Bietigheim eine Nummer zu groß – HSG unterliegt 38:30

Author Archives: Lennart Hundertmark

    Birkner: „Heute sind zwei Welten aufeinander getroffen“

    Die HSG Blomberg-Lippe hat am Mittwochabend ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Am 3. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen erwies sich der Meisterschaftsfavorit SG BBM Bietigheim als eine Nummer zu groß. Mit 38:30 (19:12) blieb das junge Team von Trainer Steffen Birkner zwar chancenlos, zog sich aber dennoch erhobenen Hauptes aus der Affäre.

    Von einem Spitzenspiel wollte Birkner schon vor der Begegnung mit der SG BBM Bietigheim nicht sprechen. Auch wenn sein Team mit zwei Siegen gegen Göppingen und Ketsch erfolgreich in die Saison gestartet war und als Tabellenzweiter auf den Tabellenvierten traf. „Die Tabelle ist zu diesem Zeitpunkt nicht aussagekräftig“, betonte Birkner und sollte damit recht behalten. Seine Mannschaft startete vom Anwurf an mit einer gut sortierten Abwehr. Nach sechs gespielten Minuten setze die starke Dänin Stine Jørgensen ihre Mitspielerinnen jedoch zwei Mal unnachahmlich in Szene, sodass Bietigheim mit 2:0 in Führung ging. Die HSG hingegen fand in den ersten Minuten kein Mittel gegen den großgewachsenen Abwehrblock der Heimmannschaft. Erst nach quälend langen 9 Minuten und 42 Sekunden sorgte Myrthe Schoenaker per Siebenmeter für den erlösenden ersten HSG-Treffer. Zuvor waren bereits Nele Franz per Siebenmeter und Marie Michalczik mit einem Heber an die Latte denkbar knapp gescheitert. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die HSG nun auch offensiv stattfand. Nele Franz, welche gegen Ketsch mit elf Treffern auf sich aufmerksam machte, kam nun auch gegen die SG BBM in Fahrt. Ansatzlos warf sie nach 20 Minuten den Ball zum 12:8 in das Bietigheimer Gehäuse. Doch gegen das schnelle Tempospiel des Vorjahreszweiten war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Immer wieder kamen die Bietigheimerinnen über die pfeilschnelle Rechtsaußen Antje Lauenroth zu einfachen Treffern und setzen sich noch bis zur Halbzeit auf sieben Tore ab.

    Auch wenn den 320 Zuschauern in der Ludwigsburger MHPArena klar war, dass die Vorentscheidung in diesem Spiel bereits gefallen war, sollten sie zu keinem Zeitpunkt eine Gastmannschaft erleben, die die Köpfe hängen ließ. Zwar wuchs der Vorsprung der Bietigheimerinnen zwischenzeitlich beim Stand von 29:18 bis zur 40. Minute auf elf Tore an, doch die HSG kämpfte gegen das Überteam bis zum Schluss wacker. Starke Paraden von Marie Andresen und ein mutigeres Auftreten im Angriff sorgten in der Folge für ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die HSG jedoch nach 60 Minuten als verdienter Verlierer das Feld verließ. Beste HSG-Werferin war am Mittwochabend Myrthe Schoenaker mit sechs Treffern.

    „Es war klar, dass das heute schwer wird und hier zwei Welten aufeinandertreffen. Auf der einen Seite stehen die gestandenen A-Nationalspielerinnen, auf der anderen Seite die Junioren-Nationalspielerinnen. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden“, resümierte HSG-Trainer Birkner die Partie. „Natürlich bin ich in den Auszeiten auch mal etwas lauter geworden, weil ich mir phasenweise einen mutigeren Auftritt meiner Mannschaft gewünscht hätte. Das wir das besser können haben wir in den letzten Wochen und auch heute teilweise unter Beweis gestellt. Auch wenn wir hier heute gegen eine übermächtige Mannschaft gespielt haben, dürfen wir unseren Mut und unser Zutrauen nicht verlieren. Wir werden das Spiel nun in aller Ruhe analysieren und für die kommenden Aufgaben unsere Lehren aus dieser Begegnung ziehen“, verspricht Birkner.

