HSG Blomberg Lippe wagt vorsichtigen Wiedereinstieg in das Teamtraining

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    Vorsichtiger Wiedereinstieg für alle Mannschaften ab der D-Jugend

    Seit dem 12. März ruht der Handball in der Halle an der Ulmenallee aufgrund der Corona-Krise. Nachdem die Saison 2019/20 sowohl im Amateurbereich als auch beim Bundesligateam frühzeitig abgebrochen wurden, wagt die HSG Blomberg-Lippe nun einen vorsichtigen Wiedereinstieg in das Teamtraining.

    Nachdem die Stadt Blomberg die Sporthallen in der vergangenen Woche wieder für einen eingeschränkten Betrieb freigegeben hat und das Land NRW die Regeln für einen kontaktlosen Sport etwas gelockert hat, beabsichtigt die HSG ab Dienstag, den 2. Juni, wieder einen eingeschränkten Trainingsbetrieb für alle Mannschaften ab der D-Jugend in der Sporthalle BUI aufzunehmen. Für alle jüngeren Handballer*innen ist bis zu den Sommerferien vorerst weiterhin ein Outdoor-Training vorgesehen.

    Die HSG richtet sich bei der Wiederaufnahme des Teamtrainings strikt an die Empfehlungen des Deutschen Handballbundes, welcher mit einem 8-Stufenplan (Return-To-Play im Amateursport) den Weg zurück zur Normalität leitet. Dieser Plan empfiehlt bis zur vierten Stufe (Kleingruppentraining Indoor) handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe in Kleingruppen. Darüber hinaus wird das Training selbstverständlich nur unter Beachtung strenger Hygiene- und Abstandsregeln durchführbar sein, über welche alle Teilnehmer*innen im Vorfeld durch die Trainer*innen aufgeklärt werden.

    Wertvolle Unterstützung beim Wiedereinstieg hat die HSG vom Marktkauf Wiele in Barntrup erfahren, welcher vor dem Trainingsstart der insgesamt 25 HSG-Mannschaften Desinfektionsmittel für alle Teams zur Verfügung gestellt hat. Eine großartige Aktion, für die sich die HSG im Namen aller Aktiven recht herzlich bedankt!

    Kreismeister und Vize-Kreismeister kommen aus der Nelkenstadt

    Nicht nur die Mädels der E-Jugend der HSG Blomberg-Lippe, sondern auch die beiden weiblichen D-Jugenden spielten eine herausragende Saison und schlossen die Kreisliga – die für sie höchstmögliche Spielklasse – auf dem ersten und zweiten Tabellenplatz ab. Auf diesen Doppelerfolg ist das Trainerteam um Anne Hölscher, Nele Franz und Sylvia Cheikh-Moussa sehr stolz.

    Leider fand das Pokal-Finalfour, für das sich beide Mannschaften qualifiziert hatten, wegen der Corona-Pandemie nicht mehr statt. Ganz besonders bitter war es für die verlustpunktfreie D1-Mannschaft, dass wegen der Corona-Krise die Spiele um den Titel des Westfalenmeisters Nord abgesagt werden mussten.

    Ein Teil der Mädels duellierte sich während der Saison im Januar beim Viactiv-Cup in Dortmund mit anderen hochkarätigen Nachwuchsmannschaften und belegte hinter dem stark aufspielenden Team des BV Borussia Dortmund einen tollen zweiten Platz. Eine super Erfahrung für die Blomberger Talente, dass sie auch überregional auf höchstem Niveau mithalten können.

    Zum Kreismeisterteam der wD1 gehören (oben von links im Uhrzeigersinn): Trainerin Anne Hölscher, Kiara Jung, Darya Sklyar, Luna Tappe, Anni Schäfersmeier, Irina Fot, Trainerin Sylvia Cheikh-Moussa, Hannah Miggelbrink, Emma van den Elzen, Trainerin Nele Franz, Julina Musafarow, Maline Altrogge, Nurhan Koyutürk und Nele Ackmann

