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    Zum Jahresende hat die HSG Blomberg-Lippe noch einmal positive Nachrichten zu vermelden und setzt ein Zeichen der Kontinuität. Mit Laura Rüffieux und Melanie Veith bleiben zwei Führungsspielerinnen dem lippischen Bundesligisten erhalten. HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch verständigte sich mit den beiden Identifikationsfiguren auf eine Fortsetzung des ursprünglich bis Juni 2023 datierten Arbeitspapiers um ein weiteres Jahr.

    Rüffieux und Veith: Gesichter des Vereins

    HSG-Kapitänin Laura Rüffieux (27) spielt seit 2013 für die Blombergerinnen und geht in ihre elfte Bundesligasaison bei der HSG. Über die Handball-Akademie des lippischen Bundesligisten schaffte sie früh den Sprung in die Profimannschaft und debütierte im Alter von 17 Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse. Seit 2020 führt Rüffieux die HSG Blomberg-Lippe als Kapitänin auf das Spielfeld. Die Kreisläuferin und Abwehrspezialistin erzielte in der aktuellen Spielzeit 23 Treffer in sechs absolvierten Partien.

    HSG-Torfrau Melanie Veith (29) wird in der nächsten Spielzeit bereits in ihr neuntes Jahr bei der HSG gehen. Über die Stationen HSG Mannheim und Bensheim/Auerbach fand die damals 22-jährige Veith 2015 den Weg in die Nelkenstadt und gilt seitdem als Publikumsliebling an der Blomberger Ulmenallee. In der laufenden Saison konnte Veith bereits mit 10 Paraden pro Spiel im Schnitt glänzen.

     

    Die Stimmen zu den Vertragsverlängerungen:

    HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch: „Kontinuität ist ein hohes Gut. Es ist für unsere weitere Kaderplanung und die Zukunft der Bundesligamannschaft ein tolles Zeichen, wenn zwei gestandene Spielerinnen, wie Pitti und Melle, mindestens noch ein Jahr dranhängen. Auf dem Spielfeld als auch neben der Platte sind sie ganz wertvolle Spielerinnen und Menschen für unseren Verein. Wir freuen uns wirklich sehr über ihre Zusagen.“

    HSG-Cheftrainer Steffen Birkner: „Pitti und Melle sind für mich wichtige Ansprechpartnerinnen innerhalb des Teams. Die beiden sind absolute Führungsspielerinnen und bringen bei jeder Trainingseinheit eine hundertprozentige Mentalität auf die Platte. Es ist sehr schön, dass die beiden ihre weitere Zukunft bei der HSG sehen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!“

    Laura Rüffieux: „Ich fühle mich hier bereits seit mehreren Jahren sehr wohl. Wir konnten die letzten Jahre zusammen sehr erfolgreich bestreiten. Auch mit der aktuellen Mannschaft haben wir noch viel vor. Das neue Trainingszentrum ermöglicht uns zusätzlich super Bedingungen und ich möchte weiter Teil des Vereins sein. Ich freue mich, dass ich weiterhin das Vertrauen bekomme.“

    Melanie Veith: „Die HSG gewinnt immer mehr an Professionalität und das Handballspielen in dem Verein macht mir extrem viel Spaß. Das Gesamtpaket passt einfach. Ich freue mich sehr auf ein weiteres Jahr in Blomberg.“

    Die HSG Blomberg-Lippe muss sich nach einem leidenschaftlichen Auftritt dem BVB mit 26:32 (14:18) geschlagen geben. Die Blombergerinnen verabschieden sich somit aus dem Pokalwettbewerb und können sich nun auf den anstehenden Bundesligaalltag fokussieren. Beste Werferin aufseiten der HSG war Laetitia Quist mit acht Treffern.

    „Wir wollten einen großen Kampf liefern – dem sind wir gerecht geworden“

    Die Vorzeichen vor dem Pokalkracher gegen den BVB standen alles andere als gut für das Team von HSG-Cheftrainer Steffen Birkner. Im Vorfeld der Partie musste der gebürtige Stralsunder auf einen dezimierten HSG-Kader zurückgreifen. Doch die Zuschauer an der Blomberger Ulmenallee bekamen ein mutig aufspielendes Team aus der Nelkenstadt zu Gesicht. Angetrieben von einer starken Melanie Veith im HSG-Gehäuse, brachten ihre Vorderfrauen erneut eine leidenschaftliche Leistung auf die Platte. So konnten sich alle HSG-Fans nach 12 gespielten Minuten über eine 9:6-Führung auf der Anzeigetafel freuen. Doch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts zeigten die Schwarz-Gelben immer mehr ihre individuelle Klasse und drehten die Partie. Bei einem HSG-Rückstand von 14:18 ertönte schließlich die Halbzeitsirene.