    Nach den anstrengenden letzten Wochen wird sich sein Team ab morgen in ein „freies“ Wochenende mit individuellen Trainingsplänen verabschieden. Ab Montag gilt der Fokus dann dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (27. September, 16 Uhr).

    Tore für die HSG: Schoenaker (6/3), Kynast (5), Franz (4), Murer (4/1), Michalczik (4), Rüffieux (3), Rajes (2), Jongenelen (1), Agwunedu (1)

    Birkner: „Wollen die SG BBM mächtig ärgern!“

    Der Start in die Handball Bundesliga Frauen ist der HSG Blomberg-Lippe geglückt. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen konnte das Team aus der Nelkenstadt zuletzt mächtig Selbstvertrauen tanken. Am Mittwoch bekommt es die HSG jedoch mit einem schweren Kaliber zu tun. Ab 19:30 Uhr wartet in der MHP-Arena ein Duell mit dem Starensemble der SG BBM Bietigheim.

    Wenn die HSG am Mittwoch nach Bietigheim reist, kommt es zum Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten (HSG) gegen den -vierten (SG BBM). Von einem Topspiel möchte Steffen Birkner dennoch nicht sprechen: „Es sind erst zwei Spiele gespielt. Die Tabelle ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aussagekräftig. Bietigheim ist der klare Favorit. Ein Sieg von uns würde einer kleinen Sensation gleichen“, stellt Birkner seine Sicht der Dinge klar. Doch der Saisonstart der Bietigheimerinnen verlief holprig. Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft kassierte das Team von Trainer Markus Gaugisch bereits am zweiten Spieltag einen ersten Dämpfer. Beim Duell gegen den Thüringer HC kamen die Bietigheimerinnen nicht über ein 29:29-Unentschieden hinaus. Gegen die HSG steht die SG BBM daher bereits unter Druck. „Wir wollen versuchen so lange wie möglich dranzubleiben. Das es eine kleine Chance gibt, hat der THC bewiesen. Wir sind bekannt dafür unbequem zu sein und wollen die SG BBM morgen mächtig ärgern!“, so Birkner, der jedoch auch vor der hohen individuellen Qualität des Gegners warnte: „Wir müssen in der Deckung über 60 Minuten voll auf der Höhe sein, die Räume gegen den starken Rückraum der SG BBM eng halten und im Angriff viel Geduld aufbringen.

    In Bietigheim kommt es auch zum Wiedersehen mit Xenia Smits, welche von 2010 bis 2015 zunächst in der Jugend und später im Bundesligateam der HSG für Furore sorgte. Nachdem die deutsche Nationalspielerin in den letzten fünf Jahren für Metz in Frankreich spielte, ist die mittlerweile 26-Jährige nun zurück in Deutschland.

    Übertragen wird die Begegnung ab 19:30 Uhr im kostenlosen Livestream auf Sportdeutschland.TV.

    Nele Franz überzeugt bei erstem Heimsieg

    Die HSG Blomberg-Lippe hat in der Handball Bundesliga Frauen auch ihr erstes Heimspiel gewonnen. Gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch gelang dem Team aus der Nelkenstadt ein ungefährdeter 32:21 (15:10)-Erfolg. Besonders die erst 20-jährige Nele Franz konnte dabei auf sich aufmerksam machen.