    Zum Team des Vize-Kreismeisters gehören (oben von links im Uhrzeigersinn): Helena Sezen, Aliyah Oguocha, Trainerin Anne Hölscher, Thessa Meier-Velke, Lisa Marie Schäfer, Maya Wachtel, Trainerin Nele Franz, Laila Cheikh-Moussa, Anni Schäfersmeier, Jule Müller, Kelly Sandmann und Trainerin Sylvia Cheikh-Moussa

    Erreà wird neuer Ausrüster der HSG

    Der italienische Sportartikelhersteller Erreà wird ab der Saison 2020/21 neuer Ausrüster und Premium Sponsor des lippischen Handball-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe. Von Juli an wird Erreà im ersten Schritt sowohl die Bundesliga- als auch die Nachwuchsmannschaften im weiblichen Leistungsbereich (II. Frauen, A- und B-Jugend sowie die Akademie) mit Spiel- und Trainingsbekleidung ausstatten. Der Vertrag zwischen Erreà und der HSG läuft zunächst über fünf Jahre.

    Erreà pflegt rund um den Globus Partnerschaften mit zahlreichen Vereinen und Verbänden diverser Sportarten, stattet u.a. die isländische Fußball-Nationalmannschaft aus und wird zur neuen Saison z.B. Partner des deutschen Volleyball-Spitzenteams BR Volleys aus Berlin. Das auf Sportbekleidung spezialisierte italienische Unternehmen möchte sich als Partner der Handball Bundesliga Frauen fortan auch auf Vereinsebene im Handballsport etablieren. Dass die HSG Blomberg-Lippe die Marke zukünftig in Deutschland vertreten wird, macht Angelo Gandolfi, Gründer und Inhaber von Erreà, stolz: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit der HSG Blomberg-Lippe einen äußerst renommierten und für seine herausragende Nachwuchsförderung bekannten Verein als neuen Partner im Team der Erreà-Familie begrüßen zu dürfen. Mit der HSG möchten wir in den nächsten Jahren im Handball neue Akzente setzen für mehr Individualität, Kreativität und Flexibilität bei der Entwicklung von Teamsportkollektionen. Ebenso wie die HSG mit ihrer nachhaltigen Nachwuchsförderung legen auch wir ein großes Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit. Vor vielen Jahren haben wir deshalb den OEKO-TEX Standard bei uns eingeführt und können dem Bundesligateam und den Nachwuchs-Talenten der HSG somit als erster Hersteller weltweit Produkte anbieten, die keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe enthalten.“ Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des 1988 gegründeten Familienunternehmens ist, dass der gesamte Entwicklungs- und Produktionsprozess unternehmensintern stattfindet. Erreà verfügt über eigene Produktionsstätten und nimmt kein Outsourcing in Billiglohnländer vor.

    HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch erläutert die Hintergründe der zukünftigen Partnerschaft mit Erreà wie folgt: „Neben dem intensiven Austausch mit unserem bisherigen Ausrüster haben wir über fast zwei Jahre zahlreiche Gespräche mit namhaften nationalen und internationalen Marken geführt. Wir konnten feststellen, dass es für verschiedene Sportartikelhersteller sehr attraktiv wäre, mit der HSG gemeinsame Sache zu machen. Dieses Feedback hat uns sehr gefreut und Lust auf mehr gemacht. Darauf aufbauend hat sich die Idee gefestigt, nach langer Zeit eine neue Ausrüster-Kooperation einzugehen. In den letzten Wochen und Monaten konnten wir dann das Gefühl für eine starke und vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickeln. Schlussendlich hat sich Erreà als unser Wunschpartner herauskristallisiert, mit dem wir nun ab Sommer gemeinsam in die Zukunft gehen werden.“

    Davon, dass der neue Ausrüster auch im Umfeld des Vereins sehr gut ankommen wird, ist Kietsch überzeugt: „Erreà bietet eine sowohl hochwertige als auch modische Kollektion und wird bei unseren Teams, den Mitarbeitern, Partnern und Fans mit Sicherheit für hohe Zufriedenheit sorgen. In Kooperation mit dieser renommierten italienischen Marke stoßen wir zukünftig in eine neue Dimension vor, die beispielsweise auch bei der Gestaltung des Bundesligatrikots, im Kontext von Fanartikeln sowie im B2B-Marketing neue innovative Wege für uns möglich macht.“

    Erreà löst somit nach fast 30 Jahren hummel als Ausrüster der HSG ab. „Wir bedanken uns an dieser Stelle bei hummel für die jahrelange und vertrauensvolle Zusammenarbeit seit 1992“, so Kietsch.