    „Wir haben im Vorfeld der Partie gesagt, dass wir einen großen Kampf liefern wollen und ich glaube, dem sind wir gerecht geworden. Wir haben alles in die Waagschale geworfen, was möglich war“, so HSG-Cheftrainer Steffen Birkner zu der Leistung seiner Mannschaft.

    Leidenschaftliche Mannschaftsleistung reicht nicht: BVB eine Runde weiter

    Nach der Pause ließ sich die HSG Blomberg-Lippe aber nicht hängen, kämpfte sich nach einem Vier-Tore-Rückstand zurück in die Partie und glich zum Spielstand von 25:25 nach 50 Spielminuten aus. Neben einer leidenschaftlichen Mentalität zeichnete die Leistung des lippischen Bundesligisten eine aggressive Abwehrdeckung und eine zielstrebige Offensive aus. Am Ende reichte eine aufopfernde und geschlossene Mannschaftsleistung allerdings nicht aus, um dem BVB in den letzten Minuten der Partie noch einmal zwingend gefährlich zu werden. Die Blombergerinnen müssen sich dem BVB letztlich 26:32 geschlagen geben und scheiden aus dem Pokalwettbewerb aus.

    „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir heute nicht weitergekommen sind. Ich glaube, wir haben heute eine engagierte Leistung meiner Mannschaft gesehen. Wir waren dran, aber am Ende fehlen uns leider die Körner für die richtige Entscheidung. Das tut uns heute weh und macht uns traurig. Aber es geht weiter und wir blicken nach vorne. Jeder in der Halle hat heute gesehen, was mit dieser Mannschaft möglich ist“, so Birkner abschließend.

    Weiter geht es für die HSG Blomberg-Lippe im Ligaalltag am 11. Dezember gegen die SU Neckarsulm. Der Anwurf für das nächste Bundesligaspiel der HSG erfolgt um 16:00 Uhr.

     

    Tore für die HSG: Quist (8), Ziercke (5), Hauf (3), Frey (3), Ruwe (3), Rüffieux (3), van Wingerden (1)

    Tore für den BVB: Grijseels (11), Bleckmann (4), Ossenkopp (4), Rønning (4), Garovic (3), Sprengers (2), Hausherr (2), Kusian (1), Olsson (1)

    Nach Bekanntwerden der Vorwürfe in der „Causa Fuhr“ hat die HSG Blomberg-Lippe im Rahmen der gebotenen Aufarbeitung erste konkrete Maßnahmen beschlossen und mit deren Umsetzung begonnen. Franziska Rautauoma, Leiterin der Geschäftsstelle und Organisation der HSG, wird die notwendigen Strukturanpassungen für die HSG federführend leiten und begleiten.

     

    Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte die HSG den direkten Austausch mit der Anlaufstelle „Anlauf gegen Gewalt“ gesucht und sich mit Expertinnen und Experten von Kreissportbund, Landessportbund und dem Kreis Lippe beraten, schwerpunktmäßig zum Themenkomplex der interpersonellen Gewalt. Diese ersten Schritte seien, so Rautauoma, „sehr wichtig gewesen, um inhaltlich von Fachleuten mehr über interpersonelle Gewalt zu lernen und unterschiedliche Situationen besser einschätzen zu können. Gleichzeitig haben diese Gespräche uns dazu bewogen, mit dem „SOS-Kinderdorf Lippe, Beratung und Treffpunkt Blomberg“ den Kontakt zu suchen, um den in der HSG aktiven Sportlerinnen und Sportlern konkrete Unterstützung in Fällen von physischer, psychischer und sexueller Gewalt anbieten zu können“. Im Rahmen dieser Partnerschaft, so Rautauoma weiter, „werden zeitnah diverse gemeinsame Aktivitäten angeboten werden, so zum Beispiel auch die Einrichtung einer unabhängigen, zur Verschwiegenheit verpflichteten Anlaufstelle“. Diese wird sich sowohl an die Leistungssportlerinnen, als auch an die Mitarbeiter, wie auch an die Aktiven und das Umfeld im Breitensport richten.

