Bundesliga

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20 Spielerinnen stehen zur Allstar-Wahl

Gabriela Korandova glänzte lange als Führungsspielerin und Torjägerin. Foto: brink-medien

Gabriela Korandova glänzte lange als Führungsspielerin und Torjägerin. Foto: brink-medien

Am Jubiläums-Wochenende, das anlässlich von 25 Jahren Bundesliga-Handball in Blomberg vom 12. bis zum 14. Dezember stattfindet, wird auch ein Allstar-Team mit Spielerinnen, die die handballerischen Geschicke in der Nelkenstadt im vergangenen Vierteljahrhundert geprägt haben, bekanntgegeben. Der entsprechende Wahlzettel befindet sich hier, die nachfolgenden Spielerinnen können nominiert werden. Torhüter Birgit Bellersen (1987 – 1996): »Bello« kam aus Menden in die Nelkenstadt , war immer der gewohnt zuverlässige Rückhalt zwischen den Pfosten in allen Spielsituationen. Maßgeblich an dem Aufstieg 1989 in die 2. Bundesliga und 1996 in die 1. Bundesliga beteiligt. Alexandra Gräfer (1998 – 2000): In Düsseldorf geboren, aus Leverkusen gekommen. Furchtlos und 1,88 Meter groß. Beste Voraussetzungen für eine Ausnahme-Torfrau. Alex reifte unter Trainer Dago Leukefeld zur Nationalspielerin und brachte es auf 63 Einsätze für Deutschland. Natalie Hagel (2002 – 2009): Torhüter und Linkshänder sind etwas Besonderes: Natalie ganz sicher. Emotional, ehrgeizig, positiv verrückt. Sieben Jahre hielt sie als Nummer 1 zwischen den Blomberger Pfosten. Ein Aufstiegsgarant 2006 und danach Rückhalt im Abstiegskampf. Linksaußen Sylvia Dorna (1994 – 2004, 2005 – 2009): Über ein Jahrzehnt Linksaußen, Führungsspielerin und schließlich sogar Kapitänin: Trickreich und routiniert war »Sylvi« ein Muster an Zuverlässigkeit auf dem linken Flügel. Anja Grüneberg (2001 – 2006): Athletisch, launisch, pfeilschnell. In der Abwehr unerbittlich und im Gegenstoß unwiderstehlich. Unvergessen »Grünis« Siegtreffer im wichtigen Aufstiegsspiel zur 1. Bundesliga in Markranstädt 2006. Franziska Müller (seit 2008): Von der Hauptstadt in die lippische Provinz, von der Juniorinnen-Nationalspielerin zur festen Größe in Blomberg und der Bundesliga. »Franzi« besticht durch Teamgeist, Tempo und Sprungkraft. Linker Rückraum Gabriela Korandova (1996 – 2002): Die gebürtige Tschechin war ein absoluter Glückstransfer, avancierte als Torgarantie, Passgeberin, Abwehrchefin und Führungsspielerin über Jahre zur Blomberger Lebensversicherung im Abstiegskampf. Nadine Krause (1999 – 2001, 2010/2011): In Süddeutschland geboren, in Blomberg schulisch und handballerisch ausgebildet. Mit 16 war sie bereits eine feste Größe im Bundesligateam. Nadine ist bis heute Deutschlands einzige Welthandballerin. Xenia Smits (seit 2010): Das Handball-Talent des Jahres 2013 warf bereits mit 16 ihre ersten Europapokaltore für die HSG. Mit 20 bereits Top-Leistungsträgerin und ziemlich sicher Blombergs nächste A-Nationalspielerin. Rückraum-Mitte Bettina Bierwirth (1973 – 1990): Mit-Gründerin des Mädchen- und Frauenhandballs im TV Herrentrup, die als langjährige Mannschaftsführerin ihr Team auf und neben dem Parkett aus der Kreisliga bis in die 2. Bundesliga führte. Kapitänin der Aufstiegsmannschaft 1989 und verlängerter Arm ihrer Trainer. Heike Ahlgrimm (1994 – 2000): Die gebürtige Neubrandenburgerin avancierte in Blomberg zur Top-Spielmacherin und Nationalspielerin. Später Kehrte der Publikumsliebling noch einmal als erfolgreiche Nachwuchstrainerin zurück. Kathrin Dorna (1998 – 2001, 2002 – 2009): Das Herz der Aufstiegsmannschaft 2006. Wichtige und charakterstarke Leistungsträgerin im Blomberger Trikot. Unvergessen ihre Schlagwürfe und der einzigartige »Wackler«. Rechter Rückraum Anke Nolting (1976 – 1996, 1999 – 2000): Herrentruper Eigengewächs und Linkshänderin, die über viele Jahre als torgefährliche Topscorerin aus dem rechten Rückraum maßgeblich zu den Erfolgen des Teams, insbesondere zu dem Aufstieg 1989 in die 2. Bundesliga und 1996 in die 1. Bundesliga beigetragen hat. Mirja Mißling (2004 – 2010): Von der Ostsee an die Bega: Legendär ihr linker Armzug und ihr Tordrang. Aufstiegsgarant 2006 und Konstante im Abstiegskampf in den nächsten Jahren. Unvergessen ihre präzisen Rückraumknaller. Michaela Seiffert (2008 – 2012): Dynamik und »Berliner Schnauze«: »Seiffe« war ein Vorbild an Kampf und Einsatz, unermüdlich in Abwehr und Angriff. Führte die HSG zum Klassenerhalt, ins Pokalfinale und ins Europapokal-Halbfinale und trug das HSG-Logo im Herzen. Rechtsaußen Marylin Krause (1995 – 2000): »Mary« war nicht nur im Tempogegenstoß ein Hingucker. Kam 1995 aus Neubrandenburg zur HSG. Pfeilschnelle und trickreiche Rechtsaußen, die leider aufgrund einer Schulterverletzung ihre Karriere mit 25 Jahren viel zu früh beenden musste. Saskia Mulder (1997 – 1999): Spielstarke und torgefährliche Linkshand-Allrounderin aus den Niederlanden, wegen ihrer Verlässlichkeit und der sympathischen Art sehr beliebt bei Zuschauern und im Team. Sabrina Neukamp (2001 – 2004, 2008 – 2012): »Erbses« Torhunger war nicht zu stillen. Hinten manchmal pfui, vorne aber immer hui traf sie aus spitzestem Winkel und vom Siebenmeter-Punkt wie ein Uhrwerk. Bundesliga-Torschützenkönigin, Olympia und Weltmeisterschafts-Teilnehmerin. Kreisläufer Bärbel Pfromm (1984 – 1996): Lippisches Urgestein und Dauerbrenner im HSG-Trikot. Cleverness, Routine, Kampfgeist waren die großen Stärken von Bärbel, die später vom Spielfeld auf die Trainerbank wechselte. Janet Grunow (1995 – 2001): Gebürtige Neubrandenburgerin, kam 1995 zur HSG. Entwickelte sich dort zur Nationalspielerin. Ein steter Unruheherd im Angriff und ein Vorbild an Einsatz und Kampf, der schnell zum Publikumsliebling avancierte.
Janet Grunow wirbelte insgesamt sechs Jahre am Blomberger Kreis. Foto: brink-medien

Janet Grunow wirbelte insgesamt sechs Jahre am Blomberger Kreis. Foto: brink-medien

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