    Über Erreà:

    Erreà Sport S. p. A.  ist ein italienisches Unternehmen mit Hauptsitz im italienischen Torrile in der Provinz Parma. Das Familienunternehmen wurde 1988 gegründet und hat sich auf die Herstellung von technischer Sportbekleidung spezialisiert. Heute ist Erreà weltweit in über 80 Ländern vertreten.

    Erreà ist eine der führenden Marken, die überall mit Qualität, Erfahrung und Sachverstand für den Sport gleichzusetzen ist. Das Familienunternehmen wird vom ehemaligen Fußballer Angelo Gandolfi und dessen Sohn Roberto geführt. Name und Form des Logos Erreà stellen die Verbindung der Buchstaben „R“ und „A“ dar, Initialen der Kinder des Präsidenten und Inhabers von Erreà.

    Erreà ist ferner der weltweit erste Sportartikelhersteller, der das Standardzertifikat OEKO-TEX bekommen hat. Dieses versichert, dass alle verwendeten Rohstoffe frei von jeglichen schädlichen Chemikalien sind und bei der Produktion keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe eingesetzt werden.

    Seit Anfang 2019 fungiert Erreà zudem auch als Partner der Handball Bundesliga Frauen.

    Mehr Infos zum zukünftigen Ausrüster der HSG: https://neu.errea.com/uber-uns/

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    Gute Ausgangslage und gute Perspektiven für die neue Saison 2020/2021

    Die Corona-Pandemie hat die immer so spannenden „Schlussakkorde“ der Ligen um Auf- und Abstiege sowie um Ehren und Titel verhindert, aber auch die Zeit gegeben, die abgelaufene Saison Revue passieren zu lassen, Bilanz zu ziehen und zukunftsorientiert Entscheidungen und Maßnahmen zu treffen.

    Der Verantwortliche für den Bereich bei der HSG Blomberg-Lippe ist als Nachwuchskoordinator Trainer Björn Piontek, der zusammen mit seinem Trainerstab sehr zufrieden zurückblicken kann.

    Das von ihm trainierte Team der 3. Liga West lief als eines der jüngsten Teams mit ganz überwiegend A-Jugendlichen auf Rang 6 ein. Das Team ist als Konzeptmannschaft für die HSG Blomberg-Lippe systemrelevant, weil dort die A-Jugendlichen an die Aufgaben in der 1. Bundesliga herangeführt werden, um ihnen den sehr großen Schritt in die Elite-Liga zu ermöglichen. Neben Emy van Wingerden, die bereits während der vergangenen Saison zahlreiche Einsatzzeiten im Bundesliga-Team erhielt, wurden jetzt mit Cara Reiche und Nele Wenzel zwei weitere Perspektivspielerinnen aus der A-Jugend und dem Team der 3. Liga mit einem Bundesliga-Vertrag ausgestattet. Ein großartiger Erfolg für die gesamte Nachwuchsarbeit der HSG Blomberg-Lippe.

    Das ebenfalls von Björn Piontek mit Unterstützung seines Co-Trainers Lasse Bracksiek trainierte weibliche A-Jugendteam hatte bei Saisonabbruch bereits das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht, obwohl es in der Zwischenrunde in die „Todesgruppe“ mit den als Titelfavoriten gehandelten Buxtehuder SV und BV Borussia Dortmund gekommen war. In dem „Spiel des Jahres“ bezwangen Patricia Lazarevic & Co mit überragender Leistung, großer Moral und großem Kampf vor heimischer Kulisse den Buxtehuder SV, zogen ins Viertelfinale ein und sicherten sich damit die Qualifikation für die Jugendbundesliga in der kommenden Saison. Ein ganz großer Erfolg verbunden mit wichtiger Planungssicherheit angesichts der durch den gänzlich noch offenen Zeitplan für die Qualifikationsspiele, die die A-Mädels der HSG nunmehr nicht mehr absolvieren müssen.