    Vor 300 Zuschauern, in der damit unter aktuellen Bedingungen ausverkauften Halle an der Ulmenallee, starteten beide Teams nervös in die Begegnung. Erst nach drei Minuten fasste sich HSG-Kapitänin Laura Rüffieux ein Herz, eroberte den Ball, sprintete über das gesamte Feld und erzielte den ersten Treffer des Tages. Wer glaubte, dass dieses Tor in der Folge als Knotenlöser dienen könnte, sollte sich zunächst nicht bestätigt sehen. Weiterhin unterliefen der jungen, neu zusammengestellten HSG-Mannschaft viele einfache Fehler, die es Ketsch ermöglichten, nach 15 Minuten mit 3:4 in Führung zu liegen. Immer wieder war es Gäste-Spielerin Lara Eckhardt, die die HSG-Abwehr vor große Probleme stellte. Trainer Steffen Birkner hatte nun genug gesehen von dem Auftritt seiner Schützlinge und nahm eine Auszeit. Sichtlich unzufrieden mit dem bisher Gezeigten rüttelte er seine Spielerinnen wach. Es brauchte jedoch noch weitere zehn Minuten, ehe Neuzugang Ann Kynast mit einem sehenswerten Treffer aus dem Rückraum die erste etwas komfortablere 11:8-Führung erzielte. Der 3-Tore-Vorsprung löste nun sichtlich die Anspannung bei den Blombergerinnen. Angefeuert vom lautstarken Publikum in der Halle und angeführt von einer stark aufspielenden Nele Franz im Rückraum, baute die HSG den Vorsprung noch bis zur Halbzeit auf 15:10 aus.

    In der zweiten Hälfte enteilte die HSG den Bärinnen zusehend. Bereits in der 40. Spielminute zweifelten wohl nur noch die wenigsten Fans an einem Heimerfolg der Blombergerinnen. Nicht nur aufgrund einer 7-Tore-Führung sondern auch wegen einer weiterhin stark auftrumpfenden Franz, die ein ums andere Mal ihre Mitspielerinnen in Szene setze und am Ende des Spiels auf stolze elf Treffer kommen sollte. Während den Gästen nun die Körner fehlten, um dem hohen Tempo der HSG folgen zu können, hatten Rüffieux und Co. nun richtig Freude am Spiel gewonnen und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Eine Minute vor dem Ende der Begegnung erhoben sich folgerichtig die HSG-Fans in der Halle an der Ulmenallee und feierten eine starke Leistung ihres Teams.

    „Ein riesen Kompliment an unser Publikum. Das hat sich heute angefühlt wie ausverkauft. Vielen Dank für die Unterstützung, das hat großen Spaß gemacht“, bedankte sich HSG-Trainer Birkner in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Mit dem Auftritt seines Teams zeigte sich Birkner nur in Teilen zufrieden: „Ich neige dazu sehr kritisch zu sein mit meiner Mannschaft – so auch heute. Auch wenn das Ergebnis ok ist, hatten wir grade in der ersten Halbzeit Phasen, wo wir uns nicht an Absprachen gehalten haben, wo wir Dinge die wir uns vorgenommen haben schlecht umsetzen. Solche Leistungsschwankungen innerhalb eines Spiels muss ich meinem jungen, neu formierten Team jedoch in dieser Phase noch zugestehen. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben!“, so Birkner, welcher dann doch noch ein großes Lob aussprach: „Unsere Youngster Nele Franz, Marie Michalczik und Ann Kynast haben das heute sehr gut gemacht. Ich hoffe, dass sie weiterhin so mutig auftreten.“

    Durch den Sieg springt die HSG mit 4:0 Punkten auf Platz 2 der Tabelle. Bereits in zwei Tagen kommt es somit in Bietigheim zu einem echten Topspiel. Birkner: „Wir fahren nicht nach Bietigheim um die Punkte dort zu lassen. Wir wollen der SG BBM einen großen Fight liefern. Ich sehe uns nicht chancenlos.“

     

    Tore für die HSG: Franz (11/3), Rüffieux (5), Murer (4), van Wingerden (3), Rajes (3), Kynast (3), Michalczik (2), Hartstock (1),

    Beste Werferinnen Gäste: Eckhardt (7), Engelhardt (4), Reuthal (4/1)

     

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    Vor 300 Zuschauern gegen Ketsch

    Die Halle an der Ulmenallee erwacht am Sonntag wieder zum Leben. Am 2. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen empfängt die HSG Blomberg-Lippe die Kurpfalz Bären aus Ketsch. Ab 16 Uhr möchte das Team um Trainer Steffen Birkner dabei den guten Ligastart weiter ausbauen. Mit dabei sein werden rund 300 Zuschauer.

