Vorverkauf für Winterball-Spiel gegen Dortmund gestartet

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    Auch in diesem Jahr wird die HSG Blomberg-Lippe ihr Heimspiel zwischen den Jahren unter dem Motto „Winterball“ austragen. Am 29. Dezember (Anwurf: 19:30 Uhr) empfängt der lippische Handball-Bundesligist den amtierenden Deutschen Meister aus Dortmund in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo. Das Topspiel des 9. Spieltags der Handball Bundesliga Frauen wird dabei unter 2G-Bedingungen stattfinden.

    Die Winterbälle der HSG stehen in den letzten Jahren stets für ein Handballfest. 2019 lockte das Team aus der Nelkenstadt 3.501 Zuschauer zum Highlightspiel der Saison, 2020 waren es sogar 3.519 Zuschauer. Im letzten Jahr konnten Corona-bedingt leider keine Handballfans in der PHOENIX CONTACT arena begrüßt werden. Das soll sich in diesem Jahr wieder ändern. Beim Topspiel gegen das seit 39 Ligaspielen verlustpunktfreie Überteam der Handball Bundesliga Frauen pochen die Lipperinnen dabei auf Revanche. Denn im November zog die HSG gegen Dortmund im DHB-Pokal-Achtelfinale den Kürzeren und musste sich mit 30:34 (20:16) knapp geschlagen geben. Doch der Pokalfight zeigte vor allem eines: Die Dortmunderinnen sind in dieser Saison nicht unschlagbar. Vor allem im ersten Abschnitt dominierte die HSG den Champions League-Teilnehmer aus Dortmund phasenweise mit ihrem temporeichen und attraktiven Angriffsspiel und beeindruckte dabei die die Fans in der Halle und vor dem Livestream.

    Damit es am 29. Dezember in der Liga mit einem Heimsieg gegen den BVB klappt, hoffen HSG-Kapitänin Laura Rüffieux und Co. auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Der freie Ticketvorverkauf startet am heutigen Montag (06.12.). Aufgrund der Vorgaben der neuen Corona-Schutzverordnung werden ab sofort nur noch immunisierte (geimpft, genesen) Personen Einlass zu den Spielen erhalten. Zudem wurde die maximale Kapazität der PHOENIX CONTACT arena auf 50 Prozent begrenzt, sodass stand jetzt 2.400 Fans zum Topspiel begrüßt werden dürfen. Auch weiterhin wird die HSG Blomberg-Lippe ihre Fans dabei mit Abstand im Schachbrettmuster platzieren.

    Tickets sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.tickets.hsg-blomberg-lippe.de erhältlich.

     

    2G-Regel

    Bis auf Weiteres gilt bei den Heimspielen der HSG Blomberg-Lippe die 2G-Regel. Der Besuch ist somit nur immunisierten Personen gestattet, die einen Nachweis über die Einhaltung der 2G-Regeln erbringen (vollständiger Impfschutz oder genesen). Ein Nachweis muss ab dem 16. Lebensjahr erbracht werden.

    Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren sind immunisierten Personen gleichgestellt und erhalten ohne den 2G-Nachweis Einlass. Ein Lichtbildausweis (Schülerausweis, Personalausweis) ist mitzuführen.

    Einlass

    Der 2G-Nachweis muss in digitaler Form vorgezeigt werden und wird am Einlass mit der CovPassCheck-App kontrolliert. Ebenfalls mitzuführen und vorzuzeigen ist ein gültiger Lichtbildausweis, zum Abgleich der Daten. Ohne einen gültigen 2G-Nachweis sowie einen Lichtbildausweis wird kein Zugang zur Eingangshalle der PHOENIX CONTACT arena gewährt.

    Maskenpflicht

    Mindestens medizinische Maske ist sowohl beim Einlass, als auch auf den Bewegungsflächen und am Platz zu tragen. Die Maske kann zum Verzehr von Speisen und Getränken abgenommen werden.

    Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen.

    Gästefans

    Gästefans sind in der PHOENIX CONTACT arena willkommen. Die Buchung der Tickets in Gästeblock J erfolgt ausschließlich über die HSG-Geschäftsstelle (05235/97653). Eine Tickethinterlegung an der Tageskasse ist möglich.

