Mia Ziercke verlässt die HSG zum Saisonende

Mia Ziercke wird die HSG Blomberg-Lippe zum Saisonende verlassen, um sich einem neuen Verein anzuschließen. Sie wird zum Ligakonkurrenten HSG Bensheim/Auerbach wechseln.

Die 19jährige Linksaußen, die im vergangenen Jahr einen bis zum 30.06.2025 gültigen Bundesligavertrag signiert hatte, macht von einer Kündigungsoption Gebrauch. Ziercke war 2019 von HSV Minden-Nord in die HSG-Akademie gewechselt und zur laufenden Saison fest in den Blomberger Bundesligakader aufgenommen worden. In 14 Partien gelangen ihr bisher 35 Tore.

„Die Entscheidung fiel mir wahrlich nicht leicht, allerdings haben mich insbesondere Studiengründe nach reiflicher Überlegung doch zu einem Wechsel bewogen. Ich bin dem Verein und all seinen Protagonisten dankbar, dass mir hier der Weg in die Bundesliga geebnet wurde. Blomberg werde ich deshalb immer in sehr guter Erinnerung behalten“, so Ziercke.

HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch findet es schade, dass sich die Wege trennen: „Wir bedauern sehr, dass Mia ab dem Sommer ihre Zelte an anderer Stelle aufschlagen wird, denn wir schätzen sie sportlich wie persönlich außerordentlich. Für ihre Entscheidung haben wir in der Gesamtgemengelage aber durchaus Verständnis. Mia ist auf und neben dem Feld absolut ambitioniert, weshalb wir sie gerne weiter im HSG-Trikot gesehen hätten. Schon jetzt wünschen wir ihr an der neuen Wirkungsstätte alles erdenklich Gute und beglückwünschen die Flames zu einer hoch-veranlagten Spielerin.“

Auch HSG-Cheftrainer Steffen Birkner findet es bedauerlich, dass Ziercke die Nelkenstadt verlässt, denn „Mia hat einen super Weg bei uns eingeschlagen. Gerne hätten wir ihr auch über den Sommer hinaus ihre Weiterentwicklung gemeinsam forciert. Ich und wir schätzen Mia als tollen Menschen, als tollen Athleten, deshalb fällt es sehr schwer, sie ziehen zu lassen.“ 

Klar ist damit auch, dass sich die HSG-Fans zur neuen Spielzeit auf Linksaußen auf ein neues Teammitglied einstellen dürfen. „Wir durchdenken und prüfen natürlich mit Nachdruck verschiedene Optionen. Dabei werden wir uns die nötige Zeit geben, um eine gute Lösung zu finden“, so Birkner abschließend. 

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