     

    Geschäftsführer Torben Kietsch ergänzt: „Wir sind uns nach den Geschehnissen unserer Verantwortung sehr bewusst und wissen um die enorme Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Es geht jetzt darum, konkrete Instrumente zu etablieren, die unsere Sportlerinnen und Sportler, aber auch unsere Trainer- und Betreuerteams, nachhaltig schützen. Und dies kontinuierlich. Das wird unter anderem mit entsprechenden Seminaren geschehen.“ Gemeinsam mit einer Mentaltrainerin hat die HSG bereits ein erstes Seminar durchgeführt, in Kürze folgt ein weiteres, das sich mit der Thematik der psychischen Gewalt beschäftigt. Es soll unter anderem Trainerinnen und Trainern im Leistungssportbereich Hilfestellungen liefern, etwa um gegebenenfalls notwendige Veränderungen im eigenen Handeln herbeizuführen. Insgesamt sollen sich sowohl die Sportlerinnen und Sportler, als auch die Coaches mit ihren Betreuerteams, möglichst sicher in ihrem Handeln und in der Zusammenarbeit fühlen. Torben Kietsch und Franziska Rautauoma: „Unser Handeln ist darauf ausgerichtet, im Rahmen unserer Verantwortung alles zu unternehmen, dass die HSG sich niemals mehr solchen oder ähnlich gearteten Vorwürfen ausgesetzt sehen muss.“

     

    Zuvor hatte die HSG bereits ihre Sponsoren über die geplanten Aktivitäten informiert. Die HSG setzt in den nächsten Wochen auch auf eine enge Zusammenarbeit mit der vom DHB ins Leben gerufene Kommission, die mit namhaften externen Experten besetzt ist. Unabhängig davon werde die HSG die Ergebnisse dieser Kommission nutzen, um weitere sachliche Konsequenzen für die zukünftige Arbeit zu ziehen: „Es wird Zeit brauchen, bis dieses wichtige Thema aufgearbeitet sein wird. Die HSG wird sich die dafür nötige Zeit nehmen und in diesem Zusammenhang neben dem SOS-Kinderdorf sicherlich auch weitere Kooperationspartner mit ins Boot holen“, so Kietsch und Rautauoma.

    Die HSG Blomberg-Lippe steht bereits am morgigen Mittwoch (30. November) vor der nächsten spannenden Herausforderung. Im Pokal-Achtelfinale trifft die Mannschaft von HSG-Chefcoach Steffen Birkner auf den deutschen Vizemeister Borussia Dortmund an der heimischen Blomberger Ulmenallee. Anwurf des Pokalkrachers ist um 19:00 Uhr.

    „Der BVB ist der Favorit“
    In der aktuellen Spielzeit ließ sich die Mannschaft von Borussia Dortmund nicht viel zuschulden kommen. Einzig und allein im hohen Norden, beim Buxtehuder SV, verloren die schwarz-gelben knapp 30:31 (15:14) am 5. Spieltag in der Handball Bundesliga. Zuvor gelangen souveräne Siege gegen die Ligakonkurrenten aus Halle-Neustadt, Neckarsulm, Bensheim/Auerbach und Oldenburg. In der zweiten Runde des DHB-Pokals konnten sich die Dortmunderinnen bei den Füchsen Berlin mit einem deutlichen 34:16-Auswärtssieg durchsetzen. Zuletzt konnte Neu-Trainer Henk Groener am vergangenen Wochenende seinen Einstand mit einem 31:29-Heimerfolg gegen die TuS Metzingen feiern.

    „Grundsätzlich ist es so, dass Borussia Dortmund immer über eine gute und aggressive Deckungsarbeit verfügt. Zudem arbeiten sie sehr antizipativ im Defensivverbund. Aber natürlich ist es auch kein Geheimnis, dass der BVB in der Offensive sehr gut besetzt ist. Wir kennen die individuellen Qualitäten der Dortmunderinnen und sie sind der klare Favorit in der anstehenden Partie“, so HSG-Cheftrainer Steffen Birkner im Vorfeld der Begegnung.