    Speisen und Getränke

    Die Versorgungsstände im Außen- und Innenbereich der PHOENIX CONTACT arena sind weiterhin geöffnet.

     

    Die aktuelle Corona-Schutzverordnung hat bis zum 21.12.21 Gültigkeit. Eventuelle Änderungen werden umgehend kommuniziert.

    Die tschechische Rückraumspielerin Kamila Korodvská wird bei der 25. Handball-Weltmeisterschaft der Frauen zunächst als einzige Spielerin der HSG Blomberg-Lippe antreten. In der Vorrunden-Gruppe E trifft sie ab dem 2. Dezember im spanischen Lliria auf Deutschland, Ungarn und die Slowakei. Auf Abruf bereit steht zudem die Schwedin Linnea Pettersson, welches zunächst nicht für den finalen 18er-Kader für die Weltmeisterschaft nominiert wurde.

    Das Turnier wird dabei vor Zuschauern und mit dem 2G-Reglement ausgetragen. Alle Spielerinnen und Offizielle, die an der Handball-WM in Spanien teilnehmen, müssen geimpft oder genesen sein. Trotz der weltweit steigenden Corona-Inzidenzwerte kann die WM wie geplant mit Zuschauern ausgetragen werden. „Derzeit ist es nach Angaben der spanischen Regierung erlaubt, die Hallen zu 80 Prozent zu füllen“, sagte Weltverbandschef Hassan Moustafa in einem Interview gegenüber der Fachzeitschrift „Handballwoche“.

    In acht Vorrunden-Gruppen spielen ab dem 1. Dezember jeweils vier Mannschaften. Die Top 3 aller Vorrunden-Gruppen (die Ergebnisse gegeneinander werden mitgenommen) ziehen in die vier Hauptrunden-Gruppen ein. Die jeweiligen Top 2 der vier Hauptrunden-Gruppen erreichen das Viertelfinale.

    Ausgetragen werden die Spiele in in Castello, Granollers, Lliria und Torrevieja.

    Außerdem derzeit noch mit dem DHB unterwegs: Emma Hertha. Der HSG-Youngster nimmt mit der U20-Nationalmannschaft an einem internationalen Turnier in Bukarest teil.

     

    Handball WM 2021 – Spielplan:

    Vorrunde: 1. bis 7. Dezember – Spiele um 15:30 / 18:00 / 20:30 Uhr

    Hauptrunde: 8. bis 13. Dezember – Spiele um 15:30 / 18:00 / 20:30 Uhr

    Viertelfinale – Granollers: 14. / 15. Dezember – Spiele um 17:30 / 20:30 Uhr

    Halbfinale – Granollers: 17. Dezember – Spiele um 17:30 / 20:30 Uhr

    Bronze / Finale – Granollers: 19. Dezember – Spiele um 14:30 und 17:30 Uhr

     

    Alle Spiele werden auf Sportdeutschland.TV im Livestream übertragen.

    „Mit uns nicht!“ – die HSG Blomberg-Lippe setzt am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen zusammen mit dem TBV Lemgo Lippe ein gemeinsames Zeichen und unterstützt die Kampagne des Kreises Lippe, mit der auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht wird.

    Gemeinsam soll dabei auch auf verschiedene Hilfsangebote hingewiesen werden, wie bspw. das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Dieses ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr unterstützt. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

    Weitere Informationen rund um die gemeinsame Kampagne gibt es hier.

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    Zum Einzug in die Gruppenphase der EHF European League Women hat es am Samstagabend gegen Váci NKSE (HUN) nicht gereicht. Dennoch gab es viele schöne HSG-Momente: Das Debüt von Nieke Kühne, das Comeback von Jenny Murer sowie eine starke Aufholjagd. Matthias Wieking hat diese Momente einmal mehr in starken Bildern eingefangen. Viel Spaß beim Druchklicken!

    Das wars. Die HSG Blomberg-Lippe hat sich am Samstagabend erhobenen Hauptes aus der EHF European League Women verabschiedet. Nachdem das Hinspiel gegen Váci NKSE vor einer Woche mit 27:32 verloren ging, erkämpfte sich das Team aus der Nelkenstadt im Rückspiel der dritten Runde ein 24:24 (10:10)-Unentschieden. Aufgrund der Addition aus Hin- und Rückspiel zieht Váci NKSE in die Gruppenphase des internationalen Wettbewerbs ein.