     

    Trainer Björn Piontek bei Team-Timeout, Foto: HSG Blomberg-Lippe

    HSG-Trainer Björn Piontek und Lasse Bracksiek (leicht verdeckt) bei Team-Timeout, Foto: HSG Blomberg-Lippe

     

    Auch wenn das B-Jugend-Team um Trainer Lasse Bracksiek und Co-Trainer Christoph Fahrenberg das gesteckte Ziel der Teilnahme am Final Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft nicht erreichte, zog sie ins Halbfinale um die Westfalenmeisterschaft ein und sicherte sich damit vorzeitig einen Startplatz in der Oberliga für die kommende Saison. Jahrgangsbedingt wird die Mannschaft überwiegend zusammenbleiben und auch in der nächsten Spielzeit als B-Jugend auflaufen, so dass dadurch sicherlich positive Perspektiven gegeben sind und das Ziel der Teilnahme an der Deutschen Meister erneut fest ins Visier genommen werden kann.

    Die weibliche C-Jugend um Trainer Christoph Fahrenberg und Co-Trainerin Melanie Veith spielte eine souveräne Oberliga-Saison, beendete diese als Tabellenerster und hatte bei den weiterführenden Spielen bereits das erste Halbfinalspiel um die Westfalenmeisterschaft gewonnen, als aufgrund der Corona-Krise die Saison abgebrochen wurde. Aufgrund des Reglements des Verbandes wurde das HSG-Team zum Westfalenmeister gekürt und damit die guten Leistungen während der Saison belohnt.

    Die sichtbaren sportlichen Erfolge sind nur durch die individuelle Entwicklung der Spielerinnen und der Teams als Gesamtheit sowie durch konsequente und harte Trainingsarbeit in dem HSG-Gesamtkonzept möglich.

    Trotz der derzeitigen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Krise ist das Interesse von Spielerinnen aus der Region wie überregional nach wie vor ungebrochen, ihre Ausbildung im Gesamtsystem des Nachwuchskonzeptes der HSG Blomberg-Lippe zu gestalten.

    Die Türen stehen dafür in Blomberg für alle Interessierten weit offen!

    Weibliche E-Jugend der HSG holt sich die Kreismeisterschaft

    Im letzten Saisonspiel in der Lemgoer Sporthalle konnte das E1-Team um das Trainerinnenteam von Anne Hölscher, Kaja Ziegenbein und Celine Michielsen die Kreismeisterschaft feiern. Ohne Verlustpunkt ging der Titel souverän wie im letzten Jahr in die Nelkenstadt. Natürlich war die Freude beim Team und den Eltern der Spielerinnen riesengroß. Leider konnte durch den Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie das bevorstehende Kreispokal-Finalfour, für das die Hölscher-Schützlinge bereits qualifiziert waren, nicht mehr ausgetragen werden. Die Chance auf das „Double“ konnte deshalb nicht genutzt werden.

     

    Zum Kreismeisterteam gehören (o.v.l. im Uhrzeigersinn): Trainerin Anne Hölscher, Tamina Hoffmann, Lea Bolte, Trainerin Celine Michielsen, Jolie Cheikh Moussa, Clara Verdugo, Trainerin Kaja Ziegenbein, Mona Lowack, Hanna Erhardt, Finja Sundermann, Zoé Schlüter und Malia Wagner

     

    Allerdings konnte ein weiterer Erfolg eingefahren werden. Denn beim Vielseitigkeitswettbewerb aller männlichen und weiblichen E-Jugend- und E-Junior-Mannschaften des Handballkreises Lippe erzielte das Blomberger Team der weiblichen E 1-Jugend die meisten Punkte.

    Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Saison!

    Jule Hertha steht als weiterer Neuzugang im Jugendbereich der HSG Blomberg-Lippe fest

    Der Trainings- und Spielbetrieb ruht, aber die Verantwortlichen im Jugendbereich der HSG Blomberg-Lippe mit HSG-Trainer Björn Piontek an der Spitze arbeiten unermüdlich und intensiv an den Planungen und den Vorbereitungen für die neue Saison.

