göppinger EWS Arena ist um 19 Uhr.

    HSG-Tore: Brøns Petersen (6), Michielsen (4), Jongenelen (4/2), Rüffieux (2), Agwunedu (2), Smits (1/1), Kordovská (1)

     

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    HSG zählt gegen Metzingen auf Heimkulisse

    Zum Rückrundenstart in der Handball Bundesliga Frauen bekommt es die HSG Blomberg-Lippe am morgigen Samstag, 8. Februar, mit einem Hochkaräter zu tun. Mit der TuS Metzingen ist ab 16.30 Uhr der Tabellenfünfte zu Gast in der Halle an der Ulmenallee. Das Team aus Baden-Württemberg liegt zwei Plätze hinter den Schützlingen von Trainer Steffen Birkner, hat allerdings auch ein Spiel weniger absolviert.

    18 Mal standen sich die beiden Vereine seit 2008 in Bundesliga, DHB-Pokal und Europapokal gegenüber. Dabei spricht die Bilanz eindeutig für die »TuSsies«, die bei vier Niederlagen und zwei Unentschieden zwölf Siege verbuchen konnten. Die beiden letzten Partien aber gewannen die Blombergerinnen. Dem 25:21 zum Ende der vergangenen Spielzeit ließen die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner zum Start in die neue Spielzeit am 11. September 2019 ein 29:27 in Metzingen folgen. Dieser doppelte Punktverlust liegt Metzingen noch heute schwer im Magen. Demnach wird Trainerin Edina Rott – sie übernahm den Posten vom ehemaligen HSG-Coach André Fuhr – eine Wiedergutmachung ihrer Mannschaft zum Auftakt der Rückrunde erwarten. Für Steffen Birkner sind die Gäste der klare Favorit. »Wir sollten uns nicht von dem Sieg am ersten Spieltag in Metzingen blenden lassen. Wir haben uns dort zu einem günstigen Moment und mit einer richtig guten Leistung die beiden Punkte geholt. Metzingen hat sich dann aber deutlich stabilisiert, was die Ergebnisse auch belegen. Für uns wird es eine brutal schwere Aufgabe«, meint der HSG-Coach.

    Die Tageskasse öffnet am Samstag um 15 Uhr. Für Kurzentschlossene wird es noch ausreichend Steh- und Sitzplatztickets geben. Wie gewohnt zeigt die Lippische Landes-Zeitung das Spiel zudem unter www.lz.de/hsg im Livestream.

    HSG angelt sich deutsches Toptalent

    Die HSG Blomberg-Lippe hat sich für die kommende Spielzeit mit einem Toptalent verstärkt: Ab Sommer wird die 18-jährige Ann Kynast beim lippischen Handball-Bundesligisten für frische Impulse auf Rückraum rechts sorgen. Die deutsche U20-Nationalspielerin, welche derzeit per Zweitspielrecht bei den Waiblingen Tigers in der 2. Liga aktiv ist, hat in der Nelkenstadt einen Zweijahresvertrag bis zum 30.06.2022 unterzeichnet.

    „Ann ist eine tolle Athletin, auf die sich das Blomberger Publikum definitiv freuen darf“, ist sich HSG-Trainer Steffen Birkner sicher. Bereits mit 16 Jahren feierte Kynast bei der SG BBM Bietigheim ihr Erstligadebüt, sicherte sich als A-Jugendliche u.a. die deutsche Vizemeisterschaft und ging in den vergangenen Spielzeiten für das Perspektivteam des amtierenden Deutschen Meisters in der 3. Liga auf Torejagd. Zu Beginn der laufenden Saison wurde die gebürtige Ludwigsburgerin mit einem Zweitspielrecht für den ambitionierten Zweitligisten aus Waiblingen ausgestattet. Bei den „Tigers“ schlug die junge Linkshänderin direkt voll ein, führt aktuell mit 101 erzielten Toren die interne Scorerliste an und steht auch im ligaweiten Ranking auf einem ausgezeichneten fünften Platz. „Ann ist für ihr Alter körperlich schon äußerst robust und verfügt über eine sehr gute Wurfvariabilität. Zusammen wollen wir erfolgreich sein und daran arbeiten, dass sie sich weiter so hervorragend entwickelt“, freut sich Birkner schon jetzt auf seine neue Spielerin.