    HSG-Personalsorgen weiten sich aus
    Bereits am vergangenen Sonntag musste HSG-Cheftrainer Steffen Birkner auf fünf seiner Spielerinnen im Aufgebot verzichten. Einen Tag vor dem Achtelfinale gegen den BVB steht die HSG Blomberg-Lippe nun vor vielen weiteren personellen Fragezeichen.

    „Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich morgen für einen Kader zur Verfügung haben werde. Leider kamen noch weitere krankheitsbedingte Ausfälle dazu. Ein paar Spielerinnen haben zudem noch mit kleineren Blessuren aus dem Ligaspiel zu kämpfen. Wir gehen momentan personell auf dem Zahnfleisch und müssen in der Vorbereitung auf das wichtige Pokalspiel noch flexibler agieren als in der vorherigen Woche. Eins weiß ich allerdings: Egal wer morgen auf dem Spielfeld steht, wir werden alles daransetzen, ins Viertelfinale einzuziehen“, so Birkner zu den personellen Ausfällen.

    Das Achtelfinale des DHB-Pokals der HSG Blomberg-Lippe gegen Borussia Dortmund kann wie gewohnt auf Sportdeutschland.tv im Livestream verfolgt werden. Start der Übertragung erfolgt um 18:45 Uhr. Für Kurzentschlossene gibt es noch Restkarten im Online-Ticketshop oder an der Abendkasse.

    Die HSG Blomberg-Lippe gewinnt in einem Wechselbad der Gefühle gegen die Bad Wildungen Vipers 31:29 (19:10) und feiert den dritten Heimspielsieg in Folge. Am Sonntagnachmittag sahen die insgesamt 804 Zuschauer ein nervenaufreibendes Spiel an der Blomberger Ulmenallee. Beste Torschützin aufseiten der Blombergerinnen war Alexia Hauf mit acht Treffern.

    Zum Spielbeginn bekam das Publikum in der Halle an der Ulmenallee ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften zu sehen. Erst nach zehn Spielminuten gingen die personalgeschwächten Blombergerinnen erstmalig in Führung. Fortan steigerte sich die Mannschaft von HSG-Cheftrainer Steffen Birkner und spielte sich in einen regelrechten Rausch. Dank einer konsequenten Abwehrleistung, einer aggressiven Deckung und einem guten Zusammenspiel zwischen Defensivverbund und Torfrau Melanie Veith, konnten sich die HSG-Schützlinge weiter absetzen. Im Offensivspiel des lippischen Bundesligisten zeigte sich Nationalspielerin Alexia Hauf im ersten Durchgang besonders treffsicher. Am Ende der ersten Halbzeit stand somit eine verdiente und komfortable 19:10-Führung der Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel.

    „Ich bin sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit. Das war ein sehr fokussierter und zielstrebiger Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben nur ganz wenige Fehler gemacht, das war sehr gut“, gibt sich HSG-Cheftrainer Steffen Birkner mit der ersten Halbzeit zufrieden.

    Wer sich allerdings auf einen souveränen und ungefährdeten Heimspielerfolg der HSG Blomberg-Lippe eingestellt hatte, wurde in dem zweiten Abschnitt der Partie eines Besseren belehrt. Denn nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spiel und die Blombergerinnen erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Die Mannschaft von Vipers-Trainerin Tessa Bremmer kämpfte sich zurück in die Partie und profitierte von leichtfertigen HSG-Fehlern. Nach 50 gespielten Minuten konnten die Hessinnen gar 25:26 in Front gehen. Doch die Nelkenstädterinnen hielten dagegen und kämpften sich auch nach dreimaligem Rückstand immer wieder zurück. Es folgte ein Herzschlagfinale, was an Spannung nicht zu überbieten war und die Zuschauer in den letzten sieben Minuten nicht mehr auf ihren Plätzen hielt. Drei Minuten vor Spielende fasste sich HSG-Youngster Leni Ruwe ein Herz und erzielte die erneute Führung der Hausherrinnen zum 30:29. Am Ende konnte der lippische Bundesligist die Führung über die Zeit retten und das dritte Heimspiel in der Saison 2022/23 mit 31:29 gewinnen. Die HSG Blomberg-Lippe ist somit weiterhin ohne Punktverlust an der heimischen Blomberger Ulmenallee.

