Zurück im Bundesliga-Alltag
Mit dem DHB-Pokal-Final4 und dem Ende der Gruppenphase fokussiert sich die HSG nun voll auf die Herausforderungen in der Alsco Handball Bundesliga Frauen. Am Samstag begrüßen die Blombergerinnen an der heimischen Ulmenallee den VfL Oldenburg. Anpfiff der Partie des 20. Spieltags ist um 17 Uhr. Wie auch in den Spielen zuvor wird die Halle der HSG gut gefüllt sein, sodass nur noch wenige Restkarten verfügbar sind. Das Duell wird zudem bei Sporteurope-TV und Dyn übertragen.
Zielgerade der Ligarunde
Bereits drei Wochen ist es her, dass die HSG auf der Bundesligabühne in Bensheim mit einem Last-Second-Sieg zwei Punkte sichern konnte und damit den zweiten Platz in der Alsco HBF so gut wie behauptet hat. Mit nur noch drei Spieltagen, davon zwei Heimspiele, befindet sich die Hauptrunde der HBF auf der Zielgeraden. Bereits gegen Frisch Auf Göppingen konnte das Team von Steffen Birkner beim nie gefährdeten 40:22-Heimerfolg das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft klarmachen. Durch den direkten Vergleich mit den Flames aus Bensheim und die deutliche Tordifferenz haben die Blombergerinnen zudem den zweiten Platz so gut wie sicher.
Mit dem nun anstehenden Heimspiel gegen den VfL Oldenburg möchte die HSG auch die Chance auf den ersten Platz weiter offenhalten – trifft man doch in drei Wochen im direkten Duell auf Borussia Dortmund.
Achterbahnfahrten in Oldenburg
Der VfL wird es der HSG aber nicht leicht machen: Zu was die Oldenburgerinnen unter Trainer Niels Bötel in der Lage sind, zeigten sie kurz nach Weihnachten in der EWE-Arena, als sie den Blombergerinnen die erste Niederlage der Saison zufügten und im Februar auch den Thüringer HC schlagen konnten.
So setzte sich der VfL im Laufe der aktuellen Spielzeit trotz der Teilnahme an der EHF European League und der damit verbundenen Doppelbelastung auf dem fünften Platz fest und hat weiterhin die Chance, die Playoffs zu erreichen. Dabei hoffen sie auf einen Patzer des THC, der bisher mit zwei Spielen mehr nur einen Minuspunkt weniger aufweist als die Oldenburgerinnen.
Diese fuhren Anfang März vor der Nationalmannschaftspause noch ein 29:29 im direkten Duell gegen Göppingen ein, obwohl Joanna Granicka und Toni Reinmann zusammen 12 Treffer erzielten. Schmerzhaft ist auch der Ausfall von Torhüterin Madita Kohorst, die sich im letzten Spiel der EHF European League eine Verletzung am Knie zuzog. Bislang feierte die 29-Jährige 148 Paraden und war auch im Dezember gegen die HSG eine der spielentscheidenden Figuren.
Stimme zum Spiel
„Spiele gegen Oldenburg sind immer schwierig, dazu haben wir das vergangene Duell gegen den VfL verloren. Was wir jetzt, auch nach dem Final4, machen wollen, ist, in unser Tempo und ins Laufen zu kommen. Dazu wollen wir unsere Abwehr stabilisieren und unseren Heimvorteil nutzen“, blickt Ona Vegué auf das Duell am Samstagnachmittag.

