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HSG steht vor hoher Auswärtshürde

Nach der knappen Niederlage gegen Vizemeister Metzingen erwartet die HSG im ersten Auswärtsspiel der Saison direkt der nächste ganz dicke Brocken. Mit dem HC Leipzig empfängt der letztjährige Pokalsieger das Team von Trainer André Fuhr am Sonntag um 16 Uhr. Es gelang den Leipzigerinnen in der vergangenen Woche, sich über die Playoffs für die Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren. Die Ostdeutschen sind eine von drei Mannschaften, die sich gegenseitig die Favoritenrolle auf den Titel zuschreiben, der HCL sieht sich als Jäger der beiden Teams aus Thüringen und Bietigheim. So oder so, es gab schon mal einfachere Auswärtsaufgaben für die HSG: Die Gastgeberinnen haben eine eingespielte Mannschaft, 10 von 17 Spielerinnen im Kader kommen aus der eigenen Jugend. Dazu kommen internationale Kaliber wie Karolina Kudlac-Gloc. Die Polin wurde bei der Wahl zur Welthandballerin des Jahres 2015 Vierte. Mit Hildigunnur Einarsdottir (Island) und Tamara Bösch (Österreich) stießen im Sommer zwei Nationalspielerinnen zum Kader. Zum Saisonauftakt beim Aufsteiger aus Neckarsulm waren sie dementsprechend der klare Favorit – und gingen mit 30:33 baden. „Das war ein richtiger Fehlstart“, sagte ein konsternierter Manager Kay-Sven Hähner. Es wartet also ein Team mit ordentlich Wut im Bauch auf die Blombergerinnen. „Leipzig ist Rekordmeister und mit Sicherheit Favorit. Ihre Niederlage gegen Neckarsulm macht es nicht einfacher, sie dürfen schon jetzt nichts mehr hergeben. Wir fahren als klarer Außenseiter da hin“, analysiert André Fuhr.
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