    „Zum einen muss ich ein Kompliment an das heutige Publikum loswerden. Unsere Fans haben uns heute über 60 Minuten und besonders in den schwierigen Phasen des Spiels den Rücken gestärkt. Zum anderen muss ich vor meiner Mannschaft den Hut ziehen. Die Woche war aufgrund der vielen Ausfälle alles andere als leicht. Ich bin unheimlich stolz auf mein Team und sehr glücklich darüber, dass wir das Ergebnis so gestalten konnten“, so Birkner weiter.

    Bereits am kommenden Mittwoch (30. November) wartet das nächste Pflichtspiel auf die HSG Blomberg-Lippe, wenn der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund im Achtelfinale des DHB-Pokals an der Blomberger Ulmenallee gastiert. Tickets für das Spiel gegen den BVB können wie gewohnt im HSG-Ticketshop oder in der Geschäftsstelle des lippischen Bundesligisten erworben werden.

    Tore für die HSG: Hauf (8), Quist (7), Ruwe (5), Rüffieux (4), Franz (3), van Wingerden (2), Frey (2)

    Tore für die Bad Wildungen Vipers: Oßwald (7), Huhnstock (6), Ruwe (4), Scheib (4), Pallas (3), Øby Olsen (3), Blase (1), Hampel (1)

    Nach 47 Tagen können sich die HSG-Fans wieder auf Bundesligahandball an der Blomberger Ulmenallee freuen. Am Sonntag (27. November) begeben sich die Bad Wildungen Vipers auf die gut 100 Kilometer lange Reise ins Lipperland und gastieren in der Nelkenstadt. Der Anwurf des 6. Spieltags erfolgt um 16:00 Uhr.

    „Immer sehr emotionale und körperlich betonte Spiele“
    Die Vipers aus Bad Wildungen erwischten einen guten Start in die neue Spielzeit 2022/23. Mit drei gewonnenen Partien und zwei Niederlagen in der Bundesliga ging die Mannschaft von Tessa Bremmer auf dem 6. Platz in die EM-Pause und steht somit einen Platz hinter den Blombergerinnen. Im letzten Spiel konnten sich die Vipers gegen die Sport-Union aus Neckarsulm mit 32:30 (14:13) in der heimischen Sporthalle Edertal durchsetzen und verabschiedeten sich mit einem starken Auftritt in die fünfwöchige Bundesligaunterbrechung. Ferner konnten die Hessinnen im DHB-Pokal beim SV Werder Bremen mit 24:29 (10:17) souverän das Ticket für das Achtelfinale lösen. Die Mannschaft um Kapitänin Manuela Brütsch reist demnach mit einer breiten Brust an die Blomberger Ulmenallee.

    „Die Spiele gegen die Vipers waren immer von sehr viel Emotionen und Körperlichkeit geprägt. Bad Wildungen zeichnet eine großartige Mentalität aus. Sie verfügen über eine zweikampfstarke und aggressive Mannschaft. Ich erwarte ein sehr körperlich betontes Handballspiel in unserem Wohnzimmer. Es wird wichtig sein, in der Körperlichkeit dagegenzuhalten, stabil in den Zweikämpfen zu bleiben und vor allem einen ruhigen Kopf zu bewahren“, so HSG-Cheftrainer Steffen Birkner im Vorfeld der Partie.


    Personeller Engpass bei der HSG Blomberg-Lippe
    Die Vorzeichen bei der Vorbereitung auf die anstehende Partie am Sonntag waren allerdings nicht optimal. Mit Rajes, Kynast, Kühne, Michalczik und Kaiser muss Birkner gleich auf fünf Spielerinnen, die krankheits- oder verletzungsbedingt ausfallen, gegen die Vipers verzichten.

    „Im Laufe der Woche ist die ein oder andere Spielerin mit einem grippalen Infekt ausgefallen. Wir hatten somit eine eher unruhige Trainingswoche und mussten in unseren Abläufen viel improvisieren. Natürlich schränkt uns das in unserer taktischen Flexibilität am Wochenende ein. Trotzdem stecken wir jetzt nicht den Kopf in den Sand. Wir wollen in unserer Halle einen großen Kampf liefern und die weiße Weste an der Blomberger Ulmenallee wahren“, so Birkner weiter.