    Die Vorzeichen standen am Samstag alles andere als gut: Aufgrund von zwei Corona-Verdachtsfällen hatte das Team von HSG-Trainer Steffen Birkner unter der Woche Vorsicht walten lassen und konnte nur zwei Trainingseinheiten absolvieren. Am Donnerstag bewahrheitete sich dann bei HSG-Toptorschützin Marie Michalczik der Verdacht, sodass die 20-jährige Rückraumspielerin, ebenso wie Emelyn van Wingerden, im Rückspiel nicht zur Verfügung stand. Doch Birkner blieb positiv und betonte, dass trotz des Rückstandes aus dem Hinspiel „alles möglich“ sei. Daran schien auch seine Mannschaft zu glauben, die von Beginn an mächtig auf das Gaspedal drückte. Vor allem die tschechische Nationalspielerin Kamila Kordovská setzte in der Anfangsphase ein ums andere Mal offensive Akzente und erziele nach 19 Minuten die 7:4-Führung für ihr Team. Gästetrainerin Katalin Otto sah sich daraufhin gezwungen die erste Auszeit des Abends zu ziehen und ihre Mannschaft neu einzustellen. Statt dass der Vorsprung der HSG Auftrieb gab, machte sich mit zunehmender Spieldauer Unsicherheit bei den Blombergerinnen breit. Auch weil beste Chancen ungenutzt blieben. HSG-Rechtsaußen Lisa Rajes scheiterte gleich mehrmals aus aussichtsreicher Position an ihren Nerven und der starken Gästekeeperin Bettina Pásztor. Sich häufende technische Fehler auf beiden Seiten sorgten nun dafür, dass die 536 Zuschauer in der PHOENIX CONTACT arena ein zerfahrenes Spiel zu sehen bekamen, bei dem sich die Ungarinnen mit dem komfortablen 5-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen ließen. Tor für Tor kämpfte sich Vác zurück in die Begegnung und glich kurz vor der Halbzeit zum 10:10-Pausenstand aus.

    Im zweiten Abschnitt drückte Váci von Beginn an auf die Entscheidung. Mit leichten Treffern aus dem Rückraum enteilten die Ungarinnen dem Team aus der Nelkenstadt bis zur 45. Minute auf 13:19. Immer wieder scheiterte die HSG mit harmlosen Würfen aus dem Rückraum an Váci-Torfrau Pásztor. Doch als niemand mehr an ein Weiterkommen glaubte, drehten die Blombergerinnen noch einmal mächtig auf. Mit dem gefürchteten Tempospiel der HSG erzielte Rajes nun Treffer um Treffer. Zudem feierte das erst 17-jährige Toptalent Nieke Kühne ihr Debüt im Trikot des Bundesligateams und versprühte dabei große Unbekümmertheit. Nach 48. Minuten fasste sich das großgewachsene Nachwuchstalent ein Herz aus dem Rückraum und verwandelte den Ball unhaltbar zum 16:20 im Tor der Gäste. Wenig später sorgte ebenfalls Kühne nach 53 Minuten für den 21:21-Ausgleich. Doch auch drei Treffer von HSG-Kreisläuferin Nele Wenzel sollten in der Schlussphase nicht für das große HSG-Wunder ausreichen. 30 Sekunden vor dem Spielende sorgte Gästespielerin Vivien Grosch für den 24:24-Endstand. Beste Werferinnen bei der HSG waren am Samstagabend Rajes und Kordovská, welche jeweils fünfmal erfolgreich waren. Bei den Gästen erzielte Csenge Kuczora sieben Treffer.