    „Unser letztes Heimspiel liegt über sechs Monate zurück. Wir freuen uns alle unglaublich endlich wieder die Möglichkeit zu haben vor unseren Fans spielen zu können“, strahlt HSG-Trainer Birkner vor dem Aufeinandertreffen mit den Bärinnen. Während im März noch 800 Fans die Mannschaft nach vorne peitschten, sind es nun gegen die Kurpfalz Bären gut 300 Fans. So viele, wie die derzeitige Corona-Schutzverordnung zulässt. Doch die Unterstützung können Laura Rüffieux und Co. gegen die Kurpfalz Bären gut gebrauchen. Denn auch wenn die HSG am Sonntagnachmittag als Favorit in die Begegnung gehen wird, so ist das Team aus der Nelkenstadt spätestens seit dem Aufeinandertreffen in der letzten Saison gewarnt. Damals stand in Ketsch nach dem Ertönen der Schlusssirene ein 26:26-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Sekunden vor dem Ende hatten die Bärinnen, welche seit Beginn dieses Jahres von Adrian Fuljaddjusch trainiert werden, durch einen Siebenmeter sogar die Gelegenheit den Siegtreffer zu erzielen. „Mein Team weiß, was sie am Sonntag erwartet und wird nicht den Fehler machen Ketsch zu unterschätzen“, ist sich Birkner sicher. „Wir wollen an die gute Abwehrleistung aus dem Göppingen-Spiel anknüpfen, müssen dann jedoch im Angriff mehr Kapital aus der Abwehrarbeit schlagen“, weiß der HSG-Trainer worauf es ankommt.

    Einen Verkauf von Tagestickets wird es nicht geben. Alle Karteninhaber können das Spiel jedoch am Sonntag live in der Halle an der Ulmenallee verfolgen. Einlass erfolgt dabei wie gewohnt anderthalb Stunden vor dem Anwurf ab 14:30 Uhr. Die Lippische Landes-Zeitung wird das Spiel zudem im kostenlosen Livestream unter www.lz.de/hsg übertragen, welcher in dieser Saison erstmalig exklusiv von der Lippischen Landesbrandversicherung AG präsentiert wird.

    Für die HSG-Fans gibt es dennoch einiges zu beachten:

    Die Einlasssituation:

    Anders als sonst wird der Einlass über drei verschiedene Eingänge erfolgen.

    • Karteninhaber für Plätze in den Blöcken A, B und C (Alte Tribüne) kommen, wie sonst auch, über den Haupteingang in die Halle.
    • Karteninhaber in den Blöcken D, E und F erhalten Einlass über eine Feuertreppe auf dem Schulhof.
    • Karteninhaber für die Neue Tribüne erhalten Einlass über die Feuertreppe an der Ulmenallee.

    Die Tickets werden in der Halle kontaktlos per Scanner ausgewertet. Fans werden gebeten, die Karten vor der Kontrolle bereitzuhalten, damit die Einlasssituation schnellstmöglich geregelt werden kann.

     

    Platzänderungen:

    Aufgrund der Zuschauerbeschränkungen und des Hygienekonzepts mussten Platzänderungen vorgenommen werden. Alle Karteninhaber wurden im Vorfeld telefonisch oder/und per Mail über ihre neuen Plätze informiert. Die Fans sind angehalten zunächst nicht ihren angestammten Platz zu besetzen, sondern den neu zugewiesen Platz einzunehmen. Es wurde versucht, für jeden Dauerkarteninhaber bestmögliche, gleichwertige Alternativen zu schaffen. Sollten am Spieltag Fragen aufstehen, stehen die HSG-Ordner für Antworten parat.

