HSG Blomberg-Lippe für herausragende Jugendarbeit erneut mit Jugendzertifikat mit Stern ausgezeichnet
Auch in der Saison 25/26 verlieh die Alsco Handball Bundesliga Frauen zum neunten Mal Vereinen für ihre herausragende Jugendarbeit das Jugendzertifikat. Insgesamt zehn Vereine aus der ersten und zweiten Liga konnten sich über die Auszeichnung freuen, bei der die Förderung des leistungsorientierten Nachwuchshandballs im Fokus steht. Die HSG Blomberg-Lippe zählt dabei erneut zu den prämierten Vereinen, ist somit bereits neunmal zertifiziert worden und erhielt zum dritten Mal in Folge die besondere Auszeichnung des Jugendzertifikats mit Stern. Diese höhere Stufe wird seit der Umstellung 2023/24 vergeben und berücksichtigt unter anderem Kooperationen zwischen den Vereinen und Schulen in der Förderung junger Nachwuchsspielerinnen.
Das Jugendzertifikat stellt ein ligaübergreifendes Gütesiegel dar, welches die Rahmenbedingungen in den Vereinen honoriert, von denen die Nachwuchsspielerinnen profitieren. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung sowie kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so für deutsche Nachwuchsspielerinnen die Voraussetzungen zu schaffen, in ihren Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen.
Die Vergabe des Jugendzertifikates beruht auf einem Punktesystem, welches die Bereiche Mannschaften und Ligazugehörigkeit, Mitarbeiter und Qualifikationen, Training und Trainingsumfänge, sowie sportmedizinische Untersuchungen und Kooperationen mit Schulen (Morgentraining) umfasst. Des Weiteren ist das Vorhalten eines Schutzkonzeptes im Kontext physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt obligatorisch.
Die folgenden Vereine erhalten das Jugendzertifikat für die Saison 2025/26:
1. Bundesliga
Jugendzertifikat mit Stern ★:
HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund
Jugendzertifikat:
HSG Bensheim/Auerbach, Frisch Auf Göppingen, SV Union Halle-Neustadt, TuS Metzingen
2. Bundesliga
Jugendzertifikat mit Stern ★:
HC Leipzig, SV Werder Bremen
Jugendzertifikat:
Bergischer HC
Die ausgezeichneten Vereine haben mit ihren Nachwuchskonzepten die notwendige Punktzahl zur Erteilung des Jugendzertifikates erreicht, sowie die sonstigen Voraussetzungen bedingungslos erfüllt.
Alle übrigen Vereine der Alsco HBF haben das Zertifikat nicht beantragt oder aufgrund einer nicht erreichten Gesamtpunktzahl nicht erhalten. Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zugute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport fördern, z. B. Trainerfortbildungen wie das HBF-Trainersymposium, Jugendveranstaltungen, Kindertrainingsseminare oder auch Schulaktionen.
Die Kriterien zur Erlangung des Zertifikats wurden durch einen Zertifizierungsausschuss, bestehend aus Gino Smits (Bundestrainer U17/18 weiblich), Carsten Schmidmeister (Referent Sport- und Nachwuchsförderung, Alsco HBF) und Christoph Wendt (Geschäftsführer der Alsco HBF) geprüft.