    Auch die 18-jährige Rückraumspielerin blickt dem Wechsel in die Nelkenstadt voller Vorfreude entgegen: „Ich bin glücklich, dass ich bei der HSG in einer jungen Mannschaft die Chance bekomme, meinen Traum von der 1. Liga zu verwirklichen. Mein Ziel ist es, mich gut ins Team einzufinden und den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen. Ich bin davon überzeugt, dass ich dafür in Blomberg die optimalen Voraussetzungen vorfinde“, so Kynast.

    Von einer „hochspannenden Neuverpflichtung“ spricht HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch und ergänzt: „Schön, dass wir mit Ann ein deutsches Toptalent zu uns nach Blomberg lotsen konnten. Es waren einige Erstligisten mit im Rennen. Der Wechsel zeigt, dass die HSG mit seinen Strukturen und dem Konzept auch weiterhin ein sehr attraktiver Verein für junge Spielerinnen ist.“

    Den Vorbereitungsstart mit dem neuen Team wird Kynast voraussichtlich jedoch verpassen. Zusammen mit HSG-Linksaußen Ndidi Agwunedu nimmt der Youngster vom 1. bis 13. Juni an der U20-Weltmeisterschaft im rumänischen Brașov teil und wird dort mit dem DHB-Team um den Titel kämpfen. 

    Klarer HSG-Sieg gegen Bensheim/Auerbach

    Die HSG Blomberg-Lippe hat in der Handball Bundesliga Frauen zurück in die Erfolgsspur gefunden. Die Schützlinge von Trainer Steffen Birkner haben nach zuletzt drei sieglosen Partien in Folge das letzte Spiel der Hinrunde mit 40:32 (19:15) gegen die HSG Bensheim/Auerbach gewonnen.

    Die 866 Zuschauer in der Halle an der Ulmenallee bekamen einen souveränen Auftritt der Heimmannschaft zu sehen. Lediglich bis zum 9:9 in der 18. Minute verlief die Begegnung auf Augenhöhe, doch mit fünf Toren hintereinander setzten sich die Gastgeberinnen deutlich auf 14:9 ab. Beim Stand von 19:15 ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff waren es weiter Laura Rüffieux und Co., die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Tor um Tor zogen die Blombergerinnen den »Flames« davon. Spätestens beim 28:19 in der 43. Minute war klar, dass nur die Birkner-Frauen als Sieger infrage kommen würden. Mit dem Schlusspfiff durften sich die Zuschauer dann sogar noch über den 40. Treffer freuen. Zu den herausragenden Spielerinnen des siegreichen Teams gehörten die zehnfache Torschützin Celine Michielsen, Spielmacherin Silje Brøns Petersen (sieben Tore) und Torhüterin Anna Monz-Kühn. »Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Nach zwei nicht einfachen Wochen hat sie eine eindrucksvolle Reaktion gezeigt. Wir haben Kampfgeist und Willen an den Tag gelegt und verdient gewonnen. Nach diesem Sieg fällt eine unheimliche Last von uns ab. Aber die nächste Herausforderung wartet schon«, sagte Steffen Birkner nach der Begegnung.

    Für die HSG geht es bereits am kommenden Samstag, 8. Februar, weiter. Zum Start in die Rückrunde gastiert die TuS Metzingen in der Nelkenstadt. Der Anpfiff erfolgt um 16.30 Uhr.

    HSG-Tore gegen Bensheim: Laura Rüffieux (3), Isabelle Jongenelen (5/4), Tessa van Zijl (4), Kamila Kordovska (5/2), Celine Michielsen (10), Ndidi Agwunedu (1), Emelyn van Wingerden (1), Nele Franz (2), Silje Brøns Petersen (7), Merle Heidergott (1), Munia Smits (1/1).

     

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