    „Wir haben sowohl im Hin- als auch im Rückspiel zu viele Möglichkeiten ungenutzt gelassen“, haderte HSG-Trainer Birkner nach Spielende mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. „Leider liegt eine schwierige Woche hinter uns, in der wir kaum trainieren konnten und uns viel mit Themen abseits des Handballsports beschäftigen mussten. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass uns gestern Abend viele Abstimmungsfehler unterlaufen sind. Auf internationalem Niveau wird sowas dann eiskalt bestraft. Ich ziehe den Hut vor der großen Moral meiner Mannschaft, nach dem zwischenzeitlichen Rückstand noch einmal in dieser Art und Weise zurückzukommen“, so Birkner. Gefallen haben dem HSG-Coach trotz des Ausscheidens zudem die „sehr guten und engagierten Auftritte von Nieke Kühne und Nele Wenzel. Auch Kamila Kordovská und Linnea Pettersson haben in der Abwehr Schwerstarbeit verrichtet“, lobt Birkner seine Schützlinge. Ein weiterer schöner HSG-Moment: In der zweiten Halbzeit feierte HSG-Linksaußen Jenny Murer nach über einjähriger Verletzungspause ihr Comeback auf dem Feld.

    Nach den anstrengenden letzten Wochen bietet sich der HSG nun Zeit zum Durchatmen. Das nächste Ligaspiel steht dem Team aus der Nelkenstadt erst am 29. Dezember, nach der WM-Pause, bevor. Dann kommt es in der PHOENIX CONTACT arena erneut zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund (Anwurf: 19:30 Uhr).

    Tore für die HSG: Rajes (5), Kordovská (5), Rüffieux (3), Quist (3), Wenzel (3), Kühne (2), Kynast (1), Pettersson (1), Murer (1)

    Tore für Váci: Kuczora (7), Hámori (4), Grosch (4), Kácsor (3), Ballai (2), Aron (1), Schatzl (1), Helembai (1), Diószegi (1)

    Björn Piontek wird die HSG Blomberg-Lippe zum Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen. Der Jugendkoordinator Leistungssport hat die HSG kürzlich um die Vertragsauflösung zum Ende der laufenden Spielzeit gebeten. Erst im März dieses Jahres hatte Piontek seinen Vertrag beim lippischen Handball-Bundesligisten bis 2024 verlängert.

    „Der Abgang von Björn schmerzt uns natürlich sehr. Seinem Wunsch nach vorzeitiger Auflösung seines Vertrages sind wir deshalb nur sehr ungerne nachgekommen“, bedauert HSG-Präsidiumsvorsitzender Rudi Kaup die Entscheidung Pionteks. „Er hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit in unserem Nachwuchsbereich geleistet, welche sich auf allen Ebenen des Vereins widerspiegelt. Wir sind ihm deshalb zu großem Dank verpflichtet“, so Kaup weiter.

    Bereits von 2007 bis 2010 trainierte der gebürtige Bielefelder bei der HSG Blomberg-Lippe die 2. Frauenmannschaft in der 3. Liga. Im Jahr 2013 kehrte er als Trainer im Nachwuchsleistungsbereich zurück, konnte u.a. 2016 mit dem weiblichen B-Jugendteam die Deutsche Meisterschaft erringen und blieb der HSG fortan treu. Aktuell trägt der A-Lizenz-Inhaber als Trainer zeitgleich die sportliche Verantwortung für die 2. Frauenmannschaft in der 3. Liga und für das weibliche A-Jugend-Team in der Jugend-Bundesliga. Zudem fungiert er als Leiter der HSG-Handball-Akademie sowie Jugendkoordinator Leistungssport und stellt somit ein Bindeglied zum Bundesligabereich her.

    Als Gründe für die Vertragsauflösung zum Saisonende nennt Piontek unterschiedliche Auffassungen und Ansichten in wichtigen Punkten. „Ich finde mich in meiner Rolle und dem Gesamtkonstrukt der HSG derzeit nicht mehr zu einhundert Prozent wieder. Für meine bisherige Zeit bin ich dem Verein jedoch sehr dankbar und die Wege trennen sich definitiv im Guten. Bis zum Sommer habe ich mit meinen Mannschaften noch eine Menge vor. Wir sind im Jugendbereich aktuell mit vielen talentierten Spielerinnen bestens aufgestellt und ich bin gespannt, was in dieser Saison noch alles möglich ist“, gibt Piontek Einblicke über seine Beweggründe.