    Zur Orientierung, wo sich der neue Platz befindet, hier der Saalplan der Halle an der Ulmenallee:

     

     

    Was gibt es sonst zu beachten?

    • Maskenpflicht: In der Halle gilt Maskenpflicht, nur auf dem Sitzplatz auf der Tribüne darf die Mund-Nasen-Bedeckung abgelegt werden.
    • Handdesinfektion: Vor Betreten der Halle ist es verpflichtend sich die Hände zu desinfizieren. Entsprechende Spender finden Sie in den Eingangsbereichen.
    • Aufgrund der aktuellen Situation sind leider kurzfristige Spieländerungen oder Einschränkungen hinsichtlich der Zuschauer möglich. Achten Sie bitte auf entsprechende Meldungen auf unseren Kanälen.
    • Symptomatische Personen oder Personen, die Kontakt zu einer oder einem Infizierten hatten, dürfen den Veranstaltungsort leider nicht betreten!
    • Verpflegung: Die Cafeteria sowie der Essensstand vor dem Haupteingang bleiben zunächst geschlossen.
    • Außerdem unsere Bitte: Wer seine Plätze bei einem oder mehreren Heimspielen nicht nutzt, gibt der HSG gerne einen entsprechenden Hinweis, damit die Plätze anderweitig vergeben werden können. Aufgrund der eingeschränkten Zuschauerzahl ist dies für uns hilfreich, um auch anderen Personen die Chance zu geben, an einem Spiel teilhaben zu können.
  1. BVB und HSG intensivieren Zusammenarbeit

    Auch nach dem gelungenen Saisonstart reißen die positiven Nachrichten aus dem Sponsorenkreis des lippischen Handball-Bundesligisten nicht ab: Die Blomberger Versorgungsbetriebe (BVB) erhöhen ihr Engagement aus den letzten Jahren und zieren, wie aufmerksame Fans beim ersten Saisonspiel vielleicht schon bemerkt haben, seit dieser Spielzeit die Ärmel der Bundesligatrikots von Kamila Kordovská und Co. Der Vertrag zwischen dem Blomberger Unternehmen und der HSG läuft zunächst über ein Jahr.

    Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts beliefert die BVB GmbH ihre Kunden zuverlässig mit Strom und Wasser. Zum Repertoire des Unternehmens gehört seit 1978 zudem ein eigenes Erdgasnetz. Auch der Betrieb des Blomberger Hallen- und Freibades sowie die Errichtung und Betreibung von abwassertechnischen Anlagen zählen zu den vielfältigen Aufgaben der Institution. Mit den beiden Windenergieanlagen, die zeitnah klimafreundlichen Strom erzeugen, leistet die BVB einen attraktiven Beitrag zur Energiewende.

    Die Entscheidung, das Engagement bei der HSG in diesen nicht ganz einfachen Zeiten zu erhöhen, begründet Geschäftsführer Peter Begemann wie folgt: „Die HSG Blomberg-Lippe ist aus der Stadt und der Region nicht wegzudenken. Das junge Bundesligateam begeistert Woche für Woche hunderte Zuschauer und repräsentiert dabei unsere Nelkenstadt sowie die Region Lippe nicht nur in der Bundesrepublik, sondern in dieser Saison sogar in Europa. Als Blomberger Unternehmen sind wir stolz, unseren Beitrag dazu leisten zu können, den erfolgreichen Weg der HSG weiter zu unterstützen.“

    Auch HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch freut sich über die intensivierte Zusammenarbeit. „In diesen speziellen Zeiten ist eine solche Entscheidung ein starkes Zeichen. Klasse, dass wir die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft nun intensivieren konnten. Ich möchte an dieser Stelle auch der Geschäftsführung um Peter Begemann für das entgegengebrachte Vertrauen danken. Wir freuen uns, gemeinsam mit der BVB GmbH, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und hoffentlich auch in der Spielzeit 2020/21 für positive Überraschungen sorgen zu können!“

    Neben der Präsenz auf dem Bundesligatrikot, werden die Blomberger Versorgungsbetriebe künftig u.a. auch mit einer Bandenwerbung direkt am Spielfeldrand sowie einer prominent platzierten Bodenwerbung sichtbar sein.