    Mit Jule Hertha wechselt zu Beginn der nächsten Saison die Schwester von unserem „Internati“ Emma Hertha zur HSG Blomberg Lippe. Vielleicht oder auch bestimmt ist es eine kleine Auszeichnung für die Arbeit der Verantwortlichen und der Ehrenamtlichen der HSG Blomberg-Lippe, wenn Jule und ihre Eltern vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus Emma’s Zugehörigkeit zur HSG Blomberg-Lippe sich für den weiteren Weg in der „Talentschmiede aus dem Lipperland“ entschieden haben.

    Jule wurde am 26.07.2005 in Kassel (Hessen) geboren. Sie wohnt in Calden im Landkreis Kassel und besucht derzeit die Sportklasse im Jahrgang 9 der Ahnatal-Schule-Vellmar. Seit Ihrem 5. Lebensjahr spielt Jule Handball in Ihrem Heimatverein HSG Ahnatal/Calden und durchlief dort die Teams bis zur B-Jugend unter Ihrem Trainer und Vater Matthias Hertha. Zusätzlich wurde Jule letzte Saison mit der HSG Baunatal in der C-Jugend-Oberliga/Nord Hessenmeister.

     

    Jule Hertha im Portrait, Foto: privat

     

    Jule’s Verbandsförderung begann im April 2017. Sie machte bei den Sichtungsmaßnahmen des Handballverbandes Hessen durch gute Leistungen auf sich aufmerksam und wurde zum Förderstützpunkt des Verbandes eingeladen. Ab August 2017 wurde Sie in den älteren Jahrgang 2004 der Landesauswahl Hessens berufen und wurde dort Stammspielerin auf den Positionen Rückraum Mitte und Links Außen. Sie konnte in diesem älteren Jahrgang wichtige Erfahrungen in diversen Ländervergleichen sammeln und wurde im Juni 2019 beim Konrad-Zuse-Cup in Hoyerswerda ins All-Star-Team berufen.

    Nach der DHB-Sichtung und dem Deutschland-Cup des Jahrgangs 2004 wechselte Jule im Januar 2020 in die Hessenauswahl Ihres Jahrgangs 2005 und führte diesen Jahrgang abermals als Leistungsträgerin bei der DHB-Sichtung auf einen hervorragenden 3. Platz. Nach der Sichtung wurde Jule für Ihre exzellenten Leistungen gleichermaßen in Abwehr und Angriff ins All Star-Team der Sichtung berufen.

     

    Jule Hertha im Anflug auf das Tor, Foto: privat

     

    Jule ist Rechtshänderin und auf dem Spielfeld hauptsächlich auf der Position Rückraum Mitte zu Hause, wobei Sie auch auf Linksaußen und den anderen Rückraum-Positionen variabel einsetzbar ist.

    Jule selbst zu ihrem bevorstehenden Wechsel: „Ich freue mich sehr auf den neuen Verein, auf neue, starke Mitspielerinnen und auf gute Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung in einem professionellen Umfeld mit vielen sportlichen Vorbildern. Mein erstes sportliches Ziel ist es, den baldigen Sprung in die A-Jugend-Bundesliga zu schaffen, um dort die spielerischen und körperlichen Fähigkeiten zu erlernen, um später hochklassig Damenhandball spielen zu können.“

    In Ihrer Freizeit trifft Jule sich gern mit Freunden, unternimmt etwas mit Familie und Hund oder regeneriert für weitere Trainingseinheiten oder Spiele.

    Auf bald im schönen Lipperland!

    Wir freuen uns auf Dich, Jule!

     

    Mit Beginn der neuen Saison schließt sich Zoë Krüger der HSG Blomberg-Lippe an

    Überall ist die Ungewissheit groß, wann und zu welchen Bedingungen einzelne sportliche Aktivitäten wieder aufgenommen werden können. Kleine erste Anzeichen der Lockerungen sind sichtbar und trotzdem heißt es, zur Sicherheit aller Menschen Geduld zu üben. Das fällt allen, die ihren Sport lieben und leben, verständlicherwiese sehr schwer fällt.