    Eine Nachfolge für das Traineramt der 2. Frauen und des A-Jugend-Bundesligateams konnte bereits gefunden werden: Lasse Bracksiek, welcher seit 2018 hauptverantwortlicher Trainer für das weibliche B-Jugendteam und Co-Trainer des weiblichen A-Jugend-Bundesligateams ist, wird sich zukünftig für die Geschicke der beiden Mannschaften verantwortlich zeigen. Mit der B-Jugend konnte Bracksiek in der vergangenen Saison die Deutsche-Vizemeisterschaft erringen. Für die ab Sommer vakant werdende Stelle als B-Jugend-Trainer wird in den kommenden Monaten eine Nachfolge gesucht.

    Einmal mehr heißt es für die HSG Blomberg-Lippe am Samstag „alles oder nichts“. Im Rückspiel der dritten Runde der EHF European League Women geht es für den lippischen Handball-Bundesligisten gegen Váci NKSE (Ungarn) um den Einzug in die Gruppenphase des internationalen Wettbewerbs. Doch aus dem Hinspiel tragen die Blombergerinnen eine Fünf-Tore-Hypothek mit sich, die es ab 18:00 Uhr aufzuholen gilt. Auch im Vorfeld des Spiels in der EHF European League Women wird am Samstag in der Lemgoer PHOENIX CONTACT arena bereits attraktiver Nachwuchs-Handball geboten.

    „Wir haben 60 Minuten Zeit das Ruder herumzureißen. Das geht natürlich nur, wenn wir auch über 60 Minuten an uns glauben und alles in die Waagschale werfen, um den Rückstand aufzuholen“, glaubt HSG-Trainer Steffen Birkner noch an die Chance auf das Weiterkommen. Während das Team aus der Nelkenstadt am vergangenen Samstag im Hinspiel zunächst einen starken Auftritt zeigte und es verpasste mit einer Führung in die Halbzeitpause zu gehen, kippte das Spiel im zweiten Abschnitt in Richtung der Ungarinnen. Zu viele Unkonzentriertheiten und zu viele Fehler prägten die zweite Halbzeit der Blombergerinnen. Vác nutzte diese eiskalt und erarbeitete sich bis zum Schluss einen Fünf-Tore-Vorsprung (27:32). „Ich bin überzeugt davon, dass wir am Samstag einen besseren Auftritt zeigen. Wir haben das Spiel analysiert und aus den Fehlern gelernt. Individuell und als Mannschaft können wir viele Situationen besser lösen als im Hinspiel. Wenn wir es schaffen eine höhere Effektivität an den Tag zu legen und auch in der Abwehr eine höhere Aggressivität zeigen, dann ist am Samstag alles möglich. Vor uns liegt ein extrem schweres Spiel, dass uns handballerisch und mental alles abverlangen wird“, freut sich Birkner auf die bevorstehende Herausforderung.

    Dabei verlief die Trainingswoche alles andere als rund. Aufgrund von Corona-Verdachtsfällen bei Emelyn van Wingerden und Marie Michalczik ließ Birkner Vorsicht walten und konnte nur zwei Trainingseinheiten absolvieren. Bei anschließenden PCR-Tests bewahrheitete sich der Verdachtsfall bei Michalczik. Beide Spielerinnen werden am Samstag nicht zur Verfügung stehen. „Der letzte Kontakt meiner Mannschaft zu den beiden Spielerinnen war am Sonntag. Wir haben uns am Donnerstag alle einer PCR-Testung unterzogen, bei der zum Glück kein weiterer Fall dazukam. Wir wünschen der betroffenen Spielerin schnelle und gute Besserung! Vielen Dank an das Gesundheitsamt Lippe und Dr. Stephan Happe, die uns in dieser Woche rund um dieses Thema mit Rat und Tat zu Seite standen“, informiert Birkner, dessen Team vollständig geimpft ist.

    Geleitet wird die Begegnung am Samstag vom belgischen Schiedsrichtergespann Stephen Martens und Yves Schols. Als EHF-Delegierter wird Kristjan Halldorsson aus Island das Spiel begleiten. Die Tageskasse für das Europapokal-Spiel öffnet am Samstag ab 16:30 Uhr. Ein Livestream der Begegnung wird auf www.LZ.de/HSG angeboten.