    Weitere Informationen zum Top-Sponsor der HSG finden Sie unter www.bvb-blomberg.de

    Die Übertragung von Spielen der Handball Bundesliga Frauen auf Eurosport geht in die nächste Runde. Kurz nach dem erfolgreichen Saisonstart der HSG Blomberg-Lippe gibt es eine weitere positive Nachricht für alle Fans: Eurosport, die führende Sportplattform in Europa, überträgt auch in der neuen Spielzeit wieder ausgewählte Spiele der 1. Bundesliga live im Free-TV. Unter anderem wird auch das Spiel der HSG gegen Metzingen zu sehen sein.

    „Es geht weiter!“, verkündete die HBF am Dienstag in einer Pressemitteilung. Nachdem in der Spielzeit 2019/20 zum ersten Mal überhaupt in einer Saison mehrere Bundesligaspiele der HBF live im Free-TV bei Eurosport gezeigt wurden, setzt sich diese Kooperation nun fort. Bislang stehen sechs Übertragungstermine fest, weitere sind in Planung. Auch die HSG Blomberg-Lippe kann sich nach dem Winterball-Spiel 2020 gegen Bietigheim erneut über die große Fernsehbühne freuen. Ihr Spiel gegen die TuS Metzingen am 2. Januar 2021 wird live auf Eurosport übertragen. Für das Spiel wird die HSG dazu erneut in die PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ziehen.

    Höchsterfreut über die Weiterführung der Kooperation mit Eurosport zeigte sich HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt, welcher sich in der Pressemitteilung der HBF wie folgt äußerte: „Nach der abgebrochenen Saison 2019/20 und der langen Corona-Zwangspause ist die Zusage von Eurosport, weitere Spiele der 1. Bundesliga live im Free-TV zu zeigen, natürlich ein sehr erfreuliches Signal für uns. Blickt man auf den Start unserer Kooperation zurück, war dieser in jedem Fall erfolgreich – die Einschaltquoten haben sich von Spiel zu Spiel positiv entwickelt. Wir wollen nun genau da anknüpfen, wo wir aufgehört haben und freuen uns, dass Eurosport uns das nötige Vertrauen schenkt.“

    HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch: „Eine super Nachricht für uns und die gesamte Liga. Unser erster Fernsehauftritt im Rahmen des Winterball-Spiels war ein rundum gelungenes Erlebnis. Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht ganz stimmte, haben wir uns gegen den damaligen amtierenden Meister teuer verkauft. Wir freuen uns sehr, dass wir nun erneut die Möglichkeit bekommen, vor einer Großzahl von Sportfans Werbung für die HSG, die Region, die Sportart und unsere Partner zu machen. Dadurch, dass der Termin nun frühzeitig feststeht, erhoffen wir uns, neue Chancen in der Vermarktung auftun zu können. Wir werden erneut alles geben, um in diesem Topspiel als Sieger hervorzugehen.“

    Werner Starz, Director Product Development für Eurosport in Deutschland, kommentierte die Weiterführung gegenüber der HBF wie folgt: „Durch die Kooperation mit der Handball Bundesliga Frauen hatten wir in der letzten Saison erstmalig in der Geschichte der HBF die Möglichkeit, Live-Spiele der 1. Bundesliga im Free-TV bei Eurosport zu zeigen. Sehr erfreulich war zudem, dass die Übertragungen bei den Handballfans auf positive Resonanz stießen. Daher freut es uns umso mehr, dass wir auch in dieser Saison die HBF regelmäßig bei Eurosport präsentieren dürfen. Durch die erweiterte Zusammenarbeit mit der HBF und Sportdeutschland.TV bieten wir unseren Zuschauern wieder Top-Frauen-Handball live im Free-TV und stärken unser Portfolio im Frauen-Teamsport.“