    Und trotz aller derzeitigen Unwägbarkeiten hat sich Zoë Krüger entschieden, ihre weitere handballerische Zukunft und Entwicklung mit der HSG Blomberg-Lippe zu gestalten. Zoë Krüger wurde am 13.01.2005 in unserer Nachbarstadt Lemgo geboren. Sie geht derzeit in die 9. Klasse des Marianne-Weber-Gymnasiums in Lemgo. Aufgrund der örtlichen Nähe ihres Heimatortes zu Blomberg ist ein Umzug in eine Wohngemeinschaft der HSG-Handballakademie nicht erforderlich.

    Zum Handball kam Zoë im Jahr 2016 im ersten Jahr der D-Jugend bei der HSG Handball Lemgo. Zuvor hat sie Sportaerobic betrieben.

    Mit dem Auswahlteam des Handallkreises Lippe nahm sie Anfang 2019 am Westfalenpokal in Hamm teil und wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. In der Folgezeit trainierte sie regelmäßig an den Leistungsstützpunkten in Blomberg und Bünde und wurde zu verschiedenen Auswahlmaßnahmen im Handhallverband Westfalen eingeladen. Unter anderem nahm sie im Februar diesen Jahres am Deutschland-Cup 2020 des Jahrgangs 2004 teil.

     

    Zoë Krüger im "Kasten", Foto: privat

    Zoë Krüger im „Kasten“, Foto: privat

     

    Zu finden auf dem Parkett ist Zoë auf der Torhüterposition, obwohl sie anfangs auch im Feld auf der Kreisposition gespielt hat. In der nächsten Saison wird Zoë die weibliche B-Jugend unter Trainer Lasse Bracksiek und Co-Trainer Christoph Fahrenberg verstärken.Und wer bei den Begriffen Krüger und Torhüterposition die Verbindung zu dem HSG-Torhütertrainer Ronny Krüger herstellt, hat ins Schwarze getroffen: Zoë ist die Tochter von Ronny Krüger. Das lässt vermuten, woher die „Torhüter-Gene“ stammen.

     

    Zoë Krüger auf Reisen, Foto: privat

    Zoë Krüger auf Reisen, Foto: privat

     

    In ihrer Freizeit liest sie gern, hört viel Musik oder auch Podcasts und interessiert sich allgemein für Sport, speziell natürlich für Handball. Außerdem reist sie sehr gerne.

     

    Auf hoffentlich bald in unserer schönen Nelkenstadt!

    Wir freuen uns auf Dich und Deine Paraden zwischen den Pfosten, Zoë!

     

    Zwei HSG-Nachwuchstalente rücken in den erweiterten Kader

    Seit Jahren stellt die HSG Blomberg-Lippe das jüngste Team der Handball Bundesliga Frauen – und das mit Erfolg. Während mit Laura Rüffieux, Ndidi Agwunedu, Nele Franz, Munia Smits und Emy van Wingerden in der nun abgelaufenen Saison gleich fünf Spielerinnen eine Vergangenheit in der vereinseigenen Akademie haben, dürfen sich die HSG-Fans auch in der kommenden Saison auf frische Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs freuen: Cara Reiche (19) und Nele Wenzel (18) rücken ab dem Sommer in den erweiterten Bundesligakader.

    Die gebürtig aus Hamm/Westfalen stammende Wenzel wechselte 2016 in die HSG-Akademie und machte in der vergangenen Spielzeit sowohl in der A-Jugend-Bundesliga als auch in der 3. Liga West mit starken Leistungen im linken Rückraum und auf der Kreisposition auf sich aufmerksam. Mit Reiche rückt eine waschechte Lipperin in den erweiterten Kader der Nelkenstädterinnen. Die gebürtige Lemgoerin, welche im Rückraum zu Hause ist, spielt bereits seit neun Jahren für die HSG, schnupperte in der Saison 2019/20 als Ersatz für die zwischenzeitlich verletzte Kamila Kordovská bereits erste Bundesligaluft und kann in der kommenden Vorbereitung nun weiter auf sich aufmerksam machen.