    Im Vorfeld des Europapokal-Spiels präsentieren sich zudem noch ab 11 Uhr die weibliche C-Jugend (Oberliga Vorrunde) der HSG Blomberg-Lippe sowie ab 15 Uhr die 2. Frauen (3. Liga) in der PHOENIX CONTACT arena. Das Spiel der weiblichen B-Jugend, welches ursprünglich für 13 Uhr angesetzt war, wurde leider kurzfristig vom gegnerischen Team abgesagt. Der Eintritt für das C-Jugend-Spiel ist frei. Für das Spiel der 2. Frauen beträgt der Eintrittspreis 6€/4€ ermäßigt. Ein Tagesticket für alle Spiele ist ab 19€/14€ ermäßigt an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.tickets.hsg-blomberg-lippe.de erhältlich.

     

    Die Begegnungen und Eintrittspreise im Überblick:

    11:00 Uhr, wC1: HSG Blomberg-Lippe vs. TSV Hahlen – Eintritt frei

    ABGESAGT! 13:00 Uhr, wB1: HSG Blomberg-Lippe vs. Soester TV – Eintritt frei ABGESAGT!

    15:00 Uhr, 2. Frauen: HSG Blomberg-Lippe vs. Hannoverscher SC – 6€/4€

    18:00 Uhr, EHF European League: HSG Blomberg-Lippe vs. Váci NKSE – ab 12€

    Tagesticket „HSG-Tag“: 1. Kategorie: 22€/15€ | 2. Kategorie: 19/14€

    Spiel der B-Jugend (13 Uhr) abgesagt!

    Das Hinspiel in der EHF European League Women ging leider mit 27:32 verloren. Im Rückspiel in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ist am kommenden Samstag (20.11.) jedoch noch alles möglich. Neben dem alles entscheidenden Spiel gegen Váci NKSE werden am Samstag jedoch noch zwei weitere HSG-Spiele in der Lemgoer Arena ausgetragen. Neben dem Bundesligateam präsentieren sich auch die Nachwuchshoffnungen der weiblichen B-Jugend sowie der 2. Frauen. Über den Ticketshop bietet die HSG dabei eine Tageskarte an, welches für den Besuch aller Spiele berechtigt.

    Los geht der HSG-Supersamstag um 11 Uhr mit dem Spiel der weiblichen C-Jugend gegen den TSV Hahlen. Drei Spiele, drei Siege – so lautet die starke Bilanz des Teams von Trainer Christoph Fahrenberg in der Vorrunde der Oberliga. Klar, dass auch am Samstag gegen den aktuellen Tabellenletzten aus Hahlen ein zweifacher Punktgewinn eingefahren werden soll. Der Einlass für diese Begegnung beginnt um 10:00 Uhr und der Eintritt für Zuschauer, welche nur die Begegnung der weiblichen C-Jugend sehen möchten, ist frei. Der Einlass erfolgt für Zuschauer über den Presseeingang der PHOENIX CONTACT arena, welcher sich auf der Straßenseite zwischen der Geschäftsstelle des TBV Lemgo Lippe und dem Haupteingang befindet.

    Um 15 Uhr kommt es dann in der 3. Liga zum spannenden Duell der HSG Blomberg-Lippe 2 gegen den Hannoverschen SC. Mit 18:0-Punkten geht das Team von Trainer Björn Piontek als Tabellenführer und Favorit in die Begegnung gegen den Tabellensiebten aus Niedersachsen. Der Einlass beginnt ab 14:00 Uhr und der Eintritt für Zuschauer, welche nur das Spiel der zweiten Frauen verfolgen wollen, beträgt 6€/4€ ermäßigt und erfolgt ebenfalls über den Presseeingang. Einzeltickets sind nur am Spieltag selbst an der Tageskasse erhältlich.

    Im Anschluss kommt es dann zum alles entscheidenden Rückspiel der 3. Runde der EHF European League Women. Ab 18 Uhr versucht das Bundesligateam mit den eigenen Fans im Rücken den Fünf-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Die Tageskasse für das Spiel gegen Váci NKSE öffnet wie gewohnt anderthalb Stunden vor der Begegnung um 16:30 Uhr. Der Einlass für dieses Spiel erfolgt über den Haupteingang der PHOENIX CONTACT arena.

