Wechsel an der Seitenlinie – Ruben Voßhans verlässt die HSG
Die zweite Mannschaft der HSG Blomberg-Lippe verabschiedet sich am Ende der aktuellen Spielzeit vom langjährigen Cheftrainer Ruben Voßhans.
Der Gütersloher kam im Sommer 2022 zur HSG und übernahm zunächst sowohl die A-Jugend als auch die Drittligamannschaft. Mit B-Lizenz sowie als DHB-Torwarttrainer und DOSB-Nachwuchstrainer erreichte er 2023 den Gewinn der Deutschen A-Jugendmeisterschaft. Aktuell befindet sich sein Team in der 3. Liga im Mittelfeld und
konnte mit Siegen gegen Harrislee, Henstedt-Ulzburg und Schwerin den Kontakt zum oberen Mittelfeld herstellen. Mit 14 Punkten belegt die HSG den sechsten Platz und hat sich damit ein kleines Polster nach unten geschaffen.
Voßhans ist neben seiner Tätigkeit in Blomberg seit Juli 2025 auch an der Seitenlinie der Frauen-Beachnationalmannschaft als Co-Trainer tätig, mit der er bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille sowie bei den World Games die Silbermedaille feiern konnte.
„Ich hatte immer einen sehr intensiven Austausch mit Ruben und habe seine Weiterentwicklung wahrgenommen. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es für Ruben an der Zeit ist, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung als Trainer zu gehen. Ich bin Ruben für die erfolgreichen vier Jahre sehr dankbar und wünsche ihm für seine neue sportliche Herausforderung maximalen Erfolg“, bedankt sich der HSG Geschäftsführer für Voßhans’ Engagement.
„Ich blicke mit Dankbarkeit auf vier intensive und erfolgreiche Jahre zurück. Gemeinsam haben wir viel bewegt – der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2023 war dabei sicherlich ein herausragender Moment, der uns allen in besonderer Erinnerung bleiben wird. Noch mehr erfüllt es mich jedoch mit Stolz zu sehen, wie sich viele Spielerinnen in dieser Zeit sportlich und persönlich entwickelt haben“, fasst Voßhans zusammen und betont: „Mein Dank gilt auch dem Geschäftsführer Jan-Henning Himborn sowie dem Vorstand Jan Schwensfeger für den stets offenen, vertrauensvollen und konstruktiven Austausch. Diese Zusammenarbeit war geprägt von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel, den Verein nachhaltig weiterzuentwickeln. Bis zum Ende der laufenden Saison werde ich weiterhin alles daransetzen, das Bestmögliche für die Spielerinnen und den Verein zu geben. Dafür werden wir weiterhin mit Leidenschaft, Geschlossenheit und höchstem Engagement arbeiten.“