    Zu welcher Uhrzeit die Begegnung der HSG gegen Metzingen ausgestrahlt wird, wird erst in den kommenden Tagen festgelegt. Die Übertragung des ersten Spiels dieser Saison steht hingegen bereits fest: Am 18. September wird die Begegnung zwischen dem VfL Oldenburg und der HSG Bensheim/Auerbach live auf Eurosport 1 übertragen.

    Die weiteren Termine im Überblick:


    Fr., 18.09.2020, 19.30 Uhr, EWE-Arena
    VfL Oldenburg – HSG Bensheim/Auerbach

    Fr., 23.10.2020, 19.30 Uhr, Salza-Halle
    Thüringer HC vs. TSV Bayer 04 Leverkusen

    Fr., 30.10.2020, 19.30 Uhr, MHP-Arena
    SG BBM Bietigheim vs. Borussia Dortmund

    So., 27.12.2020
    Thüringer HC vs. Borussia Dortmund (Salza-Halle)
    und
    Frisch Auf Göppingen vs. Buxtehuder SV (EWS-Arena)

    Sa., 02.01.2021, PHOENIX CONTACT arena
    HSG Blomberg-Lippe vs. TuS Metzingen

    Die Uhrzeiten für den Anpfiff der Spiele am 27. Dezember und 2. Januar werden noch bekanntgegeben.

    Coronabedingt ist der Saisonbeginn für die HSG- Nachwuchsmannschaften sowie die Frauen- und Männermannschaften aus dem Amateurbereich in diesem Jahr von den Handballverbänden zeitlich nach hinten bis Ende September/Anfang Oktober 2020 verschoben worden.

    Vor dem offiziellen Saisonbeginn fand in den letzten Jahren immer die beliebte Saisoneröffnungsveranstaltung der HSG Blomberg-Lippe statt. Dabei wurden die Mannschaften von den Minis bis zur Bundesliga vorgestellt, Geschenke vom Förderverein übergeben, die Mannschaftsfotos erstellt, Sportkleidung zum Kauf angeboten, die Bundesligatrikots der Vorsaison verlost und auch für das leibliche Wohl gesorgt.

    Dies ist in diesem Jahr nicht möglich, weil die Auflagen der aktuellen Corona-Schutzverordnung einer sicheren Veranstaltung mit Rücksicht auf die Gesundheit der Sportler und Sportlerinnen entgegenstehen. Die Vorgaben bzgl. Teilnehmerzahl, Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln bei insgesamt 25 HSG-Mannschaften mit dazugehörigen Eltern- und Freundeskreisen können organisatorisch und praktisch nicht gelöst werden.  

    Insofern bittet die HSG Blomberg-Lippe um Verständnis und  hofft  im nächsten Jahr wieder solch eine Veranstaltung durchführen zu können.

    HSG gewinnt mit 22:26 (10:12) gegen die FRISCH AUF Frauen

    Ein Auftakt nach Maß ist der HSG Blomberg-Lippe zum Start der Handball Bundesliga Frauen gelungen. Am 1. Spieltag der Saison 2020/21 gingen die Blombergerinnen in Göppingen als verdienter Sieger vom Feld. Mit 22:26 (10:12) schlug das Team aus der Nelkenstadt am Samstagabend die FRISCH AUF Frauen und sicherte sich somit die ersten zwei Punkte.