    Wer sich am kommenden Samstag sowohl die Nachwuchs- als auch die Bundesligastars ansehen möchte, kann dabei mit dem HSG-Tagesticket sparen. Das Tagesticket berechtigt zum Einlass bei allen Spielen (wB1, 2. Frauen, EHF European League Women) und ist zum Preis von 22€ (15€ erm.) in der 1. Kategorie sowie zum Preis von 19€ (14€ erm.) in der 2. Kategorie erhältlich. Tickets können sowohl an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Online-Ticketshop (Ticketname: „HSG-Tag“) unter www.tickets.hsg-blomberg-lippe.de erworben werden. Auch Tickets zum Normalpreis, welche nur für den Eintritt zum Europapokal-Spiel berechtigen, sind weiterhin in allen Kategorien verfügbar. Für Möglichkeiten der Verpflegung ist bei allen drei Spielen gesorgt.

     

    Die Begegnungen und Eintrittspreise im Überblick:

    11:00 Uhr, wC1: HSG Blomberg-Lippe vs. TSV Hahlen – Eintritt frei

    ABGESAGT! 13:00 Uhr, wB1: HSG Blomberg-Lippe vs. Soester TV – Eintritt frei ABGESAGT!

    15:00 Uhr, 2. Frauen: HSG Blomberg-Lippe vs. Hannoverscher SC – 6€/4€

    18:00 Uhr, EHF European League: HSG Blomberg-Lippe vs. Váci NKSE – ab 12€

    Tagesticket „HSG-Tag“: 1. Kategorie: 22€/15€ | 2. Kategorie: 19/14€

    Erneut lassen positive Nachrichten aus dem Sponsorenkreis des lippischen Handball-Bundesligisten aufhorchen: Volksbank Detmold, Zweigniederlassung der VerbundVolksbank OWL, hat ihr Engagement um ein Jahr verlängert und steht der HSG auch in dieser Saison als Sponsor zur Seite.

    Die Volksbank Detmold setzt auf regionale Verbundenheit, schnelle Entscheidungen, Leistungsstärke aus eigener Kraft, Nachhaltigkeit und eine enge Vernetzung von persönlicher Kundennähe in den Regionen und digitalen Services – alles, was Privatkunden, Selbstständige und Unternehmen an einem verlässlichen und innovativen, regionalen Bankpartner schätzen. „Vieles davon ist auch im Handball entscheidend und verbindet uns miteinander“, zieht Heinrich Hansmeier, Regionalleiter der Volksbank Detmold, Parallelen. „Als Genossenschaftsbank ist es für uns selbstverständlich, die Region in all ihren Facetten zu fördern. Dazu gehört natürlich auch die HSG Blomberg-Lippe, denn Sport schafft Begegnungen und wertvolle Netzwerke im besten Sinne des genossenschaftlichen Prinzips ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Den Sport in Lippe zu stärken, zu fördern und damit Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen ist für uns eine Herzensangelegenheit“, ergänzt Frank Sievert, Vorstand der VerbundVolksbank OWL.

    „Mit der Volksbank Detmold pflegen wir seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Partnerschaft und freuen uns, dass wir auch in dieser Saison weiter eng zusammenarbeiten können“, freut sich HSG-Geschäftsführer über die Vertragsverlängerung.

    Davon konnte sich auch Bundesligaspielerin Marie Michalczik vor Ort überzeugen. Die quirlige Rückraumspielerin besuchte gemeinsam mit HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch ihr Spielerpatron und wurde dabei von den sportbegeisterten Heimat-Bankern Frank Sievert und Heinrich Hansmeier in der Volksbank Detmold empfangen.

    Mit der Volksbank Detmold im Rücken geht es für die 20-Jährige zum Aufwärmen auf das Feld die Stoffbanner in den Toren im Blick. Vielleicht ist auch das ein Grund, weshalb Michalczik in dieser Saison so verlässlich trifft – aktuell sogar in den Top 10 der ligaweiten Torschützinnen-Liste steht und auch als sichere Bank an die 7-Meter-Linie tritt. Auch neben dem Spielfeld ist das Unternehmen unter anderem mit einer ganzseitigen Anzeige im HSG-Magazin „Anwurf“ oder mit Bannerwerbung präsent.

    Weitere Informationen zum Top-Sponsor der HSG finden Sie unter
    www.verbundvolksbank-owl.de.