Murer erfolgreich operiert

HSG-Linksaußen Jenny Murer ist am Dienstag erfolgreich am Knie operiert worden. Nachdem bei der 24-jährigen Schweizer Nationalspielerin Ende letzten Jahres ein Korpelschaden im Knie diagnostiziert wurde, erwies sich eine OP als unumgänglich. Diese fand nun durch den ausgewiesenen Kniespezialisten Prof. Dr. Thore Zantop im IsarPark Plattling in Bayern statt.

Auf Murer, welche sich erst zu Beginn der Saison von einem Riss des vorderen Kreuzbandes, einem Riss der Menisken und einem Anriss der Seitenbänder rehabilitiert hatte, wartet nun erneut eine lange Ausfallzeit von mehreren Monaten. „Wir waren in den letzten Wochen in enger Absprache mit unserem Mannschaftsarzt Dr. Titus Bertolini, und haben, nachdem sich Jenny bei mehreren Knie-Spezialisten vorgestellt hat, mit der Spielerin und ihrem Berater, unserem Doc, unserer Physiotherapeutin Christin Schürmann sowie Steffen Birkner und Dirk Beuchler die verschiedenen Operations- und Behandlungsmethoden diskutiert. Dies ist sicherlich ein Fingerzeig für die Komplexität dieses Falls. Letztendlich lag die Entscheidung bei Jenny, welchen Behandlungsweg sie einschlägt. Wichtig ist, dass sie nun wieder nach vorne schauen und sich in der kommenden Zeit der vollen Unterstützung des Vereins und ihres Teams sicher sein kann“, informiert HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch.

Somit ist jedoch auch klar, dass Murer in dieser Saison kein Spiel mehr für die HSG bestreiten können wird. „Wir drücken Jenny alle sehr die Daumen, dass die Heilung nun reibungslos verläuft und wünschen ihr vor allem auch die nötige Geduld bei diesem langwierigen Rehabilitationsprozesses. Sie ist ein ambitionierter, ehrgeiziger Athlet und leidenschaftliche Handballerin, sie wird ganz sicher hart an ihrem Comeback arbeiten. Und wir freuen uns schon jetzt auf den Tag, an dem wir sie hoffentlich wieder zurück auf dem Feld begrüßen dürfen“, so Kietsch weiter.

Auch Murer meldete sich bereits aus dem Krankenhaus zu Wort und teilte mit, dass die Operation laut des behandelnden Arztes „optimal verlaufen“ sei.

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