    Die Partie der HSG Blomberg-Lippe gegen die HSG Bad Wildungen Vipers kann wie gewohnt auf Sportdeutschland.tv im Livestream verfolgt werden. Start der Übertragung erfolgt um 15:45 Uhr. Geleitet wird die Begegnung vom Schiedsrichtergespann Frederic Linker und Sascha Schmidt. Für Kurzentschlossene gibt es noch Restkarten im Online-Ticketshop oder an der Abendkasse.

    Am vergangenen Wochenende stand für die Profis der HSG Blomberg-Lippe eine willkommene Abwechslung auf dem Trainingsprogramm. Am Freitag (18. November) durften sich die Spielerinnen des lippischen Handballbundesligisten in der CrossBox Hameln einem hocheffektiven und funktionellen Cross-Training unterziehen. Am darauffolgenden Tag freute sich das Team von Cheftrainer Steffen Birkner über einen Workshop zum Thema Stressbewältigung bei Physiotherapie-Partner Columna.

    „Ich fand das Cross-Training sehr cool. Es war sehr intensiv, schnell, anstrengend – und effektiv. Crossfit ist ein bunter Mix aus Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit. Ein solches Trainingsprogramm bietet also viele Komponenten, die für unseren Trainings- und Spielrhythmus äußerst nützlich sind. Wir konnten die Übungen mit unserem eigenen Körpergewicht, als auch mit zusätzlichen Gewichten, ausführen und sind dabei immer an unsere Grenzen gestoßen. Es war für jede Spielerin eine sehr coole Abwechslung“, blickt HSG-Spielmacherin Nele Franz auf die vergangene Trainingseinheit in der CrossBox zurück.

    Am nächsten Tag nahmen die HSG-Profis an einem Workshop mit den Schwerpunkten „Stressbewältigung und Achtsamkeit“ teil. Unter der Leitung von Sandra Balfanz bekamen die Schützlinge von Steffen Birkner intensive Einblicke zu den Themen Stress und Entspannung. Das Seminar fand von 10:00 bis 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten von HSG-Partner Columna statt.

    „Wir haben bereits zum Saisonauftakt mit unserem Partner Daniel Paier darüber philosophiert, welche Bildungsmaßnahmen für mein Team wichtig sein können. Dabei sind wir zusammen auf die Themen der Stressbewältigung und Achtsamkeit gestoßen. Diese Faktoren bleiben im alltäglichen Leben, als auch im Leistungssport, leider nicht aus. Ich bin überzeugt davon, dass meine Mannschaft unter tollen Rahmenbedingungen, viele Informationen und Hilfestellungen aus dem Kurs mitnehmen konnte. Vielen Dank an Daniel und sein Team sowie Sandra für das interessante Seminar“, resümiert Birkner den Workshop im Columna.

    Bereits am kommenden Sonntag (27. November) geht es für die Blombergerinnen wieder um Punkte, wenn die Vipers aus Bad Wildungen an der Blomberger Ulmenallee gastieren. Anwurf der Begegnung erfolgt um 16:00 Uhr. Am darauffolgenden Mittwoch (30. November), um 19:00 Uhr, empfangen HSG-Kapitänin Laura Rüffieux und Co. den amtierenden deutschen Vizemeister Borussia Dortmund im Achtelfinale des DHB-Pokals. Tickets für die beiden Begegnungen können nach wie vor im HSG-Ticketshop oder in der Geschäftsstelle, am Marktplatz 6 in Blomberg, erworben werden.

     

    Öffnungszeiten der HSG-Geschäftsstelle:

    Dienstag: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

    Mittwoch: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

    Donnerstag: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

    Freitag: 09:00 Uhr – 16:00 Uhr

    Die HSG Blomberg-Lippe unterstützt auch in diesem Jahr die „Aktion Löwenmama“ und möchte die bekannte Tradition in der Weihnachtszeit wahren. So wird die Löwenmama und Initiatorin Susanne Saage am 27. November zu Gast in der Halle an der Ulmenallee sein. Demzufolge haben alle HSG-Fans bei dem Spiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers die Gelegenheit, Geschenke für krebskranke Kinder und Jugendliche, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen, zu erwerben. Zusätzlich können ab sofort alle Interessenten ein Geschenk in der HSG-Geschäftsstelle erwerben, welches anschließend von Frau Saage und ihrem Team an die Kinder verteilt wird.

