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EHF Champions League - 15.10.2026
Zu Gast beim EHF-Champions-League-Sieger in Metz

Zu Gast beim EHF-Champions-League-Sieger in Metz

Vor der anstehenden Nationalmannschaftspause wartet auf die HSG keine geringere Aufgabe als Metz Handball. In Frankreich treffen die Blombergerinnen am Samstag um 18 Uhr auf den amtierenden Sieger der EHF Champions League und damit auf eines der besten Teams im Frauenhandball. Übertragen wird die Partie des sechsten Champions-League-Spieltags bei Dyn.

Selbstbewusstsein nach Tabellenführung in der Alsco HBF
Nach längerer Abstinenz konnten die Blombergerinnen vor heimischem Publikum in der SynFlex Arena an der Ulmenallee den fünften Sieg in der Bundesliga feiern. Damit bleibt das Team von Steffen Birkner nicht nur in der eigenen Heimspielstätte ungeschlagen, sondern hat auch in der laufenden Saison der Alsco HBF weiterhin keine Niederlage hinnehmen müssen. Durch die zeitgleiche Niederlage des BVB in Oldenburg springt die HSG zudem an die Tabellenspitze der heimischen Liga. Mit dieser könnte das Team auch in die Nationalmannschaftspause gehen, sofern der THC in Zwickau nicht mit mehr als 18 Toren gewinnt.
Neben Nieke Kühne, die bei sechs Würfen sechs Treffer erzielte, zeigte auch Farrelle Njinkeu eine starke Leistung. Die Blombergerinnen rotierten im Spielverlauf und gaben allen Spielerinnen Einsatzzeit. In der Schlussphase stellte Karolina Jurenczyk ihre Qualitäten mit vier Treffern in den letzten fünf Minuten unter Beweis. Damit konnte die HSG die deutliche Niederlage gegen Odense abschütteln. In Metz wollen sich die Blombergerinnen trotz der klaren Rollenverteilung auf europäischer Ebene weiterentwickeln und sich gezielt Zwischenziele setzen.

Viel Tiefe und Qualität beim Favoriten
Den Rückenwind und die gesammelten Erfahrungswerte möchten die Blombergerinnen auch mit nach Metz nehmen. Die Herausforderung könnte am Samstagabend jedoch kaum größer sein: Seit 14 Spielen ist Metz in der EHF Champions League ungeschlagen und sicherte sich in der vergangenen Woche in Györ ein 34:34. In der laufenden internationalen Saison stellt das französische Team mit 177 Treffern die torgefährlichste Offensive. Dank der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber dem Vorjahresfinalisten Györ steht Metz zudem an der Tabellenspitze der Gruppe B.
Die Tiefe des Kaders von Cheftrainer Emmanuel Mayonnade zeigt sich auch bei einem Blick auf die Torschützinnen: Beste Torschützin ist aktuell Lylou Borg mit 22 Treffern, dicht gefolgt von Kristina Jörgensen und Chloé Valentini mit jeweils 20 Treffern. Auch den Abgang von Sarah Bouktit, der MVP des EHF Champions League Final4 in Budapest, konnte der Spitzenklub bislang kompensieren. Für sie rückte Lilou Pintat in den Kader. Die französische Kreisläuferin kennen die Blombergerinnen bereits aus der Debütsaison der EHF European League 2024/25. Damals traf die HSG gleich dreimal auf JDA Bourgogne Dijon und damit auch auf Pintat, die im Sommer nach Metz wechselte.

Stimmen zum Spiel
Steffen Birkner:
„Wir spielen gegen den amtierenden EHF-Champions-League-Sieger Metz und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Uns ist bewusst, dass uns angesichts der Qualität von Metz eine schwierige Aufgabe erwartet. Dennoch wollen wir uns gerade in solchen Spielen weiterentwickeln und im Vergleich zum Heimspiel gegen Odense einen Schritt nach vorne machen.“

Nieke Kühne: „Wir wollen uns für das Spiel gegen Metz klare Ziele setzen, dabei aber auch realistisch bleiben. Auswärts gegen eine Mannschaft wie Metz zu gewinnen, ist eine große Herausforderung. Trotzdem werden wir als Team alles geben und unseren Werten treu bleiben.“