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Teams - 04.10.2026
HSG-A-Jugend mit verdientem Heimsieg gegen NARVA Berlin

HSG-A-Jugend mit verdientem Heimsieg gegen NARVA Berlin

Die weibliche A-Jugend der HSG Blomberg-Lippe hat am Samstag in der Jugendbundesliga einen verdienten 30:22 (13:10)-Heimsieg gegen die SG NARVA Berlin gefeiert. Nach einem nervösen Start steigerte sich die HSG kontinuierlich, überzeugte insbesondere in der zweiten Halbzeit mit einer deutlich verbesserten Abwehrleistung und sicherte sich am Ende souverän die beiden Punkte.

Vor 86 Zuschauern in der SynFlexArena an der Ulmenallee erwischte die HSG einen nervösen Beginn. Louisa Osterloh erzielte nach knapp einer Minute das erste Tor der Partie zum 1:0. Über 2:1 und 4:2 nach gut sechs Minuten entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Begegnung. NARVA Berlin ließ sich nicht abschütteln und kam beim 6:6 nach 14 Minuten wieder zum Ausgleich.
Dabei machte sich die HSG das Leben phasenweise selbst schwer. Mehrere klar herausgespielte Torchancen wurden nicht konsequent genutzt. Trotz der fehlenden Effektivität blieb die Mannschaft jedoch jederzeit im Spiel und lag zu keinem Zeitpunkt zurück. Gegen Ende des ersten Durchgangs gelang es der HSG, sich erstmals deutlicher abzusetzen. Über 10:7 und 12:8 ging es mit einer 13:10-Führung in die Halbzeitpause.
Nach der Pause übernimmt die HSG das Kommando
Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte die HSG ein anderes Gesicht. Vor allem in der Abwehr wurde deutlich konsequenter gearbeitet. Die Mannschaft agierte kompakter, gewann wichtige Zweikämpfe und konnte sich dadurch zunehmend absetzen.

Spätestens beim 18:12 nach 36 Minuten war die Richtung der Partie vorgegeben. Janne Kim Overbeck stellte auf sechs Tore Vorsprung, anschließend erhöhten Charlotte Beier und Sinja Zarbock weiter. Berlin hielt vor allem dank seiner erfolgreichsten Torschützin Charlize Tesch dagegen, die insgesamt elf Treffer erzielte und ihre Mannschaft immer wieder im Spiel hielt.
Die HSG ließ sich davon jedoch nicht mehr aus dem Rhythmus bringen. Auch als NARVA zwischenzeitlich noch einmal auf 22:18 verkürzte, blieb die Mannschaft konzentriert. In der Schlussphase zog Blomberg erneut deutlich davon und machte mit einem starken Endspurt den 30:22-Erfolg perfekt. Die letzten Treffer der HSG erzielten dabei Clara Verdugo Althoefer und Sinja Zarbock.
Torhüterinnen geben der Mannschaft Sicherheit
Einen wichtigen Anteil am Heimsieg hatten auch die HSG-Torhüterinnen Louisa Werner und Susanna Rabanser. Mit guten Paraden sorgten beide dafür, dass die Mannschaft auch in Phasen, in denen die eigene Chancenverwertung noch nicht optimal war, die Kontrolle über das Spiel behielt.

Die personellen Voraussetzungen waren dabei innerhalb der vergangenen Trainingswoche nicht optimal. Dennoch gelang es der Mannschaft, die Ausfälle zu kompensieren und die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Gleichzeitig erhielten alle eingesetzten HSG-Spielerinnen Spielzeit – ein wichtiger Aspekt in der Entwicklung der Mannschaft und Ausdruck des Anspruchs, die gesamte Breite des Kaders in die Verantwortung zu nehmen.
Unterstützt wurde das Team zudem von Clara Verdugo Althoefer und Jella Mader aus der weiblichen B-Jugend. Beide Nachwuchsspielerinnen fügten sich nahtlos ein und konnten mit eigenen Treffern zum Heimsieg beitragen. Clara Verdugo Althoefer erzielte in der Schlussphase sogar zwei Treffer.

Beier und Zarbock führen die HSG-Torschützenliste an
Offensiv waren Charlotte Beier mit sieben Treffern und Sinja Zarbock mit sechs Toren die erfolgreichsten HSG-Werferinnen. Beier zeigte sich dabei auch vom Siebenmeterpunkt sicher und erzielte drei ihrer sieben Treffer per Strafwurf. Janne Kim Overbeck steuerte fünf Tore bei.
Damit setzte sich die HSG nach 60 Minuten mit 30:22 durch. Die offizielle Spielstatistik bestätigt den verdienten Heimerfolg und die 13:10-Pausenführung.
Einziger Wermutstropfen: die Chancenverwertung
Bei aller Freude über die zwei Punkte blieb ein Aspekt, an dem die Mannschaft weiterarbeiten muss: die Chancenverwertung. Gerade in der ersten Halbzeit ließ die HSG mehrere gute Möglichkeiten liegen und verpasste es dadurch, sich früher deutlicher abzusetzen.
Gleichzeitig zeigt der Spielverlauf, dass die Mannschaft auch solche Phasen zunehmend kontrollieren kann. Die deutlich verbesserte Abwehr nach der Pause, die Torhüterinnenleistung und die Breite im Kader waren wichtige Faktoren dafür, dass aus einer zunächst engen Partie am Ende ein klarer Heimsieg wurde.
Für die Entwicklung der jungen Mannschaft ist dabei besonders wertvoll, dass sich die Verantwortung auf viele Schultern verteilte und sämtliche Spielerinnen ihre Einsatzzeiten nutzen konnten.

HSG Blomberg-Lippe: Im Tor: Louisa Werner, Susanna Rabanser. Feldspielerin: Larimar Tusen Yean, Mila Schröder, Sinja Zarbock (6), Katinka Waltemathe, Inken Vogel (2), Line Ida Pickert (2), Janne Kim Overbeck (5), Louisa Osterloh (2), Nurhan Koyutuerk (1), Jolie Cheikh Moussa (2), Charlotte Beier (7/2), Jella Mader (1) und Clara Verdugo Althoefer (2).

Jetzt wartet Leipzig
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der HSG-A-Jugend nicht. Bereits am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 16:00 Uhr steht die nächste Herausforderung auf dem Programm. Dann ist die HSG beim HC Leipzig gefordert.
Der nächste Entwicklungsschritt wartet – und die HSG will ihn gemeinsam gehen.