    Auch in diesem Jahr wird die Aktion Löwenmama einen neuen Anlauf nehmen, Kinder aus über 55 Krankenhäusern in der Weihnachtszeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Seit über 20 Jahren sorgt Susanne Saage mit ihrem Team dafür, dass Kinder und Jugendliche, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen, trotzdem eine Bescherung feiern können. Angefangen hat alles 2001 als Susanne Saages Sohn Moritz im Alter von nur neun Monaten an Leukämie erkrankte und in der Uniklinik Göttingen um sein Leben kämpfte. Da seine Mutter an seine Tür ein Schild mit der Aufschrift „Psst, der Löwe schläft“ gehangen hatte, wurde sie im Umkehrschluss zur Löwenmama. Mittlerweile ist aus dem kleinen Löwen ein großer und vor allem gesunder Löwe geworden.

    Indessen ist die „Aktion Löwenmama“ bundesweit bekannt, wird von Kliniken aus ganz Deutschland angefragt und von vielen Vereinen sowie Unternehmen unterstützt. Susanne Saage wurde dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, der höchsten Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

    Also: Helfen Sie mit, dass die Aktion Löwenmama auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird und an Weihnachten wieder viele Kinderaugen zum Leuchten bringt. Die Geschenke sind ab 4,99 € aufwärts erhältlich.

    Das Team der Geschäftsstelle am Marktplatz 6 in Blomberg freut sich zu folgenden Zeiten über ihren Besuch:

    Dienstag: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

    Mittwoch: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

    Donnerstag: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

    Freitag: 09:00 Uhr – 16:00 Uhr

    Die HSG Blomberg-Lippe startet mit ihrem Partner PLANTAG Coatings GmbH eine Fanschal-Aktion bei ihrem nächsten Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers, am 27. November. In diesem Rahmen stellt der HSG-Sponsor 850 limitierte Fanschals zur Verfügung. So erhalten alle HSG-Fans, die im Vorfeld der Partie eine Sitzplatzkarte erworben haben, am Spieltag einen Schal gratis dazu. Der Anwurf der Partie erfolgt um 16:00 Uhr in der Halle an der Ulmenallee.

     

    Aufgrund von immer wiederkehrenden pandemiebedingten Restriktionen konnte die schon länger geplante Fanschal-Aktion nicht umgesetzt werden. Nun, nach sieben langen Wochen ohne Handball Bundesliga in der Nelkenstadt, möchte die HSG Blomberg-Lippe mit ihrem langjährigen Partner PLANTAG für eine stimmungsvolle Bundesligakulisse in der Blomberger Ulmenallee sorgen. Der lippische Bundesligist ruft daher dazu auf, die Schals beim Einlaufen zu schwingen und diese – auch über das Spiel gegen die Vipers hinaus – für eine tolle Atmosphäre zu nutzen.

     

    „Die Fanschal-Aktion hatten wir bereits vor über einem Jahr geplant und wir freuen uns, dass wir sie endlich umsetzen können. Wir wollen mit der Aktion zeigen, dass wir an der Seite der HSG Blomberg-Lippe stehen. Die HSG ist ein wichtiger Bestandteil der Sportlandschaft in Lippe und ein ausgezeichneter Ausbildungsverein. Wir, als attraktiver Arbeitgeber aus dem Lipperland, sind ebenfalls sehr regional verwurzelt. Das passt einfach“, freut sich Jörg Pohlmann, Leiter Marketing und Personal, von der PLANTAG Coatings GmbH.

     

    Tickets für die Partie gegen die HSG Bad Wildungen Vipers können im Ticketshop unter www.tickets.hsg-blomberg-lippe.de und in der HSG-Geschäftsstelle zu den gewohnten Öffnungszeiten erworben werden.

     

    Öffnungszeiten der HSG-Geschäftsstelle:

    Dienstag: 14:00 Uhr – 17:00 Uhr

    Mittwoch: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

    Donnerstag: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

    Freitag: 09:00 Uhr – 16:00 Uhr