    Dass sich erneut zwei Youngster in das Blickfeld der Bundesliga gespielt haben, macht den Jugendkoordinator Leistungssport Björn Piontek glücklich: „Super, dass wir es wieder geschafft haben, zwei Talenten diesen Weg zu ermöglichen. Nele und Cara sind beide extrem fleißige Spielerinnen. Nele ist sehr abwehrstark und körperlich für ihr Alter schon sehr weit – Cara ist technisch stark und bringt eine sehr hohe Athletik mit. Ich bin mir bei beiden Spielerinnen sicher, dass sie ihren Weg machen werden.“

    Auch Bundesligatrainer Steffen Birkner freut sich auf den frischen Wind aus den eigenen Reihen: „Diesen Schritt in den erweiterten Kader haben sich die Beiden mit ihren Leistungen in den letzten Jahren verdient. Wir sind überzeugt, dass wir sie zu Bundesligaspielerinnen entwickeln können. Dafür haben sie nun die Gelegenheit, während der kompletten Vorbereitung um Spielzeit in der Bundesliga zu kämpfen und sich weiter aufzudrängen. Natürlich sollen die Beiden darüber hinaus auch weiterhin so viel wie möglich in der 3. Liga zum Einsatz kommen, um weitere wichtige Spielpraxis zu sammeln.“

    „Das ist erneut ein positives Zeichen für die besondere Qualität und die Durchlässigkeit unserer Nachwuchsarbeit“, meint HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch, der zudem „ein großes Lob, an alle Trainer, Betreuer und ehrenamtlichen Helfer, die diese Erfolge möglich machen“, aussprach. „Toll auch, dass mit Cara ein Talent aus der Region den Weg in den erweiterten Kader geschafft hat. Ich freue mich schon jetzt auf den weiteren Weg dieser beiden Spielerinnen!“

    Zusammenhalt aller Beteiligten als Rezept zur Krisenbewältigung

    Die für die Gesundheit der Bevölkerung richtigen und notwendigen Kontaktbeschränkungen treffen die Menschen, die Unternehmen und auch den Sport teilweise hart. So natürlich auch die HSG Blomberg-Lippe.

    Der Saisonabbruch in allen Ligen und der Trainingsstopp hat den Spielbetrieb der HSG Blomberg-Lippe flächendeckend zum Erliegen gebracht. Gerade jetzt ist die Aufrechterhaltung und Pflege der sozialen Kontakte, die durch die digitalen Medien nach wie vor möglich ist, extrem wichtig. Eine Schlüsselstellung nehmen insofern auch in dieser Phase wie zuvor im Spielbetrieb die Trainerinnen und Trainer ein, die die Teams formen, neben den sportlichen Fähigkeiten auch die so wichtigen Sozialkompetenzen vermitteln und jetzt den Zusammenhalt sicherstellen. Einen genauso hohen Stellenwert nehmen die Eltern der Kinder und Jugendlichen als erste und wichtigste Betreuer ihrer Kinder ein, um das Interesse und die Leidenschaft Ihrer Kinder zum Sport, zur Bewegung und zum Handball unvermindert zu erhalten und um nach Aufhebung der Corona-Maßnahmen den Spielbetrieb der Teams in alter Form wieder aufleben zu lassen.

    Dafür arbeiten alle Veranwortlichen, Freunde und Förderer der HSG Blomberg-Lippe in den verschiedenen Gremien und Gruppierungen derzeit unermüdlich und sind sehr optimistisch für den Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb, dessen Zeitpunkt derzeit allerdings noch nicht absehbar ist. Umso mehr ist es wichtig, jetzt die Kräfte in allen Bereichen und Ausprägungen der HSG Blomberg-Lippe von den Minis bis zur Bundesligamannschaft zu aktivieren und zu bündeln, um für alle Handballerinnen und Handballer in allen Ligen dann ihren Lieblingssport wieder zu ermöglichen.

    Genau das ist die Aufgabe und gleichzeitig die Verantwortung aller Beteiligten und Entscheidungsträger in der HSG Blomberg-Lippe, der sie sich derzeit mit hohem Engagement stellen – für Blomberg und für die Region.