    Von einer „Achterbahnfahrt der Gefühle“ sprach HSG-Trainer Steffen Birkner, welcher zuvor über 60 Minuten das „erwartet schwere Auswärtsspiel“ erlebt hatte. Hoch motiviert hatte seine Mannschaft die gut 500 Kilometer lange Fahrt gen Göppingen angetreten. Nach über sechsmonatiger Spielpause ließen Kapitänin Laura Rüffieux und Co. in der EWS Arena vor 210 Zuschauern von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie das Spielfeld als Siegerinnen verlassen wollen. Nach 43 Sekunden netzte die pfeilschnelle HSG-Rechtsaußen Lisa Rajes den Ball ein erstes Mal im Gehäuse der FRISCH AUF-Keeperin Anne Bocka ein. In einer temporeichen Anfangsphase drückte die HSG dem Spiel zunächst deutlich ihren Stempel auf. Gegen das schnelle Passspiel der Nelkenstädterinnen fand die Göppinger Abwehr in den ersten Minuten keinen Zugriff. Mit zwei sehenswerten Treffen in Folge gelang HSG-Neuzugang Myrthe Schoenaker nach nur acht Minuten der Treffer zur zwischenzeitlichen 3:7-Führung. Doch die FAG-Linksaußen Iris Andjic, vor welcher HSG-Coach Birkner schon im Vorfeld der Begegnung gewarnt hatte, sowie eine bestens aufgelegte Torfrau Anne Bocka hielten ihr Team in dieser Phase im Spiel. In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem die Abwehr der Göppingerinnen zunehmend besser ins Spiel fand. Wenige Sekunde vor dem Ertönen der Halbzeitsirene parierte HSG-Torhüterin Melanie Veith, welche seit dieser Saison das Amt der Co-Kapitänin bekleidet, und hielt somit eine 2-Tore-Führung fest.

    Doch die Göppingerinnen hatten nun ihre Chance gewittert. Im zweiten Abschnitt erwischten sie zunächst den klar besseren Start. Roxana Ioneac war es, die nach sieben Minuten für den 14:14-Ausgleich aus dem linken Rückraum sorgte. Das junge Blomberger Team zeigte sich hiervon jedoch wenig beeindruckt und nahm den Fight um die Punkte nun voll an. Nele Franz setzte sich nur drei Minuten später stark durch und erzielte eine nun wieder etwas komfortablere 14:17-Führung für die HSG. In der Schlussphase präsentierten sich die Birkner-Schützlinge oft handlungsschneller. Bocka parierte im Göppinger Gehäuse ein ums andere Mal stark, die Abpraller sicherten sich jedoch meist die hellwachen Blombergerinnen, welche die FRISCH AUF Frauen somit auf Distanz hielten. Riesengroß war die Freude letztendlich beim Ertönen der Schlusssirene. Mit 22:26 am Ende ein verdienter Erfolg in der Fremde. Beste Werferin war Nele Franz, welche sich als sichere Siebenmeterschützin erwies und insgesamt 7/5 Treffer erzielte.

    „Ich bin stolz darauf, was wir hier geschafft haben. Jeder aus dem Team hat seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Es war unglaublich schön, die Mannschaft wieder spielen zu sehen, zusammen fighten zu sehen und unglaublich schön, wieder dieses Wettkampfgefühl zu erleben“, äußerte sich ein glücklicher HSG-Trainer nach dem Spiel. Birkner weiter: „Wir haben es vor allem in der Abwehr über 60 Minuten lang gut gelöst. Auch wenn wir noch nicht am Ende der Entwicklung angekommen und weiter in einem Prozess sind, bin ich heute erst einmal zufrieden. Siege tun am Ende des Tages immer gut!“

    Der nächste Auftritt der Blombergerinnen in der Handball Bundesliga Frauen ist auf den 13. September terminiert. Dann werden Franz und Co. ab 16 Uhr die Kurpfalz Bären in der Halle an der Ulmenallee begrüßen.

    Tore für die HSG: Franz (7/5), Rajes (6), Schoenaker (4/1), Michalczik (4/1), Rüffieux (2, Agwunedu (1), Jongenelen (1), Murer (1)